Welterkenntnis in Deutungsversuchen

Der Grafiker Stefan Orth und das Buch / Von Joachim WITTSTOCK

Ausgabe Nr. 2899

Stefan Orth vor dem Plakat der Ausstellung im Foyer der Astra-Bibliothek.
Foto: Enikő ORTH

Der Grafiker und Maler Stefan Orth wurde vor achtzig Jahren, am 3. Februar 1945, in Nagyszékely geboren, in einer Landgemeinde des ungarischen Komitats Tolna/Tolnau. Da sein Vater, ein reformiert-calvinistischer Geistlicher, zum Pfarrdienst in die Großwardeiner Gegend wechselte, besuchte Stefan zunächst in Episcopia Bihor die Elementarschule und dann in Großwardein/Oradea das Kunstlyzeum. Hierauf studierte er am Theologisch-Protestantischen Institut in Klausenburg/Cluj und an der Nicolae-Grigorescu-Kunstakademie in Bukarest, die er 1976 absolvierte.Weiterlesen

Nussknacker im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2899

Zwei Vorstellungen mit Tschaikowskis „Der Nussknacker” boten die Tänzerinnen und Tänzer des Hermannstädter Balletttheaters auf der Bühne des Thaliasaals im Rahmen der Lehrkonzerte der Hermannstädter Staatsphilharmonie. Heute, 7. Februar, jeweils 10 und 11.30 Uhr gibt es zwei weitere Vorstellungen. In den Hauptrollen sind Milei Lee (Klara), Lazaro Ortega (Nussknacker), Henrique Ferreira (Fritz) zu sehen. Für die Adaption der originalen Choreographie von Lew Iwanow zeichnet Valentin Barteș verantwortlich, für das Bühnenbild Alin Gavrilă und für die Kostüme Carmen Siminie.                Foto: Filarmonica de Stat Sibiu

 

,,Wir müssen Lösungen finden“

Pressekonferenz zur Bilanz 2024 im Astra-Museum

Ausgabe Nr. 2899

Museumsdirektor Ciprian Ștefan.                               Foto: Ruxandra STĂNESCU

„2024 war zum Teil ein sehr gutes Jahr für das Astra-Museum”, erklärte Museumsdirektor Ciprian Ștefan, „zum Teil war es im Trend der Stadt und des Landes” – denn die Anzahl der Touristen sei landesweit zurückgegangen. In einer Pressekonferenz zog der Direktor Bilanz und sprach auch über die Pläne für das laufende Jahr.Weiterlesen

Ringen nach Zeichen

Kunstdialog in der evangelischen Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2899

ifa-Kulturmanagerin Christiane Böhm bei der Werkbesprechung zwischen Peter Jacobis „Fufoaika” (links) und Lilian Theils „Deportation in die Sowjetunion im Januar 1945”.                                             Foto: Beatrice UNGAR

Die ifa-Kulturmanagerin Christiane Böhm setzte am 30. Januar und am 3. Februar in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche die Kunstwerke von Peter Jacobi („Fufaika”, 1973/77) und Lilian Theil („Deportation in die Sowjetunion im Januar 1945”, um 2005) in einen Dialog. Was die beiden Künstler selbst dazu äußern lesen Sie im Folgenden:Weiterlesen

Extremsport auf der Hohen Rinne

Ausgabe Nr. 2899

Ausgetobt haben sich am 1. Februar auf den Skipisten der Păltiniș Arena auf der Hohen Rinne Extremsportler ab 16 Jahre an zwei Wettkämpfen: Ski & Snowboard 4X Cross und MTB Winter 4X Cross. Die Ergebnisse: Ski & Snowboard 4X Cross: Ski, Frauen: 1. Alexa Cotârlea, 2. Anca Șerb, 3. Sofi Șerb; Männer: 1. Victor Royenko, 2. Radu Ianoșiu, 3. Răzvan Stinghe; Snowboard, Frauen: 1. Kinga Zayzon, 2. Bianca Șerban; Männer: 1. Santiago Freinademetz, 2. Martin Freinademetz, 3. Constantin Gârjoabă; MTB Winter 4X Cross 2025: 1. Remus Bonta, 2. Radu Ianoșiu, 3. Jason Bos. Nähere Informationen unter https://paltinisarena.ro

Foto: Tibi HILA

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2899

Foto: Cynthia PINTER

Auf Präsidentschaftskandidat geeinigt

Bukarest. – Auf einen gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten geeinigt haben sich die Koalitionspartner PSD, PNL, UDMR und die Fraktion der nationalen Minderheiten im Hinblick auf die für den 4./18. Mai angesetzten Wahlen in Rumänien. Es handelt sich um Crin Antonescu, ehemaliger Senatspräsident und Vorsitzender der Nationalliberalen Partei (PNL) von 2009 bis 2014. Er verzichtete am 31. Mai 2014 sowohl auf den Parteivorsitz als auch auf eine Kandidatur für das Präsidentenamt.

Er werde ein starker Staatspräsident sein, erklärte Antonescu, nachdem zuletzt auch die PSD für dessen Kandidatur gestimmt hatte, jedoch „nicht durch Verstöße gegen die Verfassung, nicht durch Kabalen mit Geheimdiensten oder durch Eingriffe in die Justiz“, sondern durch „Hingabe und Partnerschaft“. Er werde stets ein Partner und niemals ein Komplize sein. Antonescu sagte auch, er meine, die Familie sei von einem Mann und einer Frau gebildet, die sexuelle Veranlagung sollte man aber nicht zur Schau stellen, sondern privat ausleben. Antonescu forderte auch: „Wir müssen Ordnung schaffen – auch auf der Straße“, da Polizei oder Gendarmerie mit einer Missachtung begegnet werde, wie sie in keinem demokratischen Land zu akzeptieren sei. (BU)Weiterlesen

18. Urzellauf in Agnetheln

Ausgabe Nr. 2898

Am Sonntag liefen in Agnetheln wieder die Urzeln. Einen ausführlichen Bericht können Sie in unserer nächsten Ausgabe lesen. Unser Bild: Doris Lascu sagt im Hof der Kirchenburg den Urzelspruch in siebenbürgisch-sächsischer Mundart auf. In deutscher Fassung lautet er: „Wir wünschen Glück in diesem Haus,/Wir treiben mit Schelle und Peitsche/Die Sorgen und den Ärger aus./Unsere Lieder und Witze kann jeder hören./Und dass wir Euch besuchen kommen,/Beweist, dass wir Euch ehren.”                  

Foto: Werner FINK