Von Marktschelken nach Arbegen

Ausgabe Nr. 2934

Von Marktschelken nach Arbegen führte die Wanderung, die im Rahmen des Programms Wanderjahre am 18. Oktober stattgefunden hat. Sie stand unter dem Motto   „Brânzeturi dumnezeiești” – pe Via Transilvanica“ (Göttlicher Käse – auf der Via Transilvanica) und verlief über herbstlich anmutende Hügel und Wiesen (unser Bild) zu der Farm der Pfarrersfamilie Mădăraș in Arbegen.                                                                            

Foto: Paul KUTTESCH

 

Marsch für Sicherheit der Frauen

Ausgabe Nr. 2933

Mehr als 200 Personen haben am Sonntag beim Marsch „Gemeinsam für die Sicherheit der Frauen“ mitgemacht – der zeitgleich in mehreren Städten in Rumänien organisiert wurde – und am Großen Ring und in der Heltauergasse mit Botschaften wie: „Keine ausgeschlossen, keine vergessen, keine weniger“ auf die große Anzahl der Femizide aufmerksam gemacht. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden in Rumänien 40 Frauen von ihren Partnern getötet; 2024 wurden 36.417 Anzeigen wegen Körperverletzung und andere Gewalttaten registriert; nahezu eine von zwei Frauen hat körperliche Gewalt oder Drohungen, sexuelle Gewalt oder psychische Gewalt durch einen Intimpartner erlebt. Die Frauenschutzorganisationen wollen u. a., dass das Gesetz zur Verhinderung von Femizid verschärft wird, dass die Zwangsheirat kriminalisiert wird und sie verlangen die Einführung von Gleichstellungserziehung im formalen Bildungssystem. Im Anschluss an den Marsch gab es im Rahmen des Astrafilm-Festivals die Diskussionsrunde „Wann beginnt der Femizid?“ Unser Bild: Organisiert wurde in Hermannstadt der Marsch vom Verein A.L.E.G., allen voran die Psychologin Eniko Gall (vorne links) und Vereinschefin Camelia Proca (vorne rechts).         Foto: Ruxandra STĂNESCU

Auf Blätterjagd

Ausgabe Nr. 2933

In der Projektwoche „Schule anders” (Școala altfel) waren auch in Hermannstadt Schulklassen nicht nur aus Hermannstadt viel im Freien unterwegs. Einige machten Wanderungen im Jungen Wald, andere besuchten das ASTRA-Freilichtmuseum, wiederum andere (unser Bild) sammelten bunte herbstlich gefärbte Blätter auf der Oberen Promenade zwischen den Hartenecktürmen. Nach vielen regnerischen und kalten Tagen, es hat auch schon Bodenfrost gegeben, zeigte sich der Herbst an den drei letzten Tagen von seiner „goldenen” Seite und so waren Aktivitäten im Freien angesagt.                                                Foto: Cynthia PINTER

Zwischen Geschichte und Zukunft

Zu Gast bei dem 23. VLÖ-Volksgruppensymposium in Wien

Ausgabe Nr. 2933

Die Volkstanzgruppe des Jugendforums Hermannstadt zusammen mit Sebastian Arion (4. v. l), Bundeskanzler Dr. Christian Stocker (Bildmitte), Norbert Kapeller (4. v. r.) und Bernard Gaida (3. v. r.).       Fotos: Harald HARTL

Unter dem Motto „80 Jahre – Vertriebene und Verbliebene – In zwei Welten“ hat vom 15. bis 16. Oktober 2025 im Haus der Heimat in Wien das 23. Volksgruppensymposium des Verbands der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ) stattgefunden. Als Forum zwischen Erinnerung, Verantwortung und Zukunft bot das Symposium viele eindrucksvolle Impulse. Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Diplomatie, Wissenschaft und Kultur kamen zusammen. Sie sprachen über Geschichte, Verantwortung und die Zukunft der deutschen Volksgruppen in Europa. Sebastian Arion hat als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) daran teilgenommen und zugleich als Leiter der Siebenbürgisch-Sächsischen Volkstanzgruppe des Jugendforums Hermannstadt ein Stück lebendige Tradition nach Wien gebracht. Lesen Sie im Folgenden seinen Bericht über diese Veranstaltung.Weiterlesen

Herbststimmung auf dem Kleinen Ring

Ausgabe Nr. 2932

Der Heiligen Parascheva, deren Patronim am 14. Oktober gefeiert wird, gewidmet war der Herbstmarkt auf dem Kleinen Ring, auf dem am Wochenende lokale Produzenten Honig, Most, Konfitüre, Handarbeit aller Art, Säckchen mit Lavendel usw. angeboten haben. Ein Blickfang und eine begehrte Fotokulisse waren die Kürbisse aller Größen und Formen.                                        Foto: Beatrice UNGAR

Nachhaltige Nutzung sichern

Mihai Eminescu Trust feierte sein 25. Jubiläum

Ausgabe Nr. 2932

Zu den Sehenswürdigkeiten in Malmkrog gehört zweifelsohne die schmucke Kirchenburg mit der evangelischen Kirche, deren flächendeckend größte mittelalterliche Wandmalereien man gesehen haben muss.                      Foto: Katharina KLOCKNER

Der Mihai Eminescu Trust (MET) feierte sein 25-jähriges Bestehen am Samstag in Malmkrog/Mălâncrav. Als Kulisse für dieses Jubiläum diente das von der Stiftung gerettete und aufwendig restaurierte Apafi-Gutshaus. Dieses historische Gutshaus, das während der kommunistischen Ära stark verfallen war, hat die Stiftung von dem rumänischen Staat angekauft und bis 2007 saniert. Heute dient das „Apafi Manor“ als touristischer Übernachtungsort, was beispielhaft für die nachhaltige Nutzung des Kulturerbes steht.Weiterlesen

,,Eine echte Zeitreise“

Streiflichter von einer Studienfahrt auf den Spuren des Barons Samuel von Brukenthal

Ausgabe Nr. 2932

Gruppenbild im Park der Sommerresidenz in Freck.                     Foto: privat

Zu einer Studienfahrt auf den Spuren des Barons Samuel von Brukenthal (1721-1803) hatte die evangelische Kirchengemeinde A. B. am Vortag dessen 304. Geburtstags Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Brukenthalmuseums sowie Mitglieder der Gemeindevertretung eingeladen. Lesen Sie im Folgenden den Bericht der beiden Museografinnen Alexandra Poponea (Sammlung Europäische Grafik) und Ecaterina Natea (Münzensammlung):Weiterlesen

,,Mein Körper gehört mir!“

Interaktiver Parcours für Kinder eröffnet

Ausgabe Nr. 2932

Das Projekt „MEIN KÖRPER – Ich kenne mich und hör‘ auf mich“ des Studiengangs Grund- und Vorschulpädagogik in deutscher Sprache (PIPP De) der Lucian Blaga-Universität sensibilisiert Kinder für Würde, Schutz und Selbstbestimmung.Weiterlesen

Nachhaltig gedacht

Das REXDAN-Forschungsschiff ankerte auch in Wien

Ausgabe Nr. 2932

So werden Sediment-Proben entnommen.                                
Foto: REXDAN

Auf den Wellen der Donau fuhr diesen Sommer ein Symbol für europäische Forschung, nachhaltige Entwicklung und internationale Zusammenarbeit: das rumänische Forschungsschiff REXDAN. Als größtes und modernstes Forschungsschiff auf Europas Binnengewässern hat es Missionen zwischen Galați und Wien erfolgreich abgeschlossen: das Schiff ist ein Highlight im Rahmen des EU-geförderten Projekts SUNDANSE, unterstützt durch das Programm HORIZON EUROPE.Weiterlesen

Mitgliederversammlung

Ausgabe Nr. 2932

Die Mitgliederversammlung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde-Hermannstadt fand am Dienstag nach einem wissenschaftlichen Vortrag des Vorsitzenden, Prof. Dr. Ulrich A. Wien (links) zur Melanchthon-Rezeption in Siebenbürgen statt. Monica Vlaicu (rechts) wurde aus Anlass ihres 80. Geburtstags eine Festschrift überreicht. Deren Titel: „Entdeckerfreude. Spurensuche zu Persönlichkeiten Siebenbürgens”. Wien würdigte die Jubilarin in herzlichen Worten und dankte für ihre nutzerzugewandte, serviceorientierte Haltung sowie wissenschaftlichen Publikationen. Vlaicu bedankte sich in einer spontanen Rede über die Ehre und reflektiert knapp ihr bereits 56 Jahre andauerndes Wirken als Archivarin. Einen ausführlichen Rechenschaftsbericht über die vergangenen drei Amtsjahre sowie hinsichtlich der andauernden umfangreichen Publikationstätigkeit legte der nach 24 Jahren, direkt in Hermannstadt 19 Jahre amtierende, jetzt aus gesundheitlichen Gründen ausscheidende Vorsitzende vor. Daraufhin schlug die stv. Vorsitzende vor, ihn zum Ehrenmitglied im Vorstand zu wählen. Drei neue Vorstandsmitglieder wurden gewählt, um den Generationswechsel zu vollziehen: Dr. András Bándi, Dr. Adinel Dincä und Ioana Florea. Wien bedankte sich noch einmal bei allen Anwesenden für die konstruktive Zusammenarbeit und betonte, wie wichtig es sei, wissenschaftlich souverän und menschlich honorig zu handeln und internationale Kooperationen zu suchen.                  Foto: Julia DERZSI

Dinkelsbühler Bürgerreise

Ausgabe Nr. 2931

Zum 20. Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Dinkelsbühl und Schäßburg begaben sich Bürgerinnen und Bürger aus Dinkelsbühl auf eine Reise in die Partnerstadt in Siebenbürgen. Nach dem offiziellen Empfang im Rathaus in Schäßburg begleitete sie als Gastgeberin Andrea Rost (rechts außen) auf einer Erkundungstour durch Siebenbürgen. Dabei konnte ein Besuch in Hermannstadt nicht fehlen. Unser Bild: Die Gäste mit Georg Piott (sitzend), dem 2. Bürgermeister Dinkelsbühls an der Spitze, besuchten am Donnerstag der Vorwoche auch die HZ-Redaktion und trugen sich ins Gästebuch ein.                       Foto: Beatrice UNGAR

Mal-Workshop am Weinanger

Ausgabe Nr. 2929

Hermannstadt hat sich auch heuer an der Europäischen Mobilitätswoche beteiligt. Dafür wurden vom 19. bis zum 21. September Straßen im Stadtzentrum zu Fußgängerzonen oder Bühnen für kleine Veranstaltungen umgewandelt. So konnte Groß und Klein auf dem Schillerplatz Tischtennis und Badminton spielen bzw. Bogenschießen. Unser Bild: Am Weinanger/Piaţa Coroana, an der Kreuzung der Saggasse/Turnului und dem Weinanger/Târgul Vinului gab es Programme für Kinder, u. a. einen Mal-Workshop, bei dem sich die Kleinen unter Aufsicht richtig austoben konnten.                                          

Foto: Beatrice UNGAR

 

Mehr Nester weniger Jungstörche

Bericht Storchzählung 2025 im Kreis Hermannstadt/Sibiu / Von Friedrich PHILIPPI

Ausgabe Nr. 2926

Das Team der Storchenzähler mit Konsulin Kerstin Ursula Jahn (3. v. r.) in Mergeln.                                                                                     Foto: Volkmar JAHN

Nachdem uns die Störche nun seit einigen Tagen wieder Richtung Afrika verlassen haben, soll doch noch über die diesjährige Storchzählung – sie erfolgte durch Sternfahrten von Hermannstadt aus bis Boița im Süden, Bonnesdorf/Boian im Norden, Dobring/Dobârca im Westen und Wossling/Țeline im Osten – berichtet werden. Wenn man bis vor einigen Jahren gefragt wurde, wann denn der Abflug nach Süden erfolge, war die Antwort: am 23. August. Aber mit dem Klimawandel hat sich dieser Termin offenbar vorverlegt und es ist leicht möglich, dass die Störche diesmal das günstige Hochdruckwetter mit seinen Aufwinden ausnützten und ihre Reise früher begannen.

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