Warnung vor Verantwortungslosigkeit

Staatspräsident Klaus Johannis warnte erneut vor zu früher Entspannung

Ausgabe Nr. 2673

Alle Spielplätze in der Stadt bleiben weiterhin gesperrt, meldet das Presseamt des Hermannstädter Bürgermeisteramtes. Dies gilt für ganz Rumänien, denn laut eines Beschlusses der zentralen Behörden bleiben alle öffentlichen Spielplätze während des ganzen Alarmzustands geschlossen. Die Parks sind offen. Die Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung, dieses Verbot verantwortungsvoll einzuhalten.                                                                                    Foto: Presseamt der Stadt

17.387 Personen wurden in Rumänien mit einer Covid-19-Infizierung bis zum 20. Mai registriert, 1.141 Personen sind an den Folgen gestorben, 10.356 Fälle gelten als geheilt. 198 Personen befinden sich zur Zeit auf Intensivstationen. 322.074 Test wurden landesweit durchgeführt. In 24 Stunden, vom 19. bis 20. Mai, wurden 196 neue Infektionsfälle registriert.Weiterlesen

Glückwünsche von nah und fern

Rotary Club Hermannstadt feierte 25. Jubiläum online

Ausgabe Nr. 2673

Die Charta der Rotarier überreichte am 14. Mai 1995 im Militärkasino Hermannstadt der Governor des Distrikts 1660, Jaques Verrier (2. v. r.) dem ersten Klubpräsidenten Paul Philippi (1. v. r.) im Beisein zahlreicher Gäste, darunter Bischof D. Dr. Christoph Klein (1. v. l.) und Dr. Alfred Thiess (RC Ludwigshafen, 2. v. l.).                                    Foto: HZ-Archiv

Als am 14. Mai 1995 dem am 3. April 1995 gegründeten Rotary Club Hermannstadt die Charta der Rotarier überreicht wurde, die Anerkennung des Dachverbands Rotary International, gab es noch keinen Distrikt für Rumänien, so dass der Club bis zur Gründung des Distrikts 2241 für Rumänien und die Republik Moldova zunächst an den Distrikt 1600 Paris angeschlossen war. In diesem Jahr feiert der Rotary Club Hermannstadt 25 Jahre seines Bestehens. Weiterlesen

Über 1.000 Sars-Cov2-Tote

Ab heute sind Lockerungen vorgesehen, Gesichtsmasken bleiben verpflichtend

Ausgabe Nr. 2672

Die erste Plasmaspende im Blutzentrum des Hermannstädter Kreiskrankenhauses machte am Montag der Assistent Raul Aurel Dobra, der von der neuen Covid 19-Krankheit geheilt worden ist.  Foto: Decebal TODĂRIȚĂ

Ab heute endet der offiziell am 16. März ausgerufene und bis zum 15. Mai verlängerte Notzustand in Rumänien, das heißt, dass einige Lockerungen eintreten. Am Dienstag erklärte Staatspräsident Klaus Johannis, was sich ändern wird, doch warnte er die Bürger, weiterhin aufzupassen, da Rumänien bald 1.000 Covid-19-Tote registriert hat und auch jeden Tag einige Hundert Neuinfizierte gemeldet werden. Weiterlesen

Zum Europatag

Ausgabe Nr. 2672

Zum Europatag am 9. Mai hat die Hermannstädter Staatsphilharmonie eine originelle Initiative entwickelt. Vor dem Haupteingang des Thalia-Saals (unser Bild) wurde ein Transparent aufgehängt mit der Aufschrift  ,,Sibiu wishes Healthy Birthday to Europe“ (Hermannstadt wünscht Europa einen gesunden Geburtstag) und einer Graphik, auf der das Symbol der EU mit einem Mundschutz versehen ist. Desgleichen entwickelte die hauseigene Graphiker Loredana Bulgaru Poster mit berühmten Persönlichkeiten, die alle Mundschutz tragen und darauf sind Zitate zu lesen. Diese Poster sind auf Litasssäulen in der Stadt zu sehen.

Foto: Beatrice UNGAR

 

Alarmzustand statt Notzustand

Einige Lockerungen ab dem 15. Mai auch in Rumänien

Ausgabe Nr. 2671

 

Die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und der Manager des Kreiskrankenhauses, Cornel Benchea bei der Übergabe des von der Firma BESMAX PHARMA DISTRIBUTION für ein Jahr kostenlos zur Verfügung gestellten Aurora Plasmapherese Systems der Firma Fresenius Kabi im Blutzentrum des Kreiskrankenhauses Hermannstadt.              Foto: SCJU

Ab dem 15. Mai befindet sich Rumänien im Alarmzustand, nicht mehr im Notzustand, gab Staatspräsident Klaus Johannis am Montag bekannt. Somit treten auch bestimmte Lockerungen auf, aber noch lange keine Entspannung. Bis zum 6. Mai wurden in Rumänien 14.107 Personen registriert, die mit Covid-19 infiziert worden sind, 858 sind an den Folgen gestorben, 5.788  gelten als geheilt und 244 befinden sich zur Zeit auf den Intensivstationen. Weiterlesen

Urlaub auf Balkonien oder Gardenien?

Perspektiven auf die Sommerferien 2020 in Frage gestellt

Ausgabe Nr. 2669

Entspannter Sommerurlaub auf Balkonien.                       Foto: Maja POP

Die Dominikanische Republik, Türkei, Griechenland, Bali, Dubai, USA, Mauritius, Israel und Thailand. Das waren die beliebtesten Reiseziele der Rumänen im vergangenen Jahr. Heuer hat der Coronavirus gerade erst den Osterurlaub über den Haufen geworfen. Nun gerät der Sommerurlaub auch in Gefahr, vor allem für jene, die ins Ausland reisen wollten. Da bleibt nur noch, den Urlaub auf Balkonien oder Gardenien zu genießen.Weiterlesen

Notstand bis zum 16. Mai verlängert

Bis Dienstag Mittag wurden in Rumänien 182 Covid 19-Tote und 460 Geheilte gemeldet

Ausgabe Nr. 2668

Der Tag der NATO (laut dem Gesetz Nr. 390/2004 wird er in Rumänien jeweils am ersten Sonntag im April begangen) wurde am Sonntag, dem 5. April, auf dem Sportplatz der ,,Nicolae Bălcescu“-Bodentruppenakademie in Hermannstadt von einem kleinen Aufgebot und mit Befolgung der derzeit gültigen Vorschriften gefeiert.                                   Foto: oradesibiu.ro

Staatspräsident Klaus Johannis hat angekündigt, dass er den Notstand für einen weiteren Monat, bis zum 16. Mai, verlängern wird. Er habe zusammen mit dem Krisenstab der Regierung die Entwicklung der Epidemie analysiert und beschlossen, dass eine Lockerung der Einschränkungen verfrüht sei. Die Spitze der Epidemie sei in Rumänien Mitte-Ende April zu erwarten. Weiterlesen

,,So funktioniert nun mal Evolution…“

Fiktives Interview mit einem Coronavirus, der Opern liebt / Von Peter BIRO

Ausgabe Nr. 2668

An der Türklinke zum Parkhaus unter der Oper traf ich unverhofft Virginia Kronberger, einen weiblichen Coronavirus, der gerade dabei war, einen Hinterhalt für einen ungeschützten Opernbesucher anzulegen. Zum Glück trug ich vorsichtigerweise Handschuhe während ich den Türgriff hinunterdrückte. Dann merkte ich, wie die kleine Virusdame auf meinen rechten Daumen hüpfte. Zuerst schaute sie etwas indigniert auf die undurchdringliche Hülle um meine Finger, dann richtete sie den Blick auf mich und fragte vorwurfsvoll: ,,Na, willst Du Dich bald an die Nase fassen, Du Feigling? Juckt’s Dich etwa nicht?“

,,Komm mir nicht mit so etwas“, erwiderte ich etwas belustigt. ,,Ich weiß, was Du willst. Jetzt sei nicht enttäuscht und bewahre Haltung, auch wenn ich mich von Dir nicht infizieren lasse.“

,,Dann schmier’ mich wenigsten wieder zurück auf die Klinke“, sagte sie vorwurfsvoll, ,,du weißt ja, dass ich mich alleine nicht fortbewegen kann, außer in herzhaft ausgeniester Spucke.“

Ich willigte ein unter einer Bedingung: ,,Wenn Du Dich bei einer Tasse Latte machiato von mir interviewen lässt, dann setze ich Dich wieder bei der Oper ab.“Weiterlesen

Letzter Schneefall

Ausgabe Nr. 2667

Heftiger Schneefall deckte am letzten Märztag ganz Hermannstadt zu. Die Pflanzen hatten dabei am meisten zu leiden, wie diese leuchtend gelben Osterglocken in einem Garten im Wolfgasse-Viertel. In der Nacht zum 1. April fielen noch ein paar Flocken, man darf hoffen, dass es die letzten der Wintersaison waren. Foto: Cynthia PINTER

„Förderung der kulturellen Vielfalt”

Medientreffen der Deutschen Gesellschaft e. V. fand in Berlin statt

Ausgabe Nr. 2656

 

Gruppenfoto bei der Medientagung

Die Deutsche Gesellschaft e. V. in Berlin organisiert jährlich eine Medientagung, bei dem deutschsprachige Medienvertreter eingeladen werden. Ende 2019 fand das Treffen wieder im eigenen Hause der Deutschen Gesellschaft statt. Dr. Evelyna Schmidt, Referentin für Kultur & Gesellschaft sprach mit HZ-Redakteurin Ruxandra Stănescu über das Treffen und die Organisatoren.Weiterlesen

Das 10. Großauer Heimattreffen

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Das 10. Großauer Heimattreffen in ihrem Heimatort veranstaltete die HOG Großau am Sonntag. Einen Bericht dazu und zu einer besonderen Hochzeit können Sie in unserer nächsten Ausgabe lesen. Unser Bild: Nach dem Gottesdienst folgte der gemeinsame Gang auf den Friedhof, allen voran die Großauer Blaskapelle.                                        Foto: Beatrice UNGAR