Eine Geschichte von Liebe und Flucht

Der Roman ,,Einer, der Hans hieß“ von Dietfried Zink

Ausgabe Nr. 2708

 

Sucht man im Zusammenhang mit der Deportation unserer Landsleute nach Russland, im Januar 1945, nach schöngeistigen Darstellungen des Leidens und der Schrecken der Verschleppung zur Zwangsarbeit, so entdeckt man wohl kein anderes, welches das zwischenmenschlichen Geschehen und die Verwandlung des inneren Lebens der von der Deportation Betroffenen so überraschend thematisiert wie der Roman ,,Einer, der Hans hieß“ von Dietfried Zink. Und wohl keines, das so intensiv die Macht ihres inneren Lebens schildert, welches zunächst seinen Ausgang und darauf eine bedeutsame Erweiterung nimmt aus der Wechselwirkung von Zwecken und Trieben und ebenso von Vereinigung und Trennung  –  von Herausforderungen und von Handlungen somit, die die eigenen seelischen Zustände oder die des anderen beeinflussen. Weiterlesen

Wie reagieren wir?

Mögliche innere Einstellungen zur Pandemie / Von Dan DEDIU

Ausgabe Nr. 2708

Albrecht Dürer: Melencolia I (Die Melancholie).

Unter dem Motto ,,Der Feind ist nicht außerhalb von uns, sondern in uns.“ (Giorgio Agamben) hat sich der Komponist und Musikwissenschaftler Dan Dediu überlegt, ein paar Gedanken zu dem Chaos, das in Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie in unseren Köpfen herrscht, zu Papier zu bringen. Aus diesem Anlass hat er versucht, verschiedene schriftlich geäußerte Meinungen mit einzubeziehen, er hat sich darüber hinaus aber auch eine Reihe von Interviews mit verschiedenen Würdenträgern, Denkern und Künstlern angesehen.Weiterlesen

Schnee auf der Hohen Rinne

Ausgabe Nr. 2707

Ausgiebig geschneit hat es auch auf der Hohen Rinne und Umgebung. Gestern wurden 72 cm auf dem Oncești-Gipfel gemessen. Die Skipisten in der Arena Platoș können Mittwoch, Freitag und Samstag auch nach Einbruch der Dämmerung genutzt werden. Der Andrang ist jeweils am Wochenende sehr groß. Nähere Auskünfte unter www.arenaplatos.ro. Unser Bild:  Die Muncel-Wiese am Sonntag.                                    Foto: Angelika BEER

 

Hermannstadt wählen

Ausgabe Nr. 2706

Hermannstadt hat sich auch in diesem Jahr beworben und wurde wieder nominiert, an dem Wettbewerb „Die 20 besten europäischen Reiseziele” teilzunehmen. Organisiert wird der Wettbewerb von der Webseite für Kultur und Tourismus „European Best Destination”, mit dem Sitz in Brüssel. Hermannstadt muss sich u. a. gegen Wien, Florenz, Paris, Rom, Lofoten, Cornwall und Tübingen durchsetzen. 2020 hat Colmar/Frankreich gewonnen, Hermannstadt belegte den sechsten Platz. Abgestimmt werden kann bis zum 10. Februar unter www.vote.ebdest.in   (von einer IP-Adresse/eine Stimme/24 Stunden).

Erster und letzter Besuch

US-Botschafter Adrian Zuckerman in der Astrabibliothek

Ausgabe Nr. 2706

Sein erster war auch sein letzter offizieller Besuch: Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor empfing am Donnerstag der Vorwoche US-Botschafter S. E. Adrian Zuckerman. Foto: Presseamt der Stadt

Der 1956 in Bukarest geborene Rechtsanwalt Adrian Zuckerman – der 1966 mit seinen Eltern in die USA ausgewandert ist – hat knapp eineinhalb Jahre das Amt des US-Botschafters in Bukarest bekleidet. Kurz vor seinem Abschied besuchte er am Donnerstag der Vorwoche erstmals Hermannstadt. Weiterlesen

Winterstimmung im Erlenpark

Ausgabe Nr. 2705

Nach dem reichlichen Schneefall am Wochenende und zu Wochenbeginn bietet sich ein Spaziergang durch den winterlichen Erlenpark an. Unser Bild: Neben dem Musikpavillon unweit des Spielplatzes ist seit kurzem die vom Rotary Club Hermannstadt gespendete Standuhr ein Blickfang.     Foto: Fred NUSS

Interview

Ausgabe Nr. 2705

In der HZ-Redaktion hat die Rundfunkjournalistin Mihaela Helmis (links) am vergangenen Freitag den Presse- und Kunstfotografen Fred Nuss (rechts) für Radio România Actualități interviewt. Ein  Ausschnitt daraus wird heute zum Nationalen Kulturtag gesendet.             

Foto: Beatrice UNGAR

 

„Licht in der Nacht, zeig uns den Weg…“

Adventsgottesdienst in der Margarethenkirche in Mediasch wurde im Internet gezeigt

Ausgabe Nr. 2704

Pfarrerin Hildegard Servatius-Depner predigte über Gottes Verheißung an Abraham und Sarah und die weihnachtliche Heilsbotschaft.

„Licht in der Nacht, zeig uns den Weg aus der Dunkelheit“ – mit dem Kanon von Georg Völzgen leitete eine bunte Gruppe von Musikern – Kinder, Jugendliche und Junggebliebene im Alter von 7 bis 70 Jahren – den Gottesdienst zum 4. Advent, dem 20. Dezember, in der Mediascher Margarethenkirche ein und stimmte damit das beherrschende Thema für die nächsten 90 Minuten an: Freude! Ein besonderer Grund zur Freude war es, dass kurz vor diesem Sonntag die strengen Ausgangsbeschränkungen in Rumänien gelockert wurden und wieder ein Gottesdienst mit der Gemeinde in der Kirche gefeiert werden durfte. Der Gottesdienst wurde weltweit im Internet ausgestrahlt.Weiterlesen

Wahlgang ohne Erklärung möglich

Mehrere Ortschaften in Kreis Hermannstadt befinden sich in Quarantäne

Ausgabe Nr. 2701

Die Heltauergasse Ende November 2020. Seit weniger Menschen tagsüber in Hermannstadt unterwegs sind, haben die Tauben überhandgenommen, auch auf dem Großen Ring.                          Foto: Cynthia PINTER

Am vergangenen Wochenende hat das Amt für Notsituationen beschlossen, dass in der Stadt Hermannstadt trotz sinkenden SARS-CoV2-Neuinfektionen die Quarantäne für eine weitere Woche, bis Sonntag, den 6. Dezember, verlängert wird. Alle Maßnahmen bleiben dementsprechend gültig, mit der Ausnahme, dass man für den Wahlgang am Sonntag keine Erklärung auf eigene Verantwortung für das Verlassen der Wohnung braucht. Weiterlesen

Hermannstadt in Quarantäne

Managerin des Kreiskrankenhauses hat gekündigt

Ausgabe Nr. 2699

Unter dem Titel ,,Food will win the war“ (Das Essen wird den Krieg gewinnen) steht die einzige Ausstellung des Brukenthalmuseums, die am Montag offline zu besichtigen war. Die in Partnerschaft mit der ,,Nicolae Bălcescu“-Akademie der Bodentruppen erstellten und vor dem Brukenthalpalais aufgestellten Schautafeln erinnerten  u. a. daran, dass der Erste Weltkrieg eine Wende für unsere Essgewohnheiten mit sich gebracht hat.Foto: Fred NUSS

Hermannstadt, Schellenberg, Heltau und Talmesch sind 14 Tage in Quarantäne, beginnend mit Montag, dem 16. November, 5 Uhr. Diese Maßnahme wurde am vergangenen Freitag vom Hermannstädter Notinspektorat beschlossen, bei dessen Sitzung auch der Leiter der Abteilung für Notsituationen Raed Arafat anwesend war, der auf einer anschließenden Pressekonferenz die Einschränkungen angekündigt hat. Die Stadt Hermannstadt hatte am vergangenen Freitag bei der Anzahl der Covid-19-Erkrankungen  eine Infektionsrate von 11 Prozent. In Rumänien wurden Städte schon bei einer Erkrankungsrate von 5-6 Prozent quarantiniert. Weiterlesen

Ein Hermannstädter erzählt

Zum dritten Buch des Satirikers Heinrich Heini

Ausgabe Nr. 2698

Heinrich Heini: Alte und neue Heimat. Stories aus dem Tage- und Nächtebuch eines Hermannstädters. BoD – Books on Demand, Norderstedt, 2020, 317 S., ISBN: 9783752896985Bestellen kann man das Buch in jeder Buchhandlung oder mit persönlicher Widmung beim Autor unter E-Mail: heinrich.hoechsmann@gmail.com.

In seinem Buch „Alte und neue Heimat. Stories aus dem Tage- und Nächtebuch eines Hermannstädters“  blickt der Autor Heinrich Heini alias Heinrich Höchsmann – natürlich hat der Künstlername nicht zufällig große Ähnlichkeit mit einem berühmteren Schriftsteller  –  auf sein Leben zurück, das mittlerweile über sieben Jahrzehnte umfasst. Und die sind – wenn man dem Verfasser glauben darf – randvoll mit amüsanten und außergewöhnlichen Erlebnissen, die dem Leser oft ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und Erinnerungen an längst vergangene Zeiten und „legendäre“ Orte, wie etwa die Schreyer-Mühle, wecken.Weiterlesen