Frauensalon in der EAS

Ausgabe Nr. 2940

Die Evangelische Akademie Siebenbürgen (EAS) hat die Veranstaltungsreihe der Frauensalons wieder aufgenommen. Die Moderation hat Dr. Andreea Dumitru-Iacob (Bildmitte) inne. Der erste Frauensalon hat am Freitag der Vorwoche stattgefunden. Gäste waren die Kulturmanagerin Andreea Ciortea (links) und die Leiterin des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt Ana-Maria Daneș (rechts). Der zweite Frauensalon findet heute, Freitag, dem 12. Dezember, 18 Uhr, im „Hans Bernd von Haeften“-Tagungszentrum (Str. Livezii Nr. 55) statt. Eingeladen sind Diana Mureșan (Unternehmerin und Lokalpolitikerin) und Anca Popa (Projektmanagerin von Kultur- und Sozialprojekten). Der Frauensalon wird mit der finanziellen Unterstützung des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt organisiert.                                                                     Foto: Beatrice UNGAR

Für Verständigung und Toleranz

Amy Gutmann und Daniel Zajfman in Berlin geehrt

Ausgabe Nr. 2939

Felix Klein, Helga Nowotny, Amy Gutmann, Bundeskanzler Friedrich Merz, Daniel Zajfman und Hetty Berg (v. l. n. r.).
Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Amy Gutmann und Daniel Zajfman wurden am 15. November 2025 mit dem Preis für Verständigung und Toleranz geehrt. Das Jüdische Museum in Berlin und die Freunde des Museums vergeben diesen ehrenvollen Preis seit 2002 an jeweils zwei herausragende Personen aus Kultur, Politik oder Wissenschaft, die sich auf herausragende Weise um die Förderung der Menschenwürde, der Völkerverständigung, der Integration von Minderheiten und des Zusammenlebens unterschiedlicher Religionen und Kulturen verdient gemacht haben.Weiterlesen

Exzellenzpreise 2025

Ausgabe Nr. 2939

Die Exzellenzpreise 2025 des vor 30 Jahren gegründeten Rotary Clubs Hermannstadt gingen an:Tiberiu Sanislau”-Preis für exakte Wissenschaften: 1. Preis und 10.000 Lei: Andrei Țiplic, 2. Preis: Ștefan Gusterițan, 3. Preis: Alexandru Sofonea; „Paul Philippi”-Preis für Geschichte: Darius Luca; Techniker der Zukunft: Ramona Căpruciu; „Nicolae Petria”-Stipendium für Wirtschaftswissenschaften: Elena Vespasiana Ciufu. Unser Bild: Zum Lehrer des Jahres gekürt wurde Giusseppe Bothar (links), Gründungsmitglied des Rotary Clubs Hermannstadt und langjähriger Leiter der Schule in Stolzenburg. Es gratulieren auf der Bühne des Thaliasaals der amtierende Präsident Ionuț Modrescu (Bildmitte) und Clubmitglied Cristina Prodan.   Foto: Beatrice UNGAR

Prunkstück ist ein Jungfernbecher

Vorbericht zur 311. Auktion im Auktionshaus Dr. Fischer in Heilbronn

Ausgabe Nr. 2937

Jungfernbecher des Hermannstädter Meisters Petrus Erosem (Preis 70.-100.000 Euro).

Das Auktionshaus Dr. Fischer in Heilbronn veranstaltet am 6. Dezember d. J. seine 311. Auktion. Besonders erwähnenswert ist das hochwertige Silberangebot, welches besondere siebenbürgische Goldschmiedearbeiten beinhaltet.

In dem zur 300. Auktion vom 9. März 2024 veröffentlichten Katalog ist in dem Kapitel „Kurzer Überblick über die Geschichte der Zünfte im Fürstentum Siebenbürgen” u. a. zu lesen, dass es in Siebenbürgen schon im frühen Mittelalter Gold- und Silberschmiede gab, allerdings befanden sich diese nicht unter den 19 unterschiedlichen Zünften, die in den Urkunden erwähnt werden. Weiterlesen

Wien ehrt Titu Maiorescu

Gedenktafel zum 185. Geburtstag enthüllt

Ausgabe Nr. 2937

Gruppenbild mit den Teilnehmenden.                              Fotos: Heinz WEISS

Ganz im Zeichen des 185. Geburtstags von Dr. Titu Maiorescu, einer der prägendsten Persönlichkeiten des modernen Rumäniens, stand die feierliche Veranstaltung an der Theresianischen Akademie in Wien am 13. November d. J. Aus diesem Anlass erinnerte die Botschaft von Rumänien in der Republik Österreich mit besonderer Wertschätzung an das vielseitige Wirken eines Mannes, der als Staatsmann, Intellektueller und Kulturförderer gleichermaßen Geschichte schrieb. Weiterlesen

Nur 3 in Rumänien

Ausgabe Nr. 2935

Ein mobiles System zur Kühlung und Neutralisierung von Elektroauto-Batterien im Brandfall hat das Hermannstädter Inspektorat für Notfallsituationen (ISU Sibiu) erhalten, das vom Hermannstädter Kreisrat finanziert wurde und 167.000 Lei gekostet hat. Nur drei solche spezielle Autos gibt es bisher in Rumänien. Bei Elektro- und Hybridautos besteht nämlich nach dem Löschen eines Brandes die Gefahr einer Explosion oder einer Wiederanzündung, erklärte Oberstleutnant Laurențiu Anastasiu. Das brennende Auto wird erst vorort gelöscht, dann in den Container geladen, abtransportiert, bis zur Höhe der Batterie mit Wasser überflutet und 24 Stunden unter Wasser gelassen. Noch gab es keine solche Probleme im Kreis, doch die Anzahl der Elektro- und Hybrid-Autos wächst: „Diese Investition ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung und ständigen Anpassung unserer Dienstleistungen an die Herausforderungen von heute und morgen. Die Vielfalt der Situationen, mit denen wir täglich konfrontiert werden, zwingt uns, ständig vorbereitet zu sein, erklärte Anastasiu. Finanzielle Unterstützung bekommt ISU regelmäßig vom Kreisrat, so dass in den letzten Jahren mehrere Equipments gekauft werden konnten, u. a. ein Tankwagen für Wassertransport bei Großbränden und zur Unterstützung der Bevölkerung, eine Wärmebildkamera zur Identifizierung von Opfern bei dichtem Rauch; ein Klein Sonar System 4900, für die Ortung von Vermissten in Flüssen und Seen bis zu 300 m Tiefe, Neoprenanzüge und Ausrüstung für Taucher, 8 tragbare Wassertanks.                          

Foto: Ruxandra STĂNESCU

Von Marktschelken nach Arbegen

Ausgabe Nr. 2934

Von Marktschelken nach Arbegen führte die Wanderung, die im Rahmen des Programms Wanderjahre am 18. Oktober stattgefunden hat. Sie stand unter dem Motto   „Brânzeturi dumnezeiești” – pe Via Transilvanica“ (Göttlicher Käse – auf der Via Transilvanica) und verlief über herbstlich anmutende Hügel und Wiesen (unser Bild) zu der Farm der Pfarrersfamilie Mădăraș in Arbegen.                                                                            

Foto: Paul KUTTESCH

 

Marsch für Sicherheit der Frauen

Ausgabe Nr. 2933

Mehr als 200 Personen haben am Sonntag beim Marsch „Gemeinsam für die Sicherheit der Frauen“ mitgemacht – der zeitgleich in mehreren Städten in Rumänien organisiert wurde – und am Großen Ring und in der Heltauergasse mit Botschaften wie: „Keine ausgeschlossen, keine vergessen, keine weniger“ auf die große Anzahl der Femizide aufmerksam gemacht. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden in Rumänien 40 Frauen von ihren Partnern getötet; 2024 wurden 36.417 Anzeigen wegen Körperverletzung und andere Gewalttaten registriert; nahezu eine von zwei Frauen hat körperliche Gewalt oder Drohungen, sexuelle Gewalt oder psychische Gewalt durch einen Intimpartner erlebt. Die Frauenschutzorganisationen wollen u. a., dass das Gesetz zur Verhinderung von Femizid verschärft wird, dass die Zwangsheirat kriminalisiert wird und sie verlangen die Einführung von Gleichstellungserziehung im formalen Bildungssystem. Im Anschluss an den Marsch gab es im Rahmen des Astrafilm-Festivals die Diskussionsrunde „Wann beginnt der Femizid?“ Unser Bild: Organisiert wurde in Hermannstadt der Marsch vom Verein A.L.E.G., allen voran die Psychologin Eniko Gall (vorne links) und Vereinschefin Camelia Proca (vorne rechts).         Foto: Ruxandra STĂNESCU

Auf Blätterjagd

Ausgabe Nr. 2933

In der Projektwoche „Schule anders” (Școala altfel) waren auch in Hermannstadt Schulklassen nicht nur aus Hermannstadt viel im Freien unterwegs. Einige machten Wanderungen im Jungen Wald, andere besuchten das ASTRA-Freilichtmuseum, wiederum andere (unser Bild) sammelten bunte herbstlich gefärbte Blätter auf der Oberen Promenade zwischen den Hartenecktürmen. Nach vielen regnerischen und kalten Tagen, es hat auch schon Bodenfrost gegeben, zeigte sich der Herbst an den drei letzten Tagen von seiner „goldenen” Seite und so waren Aktivitäten im Freien angesagt.                                                Foto: Cynthia PINTER

Zwischen Geschichte und Zukunft

Zu Gast bei dem 23. VLÖ-Volksgruppensymposium in Wien

Ausgabe Nr. 2933

Die Volkstanzgruppe des Jugendforums Hermannstadt zusammen mit Sebastian Arion (4. v. l), Bundeskanzler Dr. Christian Stocker (Bildmitte), Norbert Kapeller (4. v. r.) und Bernard Gaida (3. v. r.).       Fotos: Harald HARTL

Unter dem Motto „80 Jahre – Vertriebene und Verbliebene – In zwei Welten“ hat vom 15. bis 16. Oktober 2025 im Haus der Heimat in Wien das 23. Volksgruppensymposium des Verbands der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ) stattgefunden. Als Forum zwischen Erinnerung, Verantwortung und Zukunft bot das Symposium viele eindrucksvolle Impulse. Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Diplomatie, Wissenschaft und Kultur kamen zusammen. Sie sprachen über Geschichte, Verantwortung und die Zukunft der deutschen Volksgruppen in Europa. Sebastian Arion hat als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) daran teilgenommen und zugleich als Leiter der Siebenbürgisch-Sächsischen Volkstanzgruppe des Jugendforums Hermannstadt ein Stück lebendige Tradition nach Wien gebracht. Lesen Sie im Folgenden seinen Bericht über diese Veranstaltung.Weiterlesen

Herbststimmung auf dem Kleinen Ring

Ausgabe Nr. 2932

Der Heiligen Parascheva, deren Patronim am 14. Oktober gefeiert wird, gewidmet war der Herbstmarkt auf dem Kleinen Ring, auf dem am Wochenende lokale Produzenten Honig, Most, Konfitüre, Handarbeit aller Art, Säckchen mit Lavendel usw. angeboten haben. Ein Blickfang und eine begehrte Fotokulisse waren die Kürbisse aller Größen und Formen.                                        Foto: Beatrice UNGAR

Nachhaltige Nutzung sichern

Mihai Eminescu Trust feierte sein 25. Jubiläum

Ausgabe Nr. 2932

Zu den Sehenswürdigkeiten in Malmkrog gehört zweifelsohne die schmucke Kirchenburg mit der evangelischen Kirche, deren flächendeckend größte mittelalterliche Wandmalereien man gesehen haben muss.                      Foto: Katharina KLOCKNER

Der Mihai Eminescu Trust (MET) feierte sein 25-jähriges Bestehen am Samstag in Malmkrog/Mălâncrav. Als Kulisse für dieses Jubiläum diente das von der Stiftung gerettete und aufwendig restaurierte Apafi-Gutshaus. Dieses historische Gutshaus, das während der kommunistischen Ära stark verfallen war, hat die Stiftung von dem rumänischen Staat angekauft und bis 2007 saniert. Heute dient das „Apafi Manor“ als touristischer Übernachtungsort, was beispielhaft für die nachhaltige Nutzung des Kulturerbes steht.Weiterlesen