Mitgliederversammlung

Ausgabe Nr. 2932

Die Mitgliederversammlung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde-Hermannstadt fand am Dienstag nach einem wissenschaftlichen Vortrag des Vorsitzenden, Prof. Dr. Ulrich A. Wien (links) zur Melanchthon-Rezeption in Siebenbürgen statt. Monica Vlaicu (rechts) wurde aus Anlass ihres 80. Geburtstags eine Festschrift überreicht. Deren Titel: „Entdeckerfreude. Spurensuche zu Persönlichkeiten Siebenbürgens”. Wien würdigte die Jubilarin in herzlichen Worten und dankte für ihre nutzerzugewandte, serviceorientierte Haltung sowie wissenschaftlichen Publikationen. Vlaicu bedankte sich in einer spontanen Rede über die Ehre und reflektiert knapp ihr bereits 56 Jahre andauerndes Wirken als Archivarin. Einen ausführlichen Rechenschaftsbericht über die vergangenen drei Amtsjahre sowie hinsichtlich der andauernden umfangreichen Publikationstätigkeit legte der nach 24 Jahren, direkt in Hermannstadt 19 Jahre amtierende, jetzt aus gesundheitlichen Gründen ausscheidende Vorsitzende vor. Daraufhin schlug die stv. Vorsitzende vor, ihn zum Ehrenmitglied im Vorstand zu wählen. Drei neue Vorstandsmitglieder wurden gewählt, um den Generationswechsel zu vollziehen: Dr. András Bándi, Dr. Adinel Dincä und Ioana Florea. Wien bedankte sich noch einmal bei allen Anwesenden für die konstruktive Zusammenarbeit und betonte, wie wichtig es sei, wissenschaftlich souverän und menschlich honorig zu handeln und internationale Kooperationen zu suchen.                  Foto: Julia DERZSI

Dinkelsbühler Bürgerreise

Ausgabe Nr. 2931

Zum 20. Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Dinkelsbühl und Schäßburg begaben sich Bürgerinnen und Bürger aus Dinkelsbühl auf eine Reise in die Partnerstadt in Siebenbürgen. Nach dem offiziellen Empfang im Rathaus in Schäßburg begleitete sie als Gastgeberin Andrea Rost (rechts außen) auf einer Erkundungstour durch Siebenbürgen. Dabei konnte ein Besuch in Hermannstadt nicht fehlen. Unser Bild: Die Gäste mit Georg Piott (sitzend), dem 2. Bürgermeister Dinkelsbühls an der Spitze, besuchten am Donnerstag der Vorwoche auch die HZ-Redaktion und trugen sich ins Gästebuch ein.                       Foto: Beatrice UNGAR

Mal-Workshop am Weinanger

Ausgabe Nr. 2929

Hermannstadt hat sich auch heuer an der Europäischen Mobilitätswoche beteiligt. Dafür wurden vom 19. bis zum 21. September Straßen im Stadtzentrum zu Fußgängerzonen oder Bühnen für kleine Veranstaltungen umgewandelt. So konnte Groß und Klein auf dem Schillerplatz Tischtennis und Badminton spielen bzw. Bogenschießen. Unser Bild: Am Weinanger/Piaţa Coroana, an der Kreuzung der Saggasse/Turnului und dem Weinanger/Târgul Vinului gab es Programme für Kinder, u. a. einen Mal-Workshop, bei dem sich die Kleinen unter Aufsicht richtig austoben konnten.                                          

Foto: Beatrice UNGAR

 

Mehr Nester weniger Jungstörche

Bericht Storchzählung 2025 im Kreis Hermannstadt/Sibiu / Von Friedrich PHILIPPI

Ausgabe Nr. 2926

Das Team der Storchenzähler mit Konsulin Kerstin Ursula Jahn (3. v. r.) in Mergeln.                                                                                     Foto: Volkmar JAHN

Nachdem uns die Störche nun seit einigen Tagen wieder Richtung Afrika verlassen haben, soll doch noch über die diesjährige Storchzählung – sie erfolgte durch Sternfahrten von Hermannstadt aus bis Boița im Süden, Bonnesdorf/Boian im Norden, Dobring/Dobârca im Westen und Wossling/Țeline im Osten – berichtet werden. Wenn man bis vor einigen Jahren gefragt wurde, wann denn der Abflug nach Süden erfolge, war die Antwort: am 23. August. Aber mit dem Klimawandel hat sich dieser Termin offenbar vorverlegt und es ist leicht möglich, dass die Störche diesmal das günstige Hochdruckwetter mit seinen Aufwinden ausnützten und ihre Reise früher begannen.

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Häuschen für den Ökotourismus-Markt

Ausgabe Nr. 2925

Der vom Kreisrat und dem ASTRA-Museum veranstaltete Ökotourismus-Markt findet in diesem Jahr vom 22. bis 28. September auf dem Kleinen Ring statt. Dafür werden derzeit im ASTRA-Museum Spezialhäuschen angefertigt. Unser Bild: Der stellvertretende Kreisratsvorsitzende Paul Kuttesch und die Leiterin der Abteilung Marketing und Bildung des ASTRA-Museums Ioana Dan begutachten den ersten Prototyp des Häuschens vor dem Schatzkästlein am Kleinen Ring.                        

Foto: Kreisrat Hermannstadt

 

,,Spuren, die uns leiten”

Neue Ausstellung im Urzelmuseum in Großschenk

Ausgabe Nr. 2923

In der neuen Ausstellung sind auch die Werke von zehn zeitgenössischen Handwerkern zu sehen.                                                                   Foto: der Verfasser

Die Ausstellung „Spuren, die uns leiten” (Urme care ne poartă / Traces That Lead Us) der Vereine „Großschenker Urzellauf” und „Soxen” im Urzelmuseum in der Großschenker Kirchenburg wurde am 9. Juli eröffnet. „Diesmal haben wir eine ganz andere Ausstellung als sonst, und zwar über Handwerk“, freute sich Kuratorin Marlene Herberth. „Wir wollten zeigen, was das Handwerk eigentlich wert ist.” Weiterlesen

Mit dem Fahrrad durch 13 Länder

Felix Gündisch erfüllte sich einen Traum

Ausgabe Nr. 2922

Felix Gündisch wurde bei seiner Ankunft in Michelsberg feierlich von seinen Großeltern Karin und Dietmar Gündisch empfangen.         Foto: privat

Von München bis Michelsberg: 6.000 Kilometer, 13 Länder und ein roter Teppich zum Finale am Haus seiner Großeltern: Felix Gündisch erfüllte sich nach dem Abitur einen Traum auf zwei Rädern. Die meisten gönnen sich nach dem Abitur ein paar Wochen Urlaub, Felix Gündisch hingegen entschied sich für ein Abenteuer. Mit seinem Fahrrad fuhr der 20-Jährige aus München rund 6.000 Kilometer quer durch Südosteuropa, überquerte etliche Bergpässe, durchradelte 13 Länder und kam nach zwei Monaten bei seinen Großeltern in Michelsberg an, wo ihn Familie und Nachbarn mit einem feierlichen Empfang samt rotem Teppich und Blumen überraschten.Weiterlesen

Auf Brukenthals Spuren

Ausgabe Nr. 2922

Zu einer Studienfahrt auf den Spuren des Barons Samuel von Brukenthal (1721-1803) hat die evangelische Kirchengemeinde A. B. am Vortag dessen 304. Geburtstags Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Brukenthalmuseums sowie Mitglieder der Gemeindevertretung eingeladen. Mehr dazu in einer unserer nächsten Ausgaben. Unser Bild: Unterstaatssekretär Thomas Șindilariu (3. v. r.) und ein Teil der Gruppe vor der Ruine des Brukenthal-Schlosses in Sâmbăta de Jos. Foto: Beatrice UNGAR

Neue Heimat in Hermannstadt

Interview mit dem deutschen Pädagogen Philip Puls

Ausgabe Nr. 2921

Philip Puls.
Foto: privat

Ein neuer Buchladen mit deutschen Büchern ist seit kurzem in Hermannstadts Unterstadt unweit des Bahnhofs eröffnet worden. Betreiber ist der gebürtige Oldenburger Philip Puls. Bei einem Besuch gewährte Puls dem HZ-Praktikanten Tudor M a h l folgendes Interview:

Stellen Sie sich bitte kurz vor.

Mein Name ist Philip Puls, ich bin 28 Jahre alt und wohne derzeit in Hermannstadt. Ich wurde in Oldenburg geboren und habe dort 12 Jahre gelebt. Anschließend sind wir nach Tirol gezogen. Dort habe ich 15 Jahre gelebt, Pädagogik studiert und auch als Lehrer gearbeitet. Bildung interessiert mich nämlich sehr und ich möchte selbst nie aufhören zu lernen. Ich führe „Lectura“, einen Buchladen in der Elisabethgasse/Str. 9 Mai 36, und biete zudem Nachhilfestunden an.Weiterlesen

Siebenbürger Sachsen sangen im Park

Die Siebenbürgische Kantorei unterwegs in Schweden, Finnland und Estland

Ausgabe Nr. 2920

Die Siebenbürgische Kantorei in der deutschen Kirche St. Gertrud in Stockholm.                                                                                             Foto: Hans KÖNIGES

Das hat Stockholm noch nie erlebt. Siebenbürger Sachsen – genauer die Mitglieder der Siebenbürgischen Kantorei – singen im Park. Für uns war es nicht gerade neu, hatten wir doch das Erlebnis bereits beim Siebenbürgischen Kirchentag in Ingolstadt, als vor dem Auftritt in der Kirche kein Proberaum zur Verfügung stand und wir notgedrungen in der freien Natur proben mussten.

Ja, musikalisch begann die Reise diesmal etwas holprig, da in unserem Hotel kein Proberaum zur Verfügung stand. Und proben mussten wir, egal wo und wie. Also „sprachen“ wir unsere schwedischen Lieder am ersten Abend im Foyer. So konnten wenigstens Text und Rhythmus geübt werden. Weiterlesen