Eine beliebte „goldene Stimme“

Der Sportkommentator Cristian Țopescu zum Ehrenbürger von Bukarest gekürt
Ausgabe Nr. 2524
 

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Horia Vasilescu, ein Doyen der Sportjournalisten in Rumänien, sagte bei der Feierstunde am Freitag im Rathaus der rumänischen Hauptstadt, in der Cristian Țopescu zum Ehrenbürger von Bukarest gekürt worden ist, der beliebte Sportkommentator, der am 26. März d. J. seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, sei die „goldene Stimme des goldenen Zeitalters der rumänischen Sportszene“ gewesen. Heute gäbe es, so Vasilescu, weder eine „goldene Stimme“ unter den Sportkommentatoren noch befinde sich der Sport hierzulande in einem goldenen Zeitalter. Weiterlesen

„Es schmeckt nach kaltem Stein”

Weißt du noch von Zoran Drvenkar und Jutta Bauer beim Hanser-Verlag erschienen
Ausgabe Nr. 2524
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 Wer Angst hat vor Abenteuern, der kann gleich zu Hause bleiben” – so klingt die Einladung des Autors Zoran Drvenkar, ihm durch die Erinnerungen des Kinderbuchs Weißt du noch zu folgen, eine der jüngsten Buchproduktion des Hanser-Verlags, mit Illustrationen von Jutta Bauer.Weiterlesen

„Gutenberger“ zu Gast

Kampagne für deutschsprachige Studiengänge
Ausgabe Nr. 2524
 

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Dieses Jahr haben sich die „Gutenberger“, sprich: Mitglieder des Deutschsprachigen Studentenvereins „Gutenberg“ (Klausenburg), zum achten Mal wieder mit der Karawane auf den Weg gemacht. Weiterlesen

Beachtliche thematische Bandbreite

Jubiläumstagung der Kronstädter Germanistik mit Schwerpunkt Reformation
Ausgabe Nr. 2524
 

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2017 ist das Jahr der Jubiläen. Seit nunmehr 10 Jahren wird im Rahmen der Lutherdekade das 500. Reformationsjubiläum vorbereitet. Nun fand vom 30. März bis 1. April in Kronstadt die 20. Internationale Tagung der Kronstädter Germanistik statt. Und wo liegt da die Verbindung? Nun, die bot sich an, da doch Luther durch seine Bibelübersetzung die Grundlagen der neuhochdeutschen Sprache geschaffen hat. So stand die Tagung unter dem, wie sich herausstellte, äußerst inspirierenden Motto: „’Es ist keine Lehre so närrisch oder so schändlich, die nicht auch Schüler und Zuhörer finde.’ Luthers Reformation und deren Wirkung auf Kultur, Literatur und Sprache im deutschsprachigen Raum Mittel- und Südosteuropas.“Weiterlesen

Viel Zustimmung aus Wittenberg

Die Reformation in Siebenbürgen (II) / Von Wilhelm Andreas BAUMGÄRTNER
Ausgabe Nr. 2524
 

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Vor allem in den sächsischen Städten gab es lange Zeit ein Nebeneinander von katholischem und evangelischem Leben. Die Strukturen der alten Kirche waren intakt, aber die Stadtführung und große Teile der Bürgerschaft waren auf Seiten der evangelischen Sache. Während in Hermannstadt diese Patt-Situation zu einem Erlahmen der evangelischen Bewegung führte, begann sie in Kronstadt Fahrt aufzunehmen. Bedeutsam war, dass wie auch in Hermannstadt, auch in Kronstadt einflussreiche Anhänger Luthers im Stadtrat saßen. Weiterlesen

„Seit ich klein war, lese ich gerne“

Siebenbürgenentscheid der Lesefüchse-International stattgefunden
Ausgabe Nr. 2524
 

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Die Neuntklässlerin Shaina Cotoarbă von dem Joseph Haltrich-Lyzeum in Schäßburg ging am vergangenen Samstag im Schullerhaus in Mediasch im Siebenbürgenentscheid des Lesefüche-Wettbewerbs als Gewinnerin hervor. Den Preis überreichte als Jury-Mitglied Judith Urban, Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. „Lesefüchse International“ ist ein Lese- und Diskutierwettbewerb, durch den die Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA) Deutschlernenden in Mittel/ und Osteuropa deutschsprachige Jugendliteratur nahebringt.Weiterlesen

Vivit!

Osterbotschaft / Von Bischof Reinhart GUIB
Ausgabe Nr. 2524
Liebe Leserinnen und Leser!

Die Evangelische Kirche und die Christenheit mit ihr feiern heuer 500 Jahre seit Beginn der Reformation. Die Reformation bedeutet für uns bis heute die Auferstehung der Kirche Jesu Christi, des Glaubens, der Gnade und der Heiligen Schrift. All dies war vorher verdunkelt und der wahre Zugang zu Gott erschwert. Der Reformator Martin Luther ebnete dieser befreienden, erlösenden und vergnügt machenden Botschaft die Bahn.

Und doch ist unser Leben wie das des angefochtenen Reformators oft auch von Unzufriedenheit, Enttäuschung und Rückschlägen geprägt. Wie gut, wenn dann jemand neben uns ist und uns darüber hinweghi1-lutherrose1lft und die Bibel uns den Weg zeigt.

Martin Luther hatte in seiner Frau Katharina solch eine hilfsbereite und kluge Gehilfin an der Seite. Diese kannte ihren Mann gut. Seine Freuden wie Sorgen, Anfechtungen und Versuchungen fielen ihr schnell auf. Als Luther immer depressiver wurde beauftragte sie einen Steinmetz mit der Erstellung eines neuen Portals an ihrem Haus. „Vivit“ ließ sie auf den Schlussstein im Torborgen einmeißeln. Jeder Eingang ins und jeder Ausgang aus dem Haus stand somit unter dem Bekenntnis „Vivit“. Er, Jesus lebt. Diese Botschaft wurde als Gruß und Abschied jedem mitgegeben. All das was Martin Luther mit seiner Familie, seinen Freunden und Besuchern im Haus besprach und tat wurde mit dem Auferstehungsgruß „Er lebt“ besiegelt. Besonders aber galt dieser Zuspruch auch Luther selbst in den Stunden seiner Versuchung und Anfechtung, seiner Ängste und Zweifel. Weiterlesen