Siebenbürgische Blumen in Natur und Kultur

Anmerkungen zu Irina Neacșus künstlerischem Buch ,,Flori transilvane“

Ausgabe Nr. 2908

Irina Neacșu: Flori transilvane. Intersecții istorice între natură și cultură pe teritoriul Transilvaniei. Editura Litera Bukarest 2024, 224 S., 45 Lei, ISBN 978-630-342-310-4.

Ein optisch außergewöhnlich ansprechendes Buch liegt frisch im Buchhandel auf. Da mich Deckel und Titel aufmerken ließen, erwarb ich das Buch und las es in einem Zug durch, sogar konkret, nämlich während der Zugfahrt von Kronstadt nach Hermannstadt. Das Buch ist in rumänischer Sprache verfasst, trägt den Titel „Flori transilvane. Intersecții istorice între natură și cultură pe teritoriul Transilvaniei” und würde übersetzt etwa so heißen: „Siebenbürgische Blumen. Historische Überschneidungen von Natur und Kultur in Siebenbürgen“.Weiterlesen

Reiseziel des Jahres: Donaudelta

Ausgabe Nr. 2908

Die Gala des Online-Wettbewerbs im Bereich Inlandtourismus, „Reiseziel des Jahres 2025” fand am 8. April in Hermannstadt im Thaliasaal statt. In der Kategorie „Städte, die begeistern“ (Orașe care inspiră) siegte die Stadt Großwardein/Oradea, gefolgt von den Städten Hermannstadt und Kronstadt. Die Sieger in den weiteren fünf Kategorien waren: Sovata (Heilbäder und Kurorte), Donaudelta (Verwunschene Gegenden, diese Destination wurde auch zum „Reiseziel des Jahres 2025” gekürt), Rimetea (Märchendörfer), Dino Parc Râșnov/Rosenau (Spaß und Abenteuer), ASTRA-Freilichtmuseum (Kultur und Bildung). Den Sonderpreis für die Landkreise mit den bisher meisten Gewinnern teilten sich Hermannstadt und Kronstadt. 2024 hatte die Stadt Hermannstadt bei diesem Wettbewerb den großen Preis „Reiseziel des Jahres 2024“ und den ersten Preis in der Kategorie „Städte, die begeistern“ gewonnen. Unser Bild: Gruppenbild mit allen Preisträgern auf der Bühne des Thaliasaals.                                        Foto: www.iov.ro

Zukunft der Industrie im Fokus

Delegation der HTW Berlin erneut zu Gast in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2908

Beim Empfang durch Vizebürgermeister Helmut Lerner und Stadtrat Wolfgang Alexander Guib im Sitzungssal des Stadtrates im Rathaus am Großen Ring. Foto: Presseamt der Stadt

Mitte März war es wieder so weit: Wie in den Vorjahren reiste eine Delegation der renommierten Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin aus der deutschen Hauptstadt nach Hermannstadt, um vor Ort die wirtschaftliche Entwicklung Siebenbürgens zu erkunden. In diesem Jahr nahmen 18 Studenten und zwei Professoren aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen teil.Weiterlesen

Sechste Preisträgerin

Ausgabe Nr. 2908

Zum sechsten Mal vergeben wurde bei den 35. Deutschen Literaturtagen in Reschitza der Rolf Bossert”-Gedächtnispreis. Die Verleihung fand am 5. April in dem Diaconovici-Tietz”-Nationalkolleg statt, jener Schule, die Rolf Bossert besucht hat. Mehr zu den Deutschen Literaturtagen in Reschitza erfahren Sie in unserer nächsten Ausgabe. Unser Bild (v. l. n. r.): Hauptorganisator Erwin Josef-Țigla, Preisträgerin 2025 Nicola Quaß, Preisinitiator Hellmut Seiler, Laudator und Preisträger 2023 Christian T. Klein und Preisträger 2022 Bastian Kienitz.

Foto: Beatrice UNGAR

,,Mit farbigen Fäden und Stoffen“

Erster Salon für Textilkunst in der Hermannstädter UAP-Galerie

Ausgabe Nr. 2908

Bei der Vernissage: der Künstler und Vorsitzende der Hermannstädter UAP-Filiale Florin Viorel, die Kunstkritikerin Iulia Mesea und die Künstlerinnen Veronica Costea Cordali und Cristina Abrihan.             Foto: Beatrice UNGAR

Es gibt kaum einen Begriff, der umstrittener ist als den der Textilkunst, und kaum einen Bereich der Kunst, der von Frauen so dominant bestimmt wird. Textilkunst ist die unterbezahlte und ungeliebte Schwester der bildenden Kunst. Trotz steigender Beliebtheit beim breiten Publikum haben diejenigen, die sich Textilkünstler nennen, immer noch mit dem negativen Image von Textilkunst in der Kunsthierarchie zu kämpfen. Dabei ist der Begriff längst geklärt: Textilkunst ist dann ein Zweig der bildenden Kunst, wenn es den Künstlern vorrangig um den Ausdruck geht, was für die meisten zutrifft. Sie drücken sich nicht wie ein Maler mit Ölfarbe, sondern mit farbigen Fäden und Stoffen aus.” Das schrieb die Hannoveraner Textilkünstlerin Beatrijs Sterk 2021. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2908

In eigener Sache

Da der 18. April, Karfreitag, und der 21. April, Ostermontag, arbeitsfrei sind, erscheint die nächste Ausgabe der HZ am 25. April.

Die Redaktion

 

Am Samstag Osterbasar im Spiegelsaal

Hermannstadt. – Der traditionelle Osterbasar der Handarbeitskreise des Evangelischen Frauenkreises Hermannstadt findet am Samstag, den 12. April, von 10 bis 14 Uhr, im Spiegelsaal und im Foyer des Demokratischen Forums der Deutschen Hermannstadt statt. Geboten werden österlich gestaltete Lebkuchen, Gesticktes, Gestricktes, Gebasteltes. Wie immer gibt es in der Kaffee- und Teestube selbstgebackenen Kuchen sowie Kaffee und Tee zu kaufen. Mit dabei sind die Handarbeitskreise der evangelischen Kirchengemeinden Kerz und Neppendorf. (BU)Weiterlesen

Ein Must-See

Premiere mit Eugene O’Neill-Stück am TNRS

Ausgabe Nr. 2907

Szenenfoto mit Marius Turdeanu, Raluca Iani und Horia Fedorca (v. l. n. r.).

„Wie, 20 Jahre alt?“ fragte eine Dame ihren Mann bei der Premiere des Theaterstücks „Lungul drum al zilei către noapte“ (Eines langen Tages Reise in die Nacht) am Sonntagabend im Radu Stanca-Nationaltheater. Der Schauspieler, der die Hauptrolle des 20-Jährigen Edmund Tyrone übernahm, war nämlich der 59-Jährige Nicu Mihoc. Was die Dame nicht wusste, war, dass Nicu Mihoc doppelt besetzt war, einen jungen und einen alten Mann spielend. Regie führte einer der prominentesten jungen russischen Theaterregisseure, Timofey Kuljabin, Dramaturg des Stückes war der russische Theaterkritiker und Journalist Roman Dolzhanskiy. Weiterlesen