Urlaub auf Balkonien oder Gardenien?

Perspektiven auf die Sommerferien 2020 in Frage gestellt

Ausgabe Nr. 2669

Entspannter Sommerurlaub auf Balkonien.                       Foto: Maja POP

Die Dominikanische Republik, Türkei, Griechenland, Bali, Dubai, USA, Mauritius, Israel und Thailand. Das waren die beliebtesten Reiseziele der Rumänen im vergangenen Jahr. Heuer hat der Coronavirus gerade erst den Osterurlaub über den Haufen geworfen. Nun gerät der Sommerurlaub auch in Gefahr, vor allem für jene, die ins Ausland reisen wollten. Da bleibt nur noch, den Urlaub auf Balkonien oder Gardenien zu genießen.Weiterlesen

Notstand bis zum 16. Mai verlängert

Bis Dienstag Mittag wurden in Rumänien 182 Covid 19-Tote und 460 Geheilte gemeldet

Ausgabe Nr. 2668

Der Tag der NATO (laut dem Gesetz Nr. 390/2004 wird er in Rumänien jeweils am ersten Sonntag im April begangen) wurde am Sonntag, dem 5. April, auf dem Sportplatz der ,,Nicolae Bălcescu“-Bodentruppenakademie in Hermannstadt von einem kleinen Aufgebot und mit Befolgung der derzeit gültigen Vorschriften gefeiert.                                   Foto: oradesibiu.ro

Staatspräsident Klaus Johannis hat angekündigt, dass er den Notstand für einen weiteren Monat, bis zum 16. Mai, verlängern wird. Er habe zusammen mit dem Krisenstab der Regierung die Entwicklung der Epidemie analysiert und beschlossen, dass eine Lockerung der Einschränkungen verfrüht sei. Die Spitze der Epidemie sei in Rumänien Mitte-Ende April zu erwarten. Weiterlesen

,,So funktioniert nun mal Evolution…“

Fiktives Interview mit einem Coronavirus, der Opern liebt / Von Peter BIRO

Ausgabe Nr. 2668

An der Türklinke zum Parkhaus unter der Oper traf ich unverhofft Virginia Kronberger, einen weiblichen Coronavirus, der gerade dabei war, einen Hinterhalt für einen ungeschützten Opernbesucher anzulegen. Zum Glück trug ich vorsichtigerweise Handschuhe während ich den Türgriff hinunterdrückte. Dann merkte ich, wie die kleine Virusdame auf meinen rechten Daumen hüpfte. Zuerst schaute sie etwas indigniert auf die undurchdringliche Hülle um meine Finger, dann richtete sie den Blick auf mich und fragte vorwurfsvoll: ,,Na, willst Du Dich bald an die Nase fassen, Du Feigling? Juckt’s Dich etwa nicht?“

,,Komm mir nicht mit so etwas“, erwiderte ich etwas belustigt. ,,Ich weiß, was Du willst. Jetzt sei nicht enttäuscht und bewahre Haltung, auch wenn ich mich von Dir nicht infizieren lasse.“

,,Dann schmier’ mich wenigsten wieder zurück auf die Klinke“, sagte sie vorwurfsvoll, ,,du weißt ja, dass ich mich alleine nicht fortbewegen kann, außer in herzhaft ausgeniester Spucke.“

Ich willigte ein unter einer Bedingung: ,,Wenn Du Dich bei einer Tasse Latte machiato von mir interviewen lässt, dann setze ich Dich wieder bei der Oper ab.“Weiterlesen

Letzter Schneefall

Ausgabe Nr. 2667

Heftiger Schneefall deckte am letzten Märztag ganz Hermannstadt zu. Die Pflanzen hatten dabei am meisten zu leiden, wie diese leuchtend gelben Osterglocken in einem Garten im Wolfgasse-Viertel. In der Nacht zum 1. April fielen noch ein paar Flocken, man darf hoffen, dass es die letzten der Wintersaison waren. Foto: Cynthia PINTER

„Förderung der kulturellen Vielfalt”

Medientreffen der Deutschen Gesellschaft e. V. fand in Berlin statt

Ausgabe Nr. 2656

 

Gruppenfoto bei der Medientagung

Die Deutsche Gesellschaft e. V. in Berlin organisiert jährlich eine Medientagung, bei dem deutschsprachige Medienvertreter eingeladen werden. Ende 2019 fand das Treffen wieder im eigenen Hause der Deutschen Gesellschaft statt. Dr. Evelyna Schmidt, Referentin für Kultur & Gesellschaft sprach mit HZ-Redakteurin Ruxandra Stănescu über das Treffen und die Organisatoren.Weiterlesen

Das 10. Großauer Heimattreffen

2636

Das 10. Großauer Heimattreffen in ihrem Heimatort veranstaltete die HOG Großau am Sonntag. Einen Bericht dazu und zu einer besonderen Hochzeit können Sie in unserer nächsten Ausgabe lesen. Unser Bild: Nach dem Gottesdienst folgte der gemeinsame Gang auf den Friedhof, allen voran die Großauer Blaskapelle.                                        Foto: Beatrice UNGAR

,,Die Zukunft kann gestaltet werden“

2636

Die Kirchenorgel stand im Mittelpunkt der 700-Jahr-Feier von Holzmengen

Bei der von der jüngst gegründeten Volkstanzgruppe Holzmengen aufgeführten Sternpolka standen die Tanzgruppenleiterin Franziska Staufert und die beiden Vorstandsmitglieder der HOG Holzmengen, der Vorsitzende Thomas Schneider und sein Stellvertreter Helmut Krauss im Vordergrund. Foto: Beatrice UNGAR

,,Die Zeit kann nicht zurückgedreht, aber die Zukunft kann gestaltet werden“ lautete das Motto, unter dem die von den nach Deutschland ausgewanderten Siebenbürger Sachsen aus diesem Ort im Unteren Harbachtal gegründete Heimatortsgemeinschaft (HOG) Holzmengen am vergangenen Wochenende zum 700. Ortsjubiläum eingeladen hat. Und die Veranstalter machten ihrem Namen ,,Gemeinschaft“ alle Ehre, indem sie gemeinsam mit allen anderen Holzmenger ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellte.

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Unheilbar optimistisch und geistig jung…

2636

Die Volkskundlerin Hanni Markel wird heute 80

Hanni Markel. Foto: Michael MARKEL

Unglaublich! Heute feiert Hanni Markel, meine gute Freundin von der ,,Arhiva de folclor“ (Folkorearchiv) in Klausenburg, ihren 80. Geburtstag! Obwohl wir uns vor zig Jahren kennen gelernt haben (sicher schon im vorigen Jahrhundert!), konnte ich mir nicht vorstellen, dass die unheilbar optimistische und geistig junge Hanni altern würde. Aber… die Zeit ist auch in ihrem Fall stetig verronnen und bei dem Blick auf den Kalender erkennen wir, dass Hanni Markel am 9. August 2019, also heute,  achtzig Frühlinge zählen wird. 

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Pfingstmontag auf der Michelsberger Burg

Ausgabe Nr. 2628

Am Pfingstmontag fanden sich zahlreiche Besucher auf der Michelsberger Burg ein. Auf das Besinnliche (die Pfarrer Stefan Cosoroabă und Zoran Kezdi lasen dreisprachig aus der Bibel) und Musische (geboten von der Geigerin Iuliana Cotîrlea und dem Bratschisten Gabriel Silișteanu) folgten Spiele im Freien, an denen Vertreterinnen und Vertreter aller Altersklassen mit vollem Einsatz mitmachten. Unser Bild: Bei diesem Spiel hieß es „auf die Säcke fertig: los“ und man musste Säckchen in die Mitte von Reifen werfen.  

Foto: Beatrice UNGAR