Die HZ hatte Geburtstag

Ausgabe Nr. 2948

Die erste Ausgabe der neuen Hermannstädter Zeitung ist am 25. Februar 1968 erschienen. Das war an einem Sonntag. Seither erscheint die Wochenzeitung jeden Freitag in Hermannstadt und ist inzwischen auch im Internet zu lesen, auf Instagram und auf Facebook. Mittwoch feierte das HZ-Team in kleinem Kreis diesen Geburtstag der Zeitung, auch wenn es kein runder Geburtstag war. Die Tatsache, dass die HZ immer noch gedruckt werden kann, ist wert, gefeiert zu werden, Jahr für Jahr. Nun zu der eingangs als neue HZ bezeichnete Ausgabe vom 25. Februar 1968: Eine erste Zeitung mit dem Namen Hermannstädter Zeitung ist am 3. Januar 1861 erschienen, ab 1863 erschien sie „vereint mit dem Siebenbürger Boten” und wurde dann 1907 eingestellt.          

Foto: Cynthia PINTER

Ingeborg Bachmann und Paul Celan

Ausgabe Nr. 2948

Eine der berühmtesten Künstler- und Liebesbeziehungen der zeitgenössischen europäischen Literatur im Fokus: Ingeborg Bachmann und Paul Celan, zwei bedeutende Persönlichkeiten des deutschsprachigen Literaturschaffens, begegnen einander symbolisch in zwei dokumentarischen Ausstellungen. Das Österreichische Kulturforum und das Nationale Museum für Rumänische Literatur in Bukarest präsentieren zum ersten Mal in Hermannstadt die Ausstellung „SCHREIBEN GEGEN DEN KRIEG – INGEBORG BACHMANN 1926-1973“.Weiterlesen

Tanzen hält die Tradition am Leben

Ausgabe Nr. 2947

Marienball des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt

Die Tanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums begeisterte unter der Leitung von Stefan Kézdi und Sebastian Arion mit einem flotten Auftritt und animierte anschließend beim Offenen Tanzen alle Anwesenden zum Mitmachen. Foto: Laura MICU

Der Marienball des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) gehört schon seit mehr als 30 Jahren zu den festen Veranstaltungen der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft in Hermannstadt. Auch in diesem Jahr brachte der Ball zahlreiche Gäste zusammen und verband Tradition, Musik und generationenübergreifenden Volkstanz. Gefeiert wurde im Restaurant Hanul din Tulgheș im ASTRA-Freilichtmuseum, wo sich insgesamt rund 260 Personen einfanden, darunter auch die auftretenden Tanzgruppen und Musiker.

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Zwischen Mythos und Realität

Ausgabe Nr. 2947

Fasching der Lyzealklassen an der Hermannstädter Brukenthalschule

Die 12. C-Klasse freute sich gemeinsam mit Klassenlehrerin Camelia Tudor über den ersten Preis. Fotos: Lukas STOIA-HELTMANN

Faszinierende Figuren, überraschende Begegnungen und ein spannendes Spiel zwischen Realität und Fantasie – so präsentierte sich der diesjährige Fasching der Hermannstädter Brukenthalschule, der am Donnerstag der Vorwoche in der Turnhalle der Schule stattfand. Das diesjährige Hauptthema lautete „Between Myth and Reality“ (zwischen Mythos und Realität), und die 12. C-Klasse konnte sich über den Sieg freuen. Moderiert wurde der Abend von den Schülern Ana Cazan und Luca Mara.

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Frische Februarsonne

Ausgabe Nr. 2946

Auf dem kleinen Platz vor dem ehemaligen Telefonamt in der Heltauergasse genossen am Mittwoch mehrere Hermannstädter – und einige Tauben – die Mittagssonne, um Vitamin D zu tanken. Einen Blick auf das Handy, einen Plausch zwischen Ehepartnern und eine Pause nach der Schule gönnten sich diese Bewohner bei kühlen 9 Grad Celsius Außentemperatur im Schatten.                              

Foto: Cynthia PINTER

Trendsport Axtwerfen macht Spaß

Im neu eröffnetem Axe Throwing Club in Hermannstadt gelten strikte Regeln

Ausgabe Nr. 2945

Cosmin Stoenică (links) und sein Sohn Andrei greifen den Kunden unter die Arme, damit sie Spaß beim Axtwerfen haben.

„Axt in die dominante Hand nehmen, Arm nach hinten ausstrecken, Arm nach vorne schnellen, Axt mit einem Ruck loslassen. Die Axt dreht sich ein Mal und sticht genau in die Holzplatte”. Als Anfänger hat man tatsächlich die Erwartung, dass es direkt beim ersten Versuch auch klappt, doch meistens kommt dann eine bittere Enttäuschung. Die gute Nachricht ist, dass man im neu eröffneten Axtwerfen-Raum Platz genug hat, um zu üben, bis es klappt. Weiterlesen

Ein europäischer Schriftsteller

Otto Alscher in Wien wiederentdeckt

Ausgabe Nr. 2945

Das Plakat der Ausstellung, die noch bis zum 20. Februar zu besichtigen ist.

Im Bezirksmuseum Neubau in Wien ist derzeit die Sonderausstellung „Otto Alscher – Von der Westbahnstraße in die Wiener Moderne“ zu sehen. Sie widmet sich einem heute wenig bekannten, aber bemerkenswerten Schriftsteller, dessen Leben und Werk exemplarisch für die kulturelle Vielfalt Mitteleuropas um 1900 stehen.Weiterlesen

Erneut reguläre Leitung

Raluca Teodorescu ist Managerin des Brukenthalmuseums

Ausgabe Nr. 2944

Raluca Teodorescu. Foto: privat

Das Brukenthalmuseum befindet sich seit dem 27. Januar 2026 erneut unter regulärem Management. Dr. Raluca Maria Teodorescu hat den Wettbewerb des Kulturministeriums für sich entschieden.

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Ein Jahr Hermannstadt

Aus dem Leben einer ,,Heruntergekommen“ / Von Annette KÖNIGES

Ausgabe Nr. 2943

Annette Königes erläutert bei einer Führung in der evangelischen Stadtpfarrkirche den vorreformatorischen Flügelaltar.   Foto: Beatrice UNGAR

Nach Rumänien zurückkehren? Niemals! Zu Besuch ja – ab und zu – aber doch nicht dort leben, wieder, nachdem ich 1981 heilfroh war in die Freiheit und in das Land meiner Sprache auszuwandern, das „Elend“ hinter mir zu lassen, um an der Seite meines Mannes in Deutschland ein neues Leben aufzubauen.

München wurde zu meiner zweiten Heimat – es ist tatsächlich möglich, mehrere Heimaten zu haben – in der ich mich wohl fühlte, wo ich Wurzeln schlug, wo meine Kinder geboren sind, wo wir ein Haus bauten und einen großen Freundeskreis immer noch haben. Ich wurde sogar Stadtführerin und brachte Menschen aus aller Welt „mein“ München näher, aber auch in München lebenden Siebenbürgern unter dem Motto: Wer Wurzeln schlagen will, sollte den Boden gut kennen. Ich lernte also den Boden gut kennen und schlug Wurzeln. Die Zukunft war klar. Bis zu unserer Rente haben wir die Schulden für das Haus abbezahlt, so dass wir dann entspannt und ohne Sorgen das Alter genießen können, in der Nähe unserer Kinder, unserer Enkel und unserer Freunde. So der Plan. Soweit so gut.Weiterlesen

Anschaulich vorgetragene Beispiele

Interessantes Thema beim Kaffeenachmittag des DFDH im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2943

Petru Scântei (stehend) bei seinem Vortrag.               Foto: Beatrice UNGAR

Das neue Jahr 2026 beginnt mit einem Winter „wie er früher einmal war“ und mit der ersten Einladung des DFDH zum regelmäßigen Kaffeenachmittag in den Spiegelsaal. Am 20. Januar, 14 Uhr, bei strahlendem Wintersonnenschein, der die obere Eisschicht auftaute und die Besucher zur Vorsicht beim Gehen mahnte, fand ein anspruchsvoller Vortrag von Petru Scântei statt. Weiterlesen

Wintereinbruch zum Jahreswechsel

Ausgabe Nr. 2942

Gleich zu Jahresbeginn hat es in Hermannstadt gehörig geschneit und es gab inzwischen noch weiteren Schneefall. Mittwoch und Donnerstag hat es geregnet und es wurde glatt. Für das Wochenende ist Frost angesagt. Unser Bild: Der Stadtpark, heute Astra-Park, eignet sich hervorragend für einen winterlichen Spaziergang.                                                      Foto: Beatrice UNGAR