Äpfel gegen Zigaretten

Ausgabe Nr. 2913

Unter dem Motto „Sănătate pentru comunitate. Respir, deci exist” (Gesundheit für die Gemeinschaft. Ich atme, also bin ich) führt die Hermannstädter Lungenklinik auch in diesem Jahr (vom 20. Mai bis 5. Juni) eine Kampagne gegen das Rauchen durch. In deren Rahmen bestreiten bekannte Hermannstädter Ärztinnen und Ärzte am Dienstag, den 3. Juni, 18 Uhr, eine Konferenz zum Motto der Kampagne in der Aula Magna der Medizinfakultät der Lucian Blaga-Universität. Der Eintritt ist frei. Unser Bild: Zum Auftakt der Kampagne 2024 hat in der Heltauergasse die Aktion „Äpfel gegen Zigaretten” stattgefunden, an der u. a. die Fußballer vom FC Hermannstadt, die Basketballer von BC CSU Sibiu, Brukenthalschüler, Fachärztinnen und -ärzte teilgenommmen haben. Die Teilnehmenden forderten rauchende die Besucherinnen und Besucher der Terrassen, ihre Zigaretten gegen einen Apfel einzutauschen. In diesem Jahr startet die Aktion ebenda heute, den 30. Mai, 13.30 Uhr.               Foto: Spitalul de Pneumoftiziologie Sibiu

 

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2913

Deutsche Premiere am 31. Mai

Hermannstadt. – Mit der Inszenierung des Stückes „Winter“ des Nobelpreisträgers Jon Fosse bringt die deutsche Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters am Samstag, den 31. Mai, 19 Uhr, im Lulu-Saal in der Kulturfabrik (Fabrica de cultură) die zweite Premiere der Spielzeit 2024/2025 heraus. Regie führt Hunor Horváth, das Bühnenbild entwarf Oana Micu, die Choreographie betreute Viktoriia Medviedieva. Es spielen Fatma Mohamed, Daniel Bucher, David Cristian und Viviane Havrilla. (BU)

 

Deutsche Kulturtage

Schäßburg. – Die Deutschen Kulturtage in Schäßburg finden vom 30. Mai bis 1. Juni statt und sind den „Überschwemmungen der Jahre 1970 und 1975” gewidmet. Im Programm: Freitag, 30. Mai, 16.30 Uhr: Eröffnung der Kulturtage vor dem Venezianischen Haus; 17 Uhr: Grußworte, Rathaussaal; 17.45 Uhr: Vortrag: von Crista und Viorel Rusu, Rathaussaal (dt., mit rum. Übersetzung); 18.30 Uhr: Schülerbeitrag, Rathaussaal; 19 Uhr: Ausstellungseröffnung, Haus mit dem Hirschgeweih; Samstag, 31. Mai, 14 Uhr: Ausstellungseröffnung, Rathaussaal; 15 Uhr: Vortrag von Hannelore Baier und Andrea Rost, Rathaussaal; 15.45 Uhr: Schülerbeitrag, Rathaussaal; 16-18 Uhr: Programm für Kinder (Anmeldungen unter 0265-77.22.34); Venezianisches Haus; 16.30 Uhr: Vortrag von Dipl. Ing. Georg Hügel, Rathaussaal; 17.30 Uhr: Buchvorstellung von Mariana Gorczyca, Übersetzung Beatrice Ungar; 18.30 Uhr: Ausklang im Schänzchen (mit Anmeldungen); Sonntag, 1. Juni, 10 Uhr: Gottesdienst in der Klosterkirche, im Anschluss: Andenken an Otto Lurtz, Florina Ștefan; 11 Uhr: Namensgebung der neuen Kokelbrücke „Otto Lurtz”; 14 Uhr: Aufmarsch am Burgplatz mit Vertretern der Deutschen Kreisforen. (RS)

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Gäste aus Neppendorf und Piatra Neamț

Europa- und Muttertag-Veranstaltung 2025 in Reschitza

Ausgabe Nr. 2912

Das diesjährige Europa- und Muttertag-Projekt in Reschitza bestand aus einem Festkulturprogramm, das am 10. Mai im Kulturpalais Reschitza (Sitz des „West“-Theaters) organisiert wurde. Unter der Schirmherrschaft des Monatsprogramms „Reschitzaer Deutscher Frühling“ (XXIII. Auflage) fand das nach der Pandemie zum dritten Mal wieder aufgenommene Festkulturprogramm zum Europatag (9. Mai) und zum Muttertag (heuer 11. Mai), unter Mitwirken des „Franz Stürmer“-Chors (Dirigentin: Elena Cozâltea), von Marianne & Petru Chirilovici, der „Resicza“-Musikgruppe (Koordination: Iuliu Fazakas) und der „Enzian“-Volkstanzgruppe – Kinder, Erwachsene (Koordination: Marianne und Nelu Florea), alle aus Reschitza, statt.Weiterlesen

Schmuckstücke auf vier Rädern

17. Auflage der Frühlingsretroparade für Oldtimer

Ausgabe Nr. 2910

Einer der Publikumsmagnete war ein Mercedes-Benz Cabrio, in dem man auch Probesitzen durfte.      Foto: Cynthia PINTER

„Schau mal Mama, das Frosch-Auto!“, rief am Samstagmorgen ein kleines Mädchen begeistert und rannte zu dem türkisfarbenen Volkswagen Käfer, der in der Nähe des Brukenthalmuseums geparkt war. Vor allem Kinder ließen sich vor dem runden Oldtimer ablichten. Die Erwachsenen fanden eher sogenannte „Muscle Cars“, wie den roten Ford Mustang oder den weißen Cadillac Eldorado Cabrio mit roten Ledersitzen spannend als Fotokulisse. Grund für die Ausstellung dieser Oldtimer war die sogenannte „Retroparada Primăverii“ (Die Frühlingsretroparade), die am 3. Mai auf dem Großen Ring von der Hermannstädter Filiale des Vereins „Retromobil Club Romania“ organisiert wurde.Weiterlesen

90 Jahre seit Raketenstart in Mediasch

Ausgabe Nr. 2909

Um der 90 Jahre zu gedenken, seit Professor Hermann Oberth (1894-1989) am 11. April 1935 in Mediasch an der Fliegerschule seine erste Flüssigkeitsrakete hatte steigen lassen, hat der Mediascher Philatelist Liviu Pintican einen Sonderbriefumschlag mit einem Sonderstempel bei der Rumänischen Post in Auftrag gegeben. Der Sonderstempel ist datiert und mit diesem wurde am 11. April 2025 die Korrespondenz im Postamt Mediasch Nr. 1 gestempelt. Auf dem Bild links sind Hermann Oberth und eine Luftaufnahme von Mediasch abgebildet.                                                                       Foto: Cynthia PINTER

Chag Sameach Pessach 5785

Ausgabe Nr. 2909

Mit diesen Worten begrüßten sich die Mitglieder der Hermannstädter jüdischen Gemeinde und ihre Gäste am 13. April 2025 im Gemeindesaal neben der Synagoge, wo alle ab 14 Uhr gemeinsam das Sedermahl feierten. Einige fleißigen Frauen (unser Bild zeigt Adriana Moscicki und Rosina Heltner) hatten schon um 10 Uhr mit der Vorbereitung der Speisen begonnen. Für jeden Teilnehmer war auf einem Teller eine Wurzel Meerrettich, ein Radieschen, Petersilienlaub, ein gekochtes Ei und Charosset, eine Mischung aus geriebenen Äpfeln und Wein, vorbereitet, anstelle von Salz standen, zum Gedenken an die während der Sklaverei vergossenen Tränen, Gefäße mit Salzwasser auf den Tischen. Dazu gab es Mazza, ungesäuertes Brot aus Mehl und Wasser, das anstelle des gewöhnlichen Brotes gegessen wird. Rote-Bete-Salat gab es auch, dazu gekochtes Hühnerfleisch, gekochte Kartoffeln und eine gute Hühnersupe mit reichlich Gemüse und Knödeln.                                 Foto: Beatrice UNGAR

Vielschichtiges Thema Arbeitsmigration

Spannende Gesprächrunde bei den ,,Hermannstädter Gesprächen“ im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2908

Die Gäste der „Hermannstädter Gespräche“: Moderator Mihai Hașegan, Roxana Dobrilă, Laura Căpățână Juller, Erika Klemm, Dr. Thomas Pitters und Ruxandra Empen (v. l. n. r.).
Foto: Cynthia PINTER

Nach den sehr erfolgreichen Diskussionsabenden zu den Themen „Zu den Wurzeln“ (am 6. November 2024) und „Gedanken – Gedenken. 80 Jahre seit dem Beginn der Russlanddeportation aus der Perspektive der Kindergeneration“ (am 29. Januar) fand am vergangenen Mittwoch, dem 2. April, ein wiederum spannender Dialog im Rahmen der „Hermannstädter Gespräche“ im Spiegelsaal statt. Das Gespräch, zu dem ifa-Kulturmanagerin Christiane Böhm, einlud, drehte sich diesmal um das Thema „Alles in Bewegung? Globale Arbeitsmigration im lokalen Kontext“ und wurde vom Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart organisiert.Weiterlesen

Antrittsbesuch

Ausgabe Nr. 2908

Der Botschafter des Staates Israel in Bukarest, S. E. Lior Ben Dor (3. v. r.), weilte am Donnerstag, dem 3. April, und am Freitag, dem 4. April, gemeinsam mit seiner Gattin auf Antrittsbesuch in Hermannstadt. Der hohe Gast wurde zunächst im Rathaus von Bürgermeisterin Astrid Fodor empfangen, hatte danach Gespräche mit dem Intendanten des „Radu Stanca”-Nationaltheaters und Direktor des Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals (FITS), Constantin Chiriac, mit dem Manager ad interim des Brukenthalmuseums, Alexandru Constantin Chituță, und dem Präfekten Mircea-Dorin Crețu. Er traf sich auch mit der Leitung und mit Studierenden der „Hermann Oberth”-Engineering-Fakultät der „Lucian Blaga”-Universität. Unser Bild: Nicht zuletzt besuchte der Botschafter die Synagoge, wo er von dem Vorsitzenden Tiberiu Baruch (4. v. r.) und Mitgliedern der Hermannstädter jüdischen Gemeinde herzlichst empfangen wurde. Die Anwesenden präsentierten dem Gast die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Hermannstadt und erfuhren von ihm, dass seine Eltern aus Bacău bzw. Buhuși stammen und 1959 nach Israel ausgewandert sind, wo er 1968 geboren wurde.                    

Text und Foto: Beatrice UNGAR

Rundblick

Ausgabe Nr. 2904

Auf der Fahrt zur Hohen Rinne gibt es mehrere schöne Stellen, von denen aus man einen Rundblick auf die umgebenden Hügel und Berge genießen kann, natürlich bei guter Sicht. So z. B. von dem Valar, von wo aus dieses Foto an einem ungewöhnlich warmen Samstag im März, genauer am 8. März gemacht worden ist. Darauf sind u. a. die Fogarascher Berge (links) zu sehen.                                                                                             Foto: Beatrice UNGAR

Bei den Eiffel Art Studios Opera

Hermannstädter Delegation auf Erfahrungsaustausch in Budapest

Ausgabe Nr. 2904

Gruppenfoto mit Gastgebern und Gästen in dem Wintergarten der Eiffel Art Studios Opera (v. l. n. r.): Ioana Anghel, Vasile Șirli, Dragoș Buhagiar, Astrid Cora Fodor, Constantin Chiriac, Anka Jozsa, Mirela Gligore, Ștefan Adam und Claudiu Șiman, Referent beim Rumänischen Kulturinstitut in Budapest.                                     Foto: Presseamt der Stadt Hermannstadt

Um zu erfahren, wie Probleme, die mit der Umwidmung eines Industriegeländes in ein multifunktionales Kulturzentrum einhergehen, gelöst werden können, begaben sich Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und der Intendant des Radu Stanca-Nationaltheaters Constantin Chiriac auf Studienreise nach Budapest. Anlass dazu war die Tatsache, dass die Stadt 2024 das Gelände der ehemaligen Baufirma Construcții SA neben dem Rangierbahnhof angekauft hat und dort ein Kultur- und Logistikzentrum für die drei städtischen Kultureinrichtungen – Radu Stanca-Nationaltherater, Balletttheater und Gong-Theater – einrichten möchte. Weiterlesen

Modell der Wehrkirche aus Klosdorf/Cloașterf

Ausgabe Nr. 2902

Ein selbst hergestelltes Modell der Wehrkirche aus Klosdorf/Cloașterf hat der Heltauer Reiseleiter Ciprian Muntean vor kurzem dem Museum der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien geschenkt. Der Hermannstädter Zeitung berichtete er Folgendes: „Ich habe diese Kirche ausgewählt, weil sie repräsentativ für die Befestigungsanlagen des 16. Jahrhunderts ist, als einheitliches Ganzes errichtet wurde und bis heute sehr gut erhalten ist. Für das Modell verwendete ich Fotos, die ich vor Ort gemacht habe, sowie Pläne, die ich in Büchern und im Internet gefunden habe. Es basiert auf einer Holzkonstruktion, die ich mit Pappe beklebt, mit Spachtelmasse überzogen und bemalt habe, um den Eindruck von Verputz zu erwecken oder andere Details getreuer darzustellen. Es stellt die Wehrkirche in Klosdorf am Ende des 16. Jahrhunderts dar, eine Idealvariante, deren genaues Aussehen zu jener Zeit nicht bekannt ist, da Teile der Mauer und des Turmes verändert wurden. Um genügend Details zu zeigen, baute ich es im Maßstab 1:100. Dies ist mein fünftes Modell, zuvor habe ich drei Modelle aus drei verschiedenen Epochen der Kirchenburg Heltau angefertigt, die sich in der dortigen evangelischen Kirche befinden, und ein Modell der Wehrkirche Wolkendorf im 17. Jahrhundert dar und befindet sich in der letztgenannten Kirche.”                                                    

Foto: Bogdan MUNTEAN