Der Gesang der Nachtigall

Schreibwettbewerb des Konsulats 2023

Ausgabe Nr. 2846

Die Nachtigall (Luscinia megarhynchos). Foto: NABU/Iris BARTHEL

Das Thema des sechsten Schreibwettbewerbs für deutschsprachige Lyzeaner, den das Deutsche Konsulat Hermannstadt und die Hermannstädter Zeitung veranstaltet haben, lautete: ,,Eines Tages fand ich im nahen Wald ein kleines…” Ersetze die Punkte mit der Bezeichnung eines Tieres und setze den Text fort. Lesen Sie den Beitrag des Zweitplazierten Daniel Cautnic (Samuel von Brukenthal-Gymnasium, Hermannstadt):Weiterlesen

Flaviu Stoica verstorben

Ausgabe Nr. 2846

 

Die Hermannstädter Basketballszene trauert: Vor kurzem ist Flaviu Stoica, der Gründer des späteren Erstligisten BC CSU Sibiu im Alter von 80 Jahren gestorben. Flaviu Stoica hatte 1971 die Herrenmannschaft Olimpia Sibiu gegründet und als Trainer geleitet. 1977 ist die Mannschaft in die A-Liga aufgestiegen. 1990 zog der inzwischen Verstorbene sich zurück, gründete aber die Sportfakultät an der Lucian Blaga-Universität und verpasste kaum ein Spiel in der Transilvania-Halle. Unser Bild: Bei der Sportgala des Hermannstädter Kreisrats im Jahr 2020 wurde Flaviu Stoica (Bildmitte) für sein Lebenswerk geehrt, es gratulierten die damaligen stellvertretenden Kreisratsvorsitzenden Christine Manta-Klemens (links) und Marcel Luca.             Foto: Kreisrat Hermannstadt

Was eine Identität ausmacht

Rezension zu „La Nation entre les lignes“ von Catherine Roth

Ausgabe Nr. 2846

Catherine Roth: La Nation entre les lignes. Les Saxons de Transylvanie et la question des identités, Presses Universitaires de Rennes 2022, 625 Seiten, ISBN 978-2-7535-8626-0

In dem Buch „La Nation entre les lignes – Les Saxons de Transylvanie et la question des identités”, erschienen 2022 in der Reihe Essais im Verlag Presses Universitaires de Rennes, führt Catherine Roth auf über 600 Seiten durch die Geschichte und Prägung einer Minderheit. Sie untersucht die Identität der Siebenbürger Sachsen und schafft es, Kommunikation, Geschichte, Natur, Gegenwart, Kunst, Nationalismus und unsichtbare Medien zu einem schlüssigen Gesamtwerk zusammenzuführen.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2846

Modernisierung abgeschlossen

Hermannstadt. – Die Modernisierungsarbeiten im Wohnblockviertel Theresianum/Terezian wurden abgeschlossen, meldet das Hermannstädter Bürgermeisteramt. Die Arbeiten in Wert von 33,55 Millionen Lei (6,7 Millionen Euro) wurden von der Firma Geiger Transilvania durchgeführt. U. a. wurden knapp 46.000 Quadratmeter Grünflächen angelegt bwz. erneuert, zwei Parks modernisiert, Fahrradwege eingerichtet, Straßen und Gassen zwischen den Wohnblocks saniert, 1.162 Parkplätze eingerichtet, Straßenbeleuchtung bzw. Wasser- und Abwassernetze modernisiert und erweitert.

„Wir haben auch diese letzten umfangreichen Arbeiten abgeschlossen, die sich sehr positiv auf die Bewohner auswirken”, erklärte Bürgermeisterin Astrid Fodor. „Insgesamt haben wir von 2016 bis heute 16 größere und kleinere Wohnblockbereiche modernisiert, was die Lebensqualität in diesen Vierteln sichtbar verbessert hat. Der öffentliche Raum ist besser organisiert und effizienter. Die Grünflächen sehen gut aus, denn unsere Absicht war, diese zu erhalten und zu beleben. Wir haben versucht, im Rahmen der verfügbaren Flächen in diesen in den 70er und 80er Jahren eingerichteten Vierteln die Wünsche der Hermannstädter, die mehr Pakplätze haben wollten, und derer, die mehrere Grünflächen haben wollten, in Einklang zu bringen. Die Investitionen für die Modernisierung dieser Viertel sind von über 182 Millionen Lei (36,4 Millionen Euro), die ausschließlich aus dem Haushalt der Stadt Hermannstadt stammen”, erklärte Bürgermeisterin Astrid Fodor. (RS)Weiterlesen

Erwartungen wurden übertroffen

Büchners Woyzeck – neue Premiere an der deutschen Abteilung des TNRS

Ausgabe Nr. 2845

Premiere mit einem Klassiker: Wie eine Fetzenpuppe, die sich hin und her schieben lässt, wird der Titelheld in der jüngsten Inszenierung an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters von Büchners „Woyzeck” dargestellt. Lesen Sie den Premierenbericht auf Seite 5. Unser Bild (v. l. n. r.): Szenenfoto mit Daniel Bucher (Doktor), Gyan Ros Zimmermann (Woyzeck) und Daniel Plier (Hauptmann).                             Foto: Andrei VĂLEANU

Einen Klassiker der deutschen Literatur auf die Bühne zu bringen, ist kein leichtes Unterfangen. Die Erwartungen sind groß: Wird es nun eine klassische Aufführung oder eine moderne, mit einem aufwändigen Bühnenbild und vielen Möbelstücken, und wird sich der Regisseur an dem bekannten Text halten? Fragen über Fragen, die sich auch einige der Hermannstädter Zuschauer vor der Premiere von „Woyzeck“ von Georg Büchner am Sonntagabend, dem 10. Dezember stellten. Neugierig waren sie allemal, davon zeugte der volle Saal des Radu Stanca-Nationaltheaters. Die Regie des Theaterstückes, das von den Schauspielerinnen und Schauspielern der deutschen Abteilung des TNRS gespielt wurde, führten Hunor Horváth und Edith Buttingsrud Pedersen.Weiterlesen

Verkaufsschlager Adventkränze

Ausgabe Nr. 2845

Bei dem Weihnachtsbasar, den die private deutsche Charlotte Dietrich-Schule (CDS) in der Flussgasse/Râului 30 in Hermannstadt am vergangenen Freitag veranstaltet hat, waren die Adventkränze der Verkaufsschlager (unser Bild). Zum Verkauf bzw. zum Verzehr angeboten wurden aber auch Handarbeiten, weihnachtlicher Schmuck, Lebkuchen und andere hausgemachte Leckereien, u. a. Zuckerwatte, Gebäck, Waffeln, Zakuska und Marmelade. Schulleiter Rafael Mahl persönlich buk köstliche Pfannkuchen.                        

Foto: Beatrice UNGAR

Unendlich dankbar

Ein Brief vom Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins

Ausgabe Nr. 2845

An manchen Tagen ist das Kinderhospiz laut und bunt. So war das am Samstag, als Andrei seinen zweiten Geburtstag feierte und Artur seinen vierten. Die Lebensgeschichte beider Kinder begann mit Todesahnung. Die Eltern von Artur verzweifelten schier nach seiner Geburt. Sie konnten den Kleinen nicht einmal in die Arme schließen, denn Schläuche und Apparate bestimten sein Dasein. Tagelang standen sie vor dem Brutkasten und mussten erst einmal die Information verdauen: Das Beste für ihr Kind sei das Kinderhospiz. Ihm bleibe nur wenig Lebenszeit. Zwei Jahre hindurch kamen sie anfangs zögerlich, dann immer öfter zu Artur.Weiterlesen