Museale Silberarbeiten

Neues vom Auktionshaus Dr. Fischer in Heilbronn

Ausgabe Nr. 2676

Große Vermeil-Abendmahlskanne, Siebenbürgen, Kronstadt, Michael Schelling (Meister 1616-1652), um 1630, Höhe: 28 cm

Museale Silberarbeiten werden in der Auktion am 27. Juni  d. J. im Auktionshaus Dr. Fischer in Heilbronn unter den Hammer kommen. Siebenbürgische Goldschmiedearbeiten aus dem 15.-19. Jahrhundert gehören in Europa zu den Spitzenstücken dieser Handwerksgattung.

Die Siebenbürgischen Goldschmiede waren in dieser Zeit in ständigem Austausch mit Goldschmiedezentren wie Nürnberg und Augsburg. Aus dieser Periode werden nun in Heilbronn einige außergewöhnliche Stücke angeboten. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Arbeiten von bekannten Goldschmiedemeistern aus Hermannstadt und Kronstadt.Weiterlesen

Malls ab dem 15. Juni wieder offen?

Weitere Lockerungsmaßnahmen ab dem 15. Juni möglich

Ausgabe Nr. 2675

Auch in Hermannstadt sind seit dem 1. Juni die Terrassen im Freien und in Innenhöfen geöffnet, unter Einhaltung der Abstandregelungen.  Unser Bild: Am vergangenen Freitag konnte man überall die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung beobachten, hier in Heltauergasse.Foto: Beatrice UNGAR

Die Anzahl der neu registrierten Covid19-Infektionsfälle ist in den letzten Tagen leicht gesunken, so dass die Regierung neue Lockerungsmaßnahmen in Betracht zieht. Ab dem 15. Juni könnten Restaurants und Malls wieder eröffnet werden. Auch kommerzielle Flüge nach und aus mehreren europäischen Länder könnten wieder aufgenommen werden.Weiterlesen

,,Weil wir alle betroffen sind“

Ein Gespräch mit Johan Galtung, dem Gründer der Friedensforschung

Ausgabe Nr. 2675

Johan Galtung. Foto: en.wikipedia.org

„Eine Welt mit nur einem Staat, der Welt selbst, und nur einer Nation, der Menschheit, zeichnet sich am Horizont ab. Es ist unsere Aufgabe, eine Welt zu entwerfen, in der niemand gleicher ist als der andere.“ Das schrieb 2006 der norwegische Mathematiker, Soziologe und Politologe Johan Galtung (Jahrgang 1930) in seiner Autobiographie. Er gilt als Gründungsvater der Friedens- und Konfliktforschung. Das Institut für Friedensforschung (PRIO), das erste Friedensforschungsinstitut Europas, wurde 1959 von ihm gegründet. 1964 rief er das Journal of Peace Research ins Leben. Im Jahr 1969 wurde Galtung von der norwegischen Regierung zum weltweit ersten Professor für Friedens- und Konfliktforschung ernannt. Er erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Ehrungen, darunter 1987 den alternativen Nobelpreis Right Livelihood Award. Die aus Talmesch stammende Autorin und Journalistin Gabriela Căluțiu Sonnenberg, Mitarbeiterin der Costa Brava Nachrichten in Benissa – Alfas del Pi und der rumänischen Wochenschrift Occidentul Romanesc, hat aus aktuellem Anlass per Telefon ein Interview mit Johan Galtung geführt, das im Folgenden in einer gekürzten Fassung zu lesen ist:Weiterlesen

Weitere Lockerungen ab dem 1. Juni

Anzahl der Neuerkrankungen an Covid 19 ist in Rumänien leicht gestiegen

Ausgabe Nr. 2674

Mit einem Großplakat an der Unteren Promenade/Bdul Corneliu Coposu dankt die Stadt den Ärzten und dem medizinischen Personal für ihren treuen Einsatz.                    Foto: Beatrice UNGAR

Frühestens ab dem 17. Juni d. J. wird es Flüge nach und aus Italien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, der Schweiz, Großbritannien, den Niederlanden, der Türkei, den USA und dem Iran nach Rumänien geben. Dazu gibt es Ausnahmen, Arbeitgeber dürfen z. B. Charterflüge für Saisonarbeiter organisieren. Ab Juni sind auch weitere Lockerungen geplant, ab August könne man ein „fast ganz normales Leben führen”, erklärte Gesundheitsminister Nelu Tătaru im Laufe dieser Woche. Weiterlesen

Warnung vor Verantwortungslosigkeit

Staatspräsident Klaus Johannis warnte erneut vor zu früher Entspannung

Ausgabe Nr. 2673

Alle Spielplätze in der Stadt bleiben weiterhin gesperrt, meldet das Presseamt des Hermannstädter Bürgermeisteramtes. Dies gilt für ganz Rumänien, denn laut eines Beschlusses der zentralen Behörden bleiben alle öffentlichen Spielplätze während des ganzen Alarmzustands geschlossen. Die Parks sind offen. Die Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung, dieses Verbot verantwortungsvoll einzuhalten.                                                                                    Foto: Presseamt der Stadt

17.387 Personen wurden in Rumänien mit einer Covid-19-Infizierung bis zum 20. Mai registriert, 1.141 Personen sind an den Folgen gestorben, 10.356 Fälle gelten als geheilt. 198 Personen befinden sich zur Zeit auf Intensivstationen. 322.074 Test wurden landesweit durchgeführt. In 24 Stunden, vom 19. bis 20. Mai, wurden 196 neue Infektionsfälle registriert.Weiterlesen

Glückwünsche von nah und fern

Rotary Club Hermannstadt feierte 25. Jubiläum online

Ausgabe Nr. 2673

Die Charta der Rotarier überreichte am 14. Mai 1995 im Militärkasino Hermannstadt der Governor des Distrikts 1660, Jaques Verrier (2. v. r.) dem ersten Klubpräsidenten Paul Philippi (1. v. r.) im Beisein zahlreicher Gäste, darunter Bischof D. Dr. Christoph Klein (1. v. l.) und Dr. Alfred Thiess (RC Ludwigshafen, 2. v. l.).                                    Foto: HZ-Archiv

Als am 14. Mai 1995 dem am 3. April 1995 gegründeten Rotary Club Hermannstadt die Charta der Rotarier überreicht wurde, die Anerkennung des Dachverbands Rotary International, gab es noch keinen Distrikt für Rumänien, so dass der Club bis zur Gründung des Distrikts 2241 für Rumänien und die Republik Moldova zunächst an den Distrikt 1600 Paris angeschlossen war. In diesem Jahr feiert der Rotary Club Hermannstadt 25 Jahre seines Bestehens. Weiterlesen

Über 1.000 Sars-Cov2-Tote

Ab heute sind Lockerungen vorgesehen, Gesichtsmasken bleiben verpflichtend

Ausgabe Nr. 2672

Die erste Plasmaspende im Blutzentrum des Hermannstädter Kreiskrankenhauses machte am Montag der Assistent Raul Aurel Dobra, der von der neuen Covid 19-Krankheit geheilt worden ist.  Foto: Decebal TODĂRIȚĂ

Ab heute endet der offiziell am 16. März ausgerufene und bis zum 15. Mai verlängerte Notzustand in Rumänien, das heißt, dass einige Lockerungen eintreten. Am Dienstag erklärte Staatspräsident Klaus Johannis, was sich ändern wird, doch warnte er die Bürger, weiterhin aufzupassen, da Rumänien bald 1.000 Covid-19-Tote registriert hat und auch jeden Tag einige Hundert Neuinfizierte gemeldet werden. Weiterlesen

Zum Europatag

Ausgabe Nr. 2672

Zum Europatag am 9. Mai hat die Hermannstädter Staatsphilharmonie eine originelle Initiative entwickelt. Vor dem Haupteingang des Thalia-Saals (unser Bild) wurde ein Transparent aufgehängt mit der Aufschrift  ,,Sibiu wishes Healthy Birthday to Europe“ (Hermannstadt wünscht Europa einen gesunden Geburtstag) und einer Graphik, auf der das Symbol der EU mit einem Mundschutz versehen ist. Desgleichen entwickelte die hauseigene Graphiker Loredana Bulgaru Poster mit berühmten Persönlichkeiten, die alle Mundschutz tragen und darauf sind Zitate zu lesen. Diese Poster sind auf Litasssäulen in der Stadt zu sehen.

Foto: Beatrice UNGAR

 

Alarmzustand statt Notzustand

Einige Lockerungen ab dem 15. Mai auch in Rumänien

Ausgabe Nr. 2671

 

Die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und der Manager des Kreiskrankenhauses, Cornel Benchea bei der Übergabe des von der Firma BESMAX PHARMA DISTRIBUTION für ein Jahr kostenlos zur Verfügung gestellten Aurora Plasmapherese Systems der Firma Fresenius Kabi im Blutzentrum des Kreiskrankenhauses Hermannstadt.              Foto: SCJU

Ab dem 15. Mai befindet sich Rumänien im Alarmzustand, nicht mehr im Notzustand, gab Staatspräsident Klaus Johannis am Montag bekannt. Somit treten auch bestimmte Lockerungen auf, aber noch lange keine Entspannung. Bis zum 6. Mai wurden in Rumänien 14.107 Personen registriert, die mit Covid-19 infiziert worden sind, 858 sind an den Folgen gestorben, 5.788  gelten als geheilt und 244 befinden sich zur Zeit auf den Intensivstationen. Weiterlesen