Oldtimer-Rallye

Ausgabe Nr. 2790

Die von der Filiale Hermannstadt des Retromobil-Klubs Rumäniens veranstaltete Rallye für Oldtimer, Sibiu Classic Rally hat am 30. September und 1. Oktober stattgefunden. Die 52 eingeschriebenen Teams mussten insgesamt 374,68 Kilometer zurücklegen. Die Sieger: C-Klasse: Daniel Drăgoi / Darius Drăgoi (Ford A Roadster, Baujahr 1930); E-Klasse: Silviu Hanea / Constantin Andrei (Buick Special , 1955); F-Klasse: Rencsik Otto / Mircea Moș (VW 1300, 1970); G-Klasse: Nagy Gergely / Tudor Coca (Dacia 1300, 1977); H-Klasse:Ruxandra Tudoraș / Eduard Tudoraș (Trabant 601, 1981); I-Klasse: Cătălin Iorga / Elena Stanciu (Mercedes Benz 190E, 1991); Dacia: Mihai Vulpe / Răzvan Catană (Dacia 1310 TX Break , 1989); Kategorie RET:Ruxandra Tudoraș / Eduard Tudoraș (Trabant 601, 1981). Gesamtwertung: 1. Ruxandra Tudoraș / Eduard Tudoraș (Trabant 601, 1981), 2. Mihai Vulpe / Răzvan Catană (Dacia 1310 TX Break , 1989) 3. Rencsik Otto / Mircea Moș (VW 1300, 1970). Unser Bild: Start und Ziel waren auf dem Großen Ring, wo man auch die Oldtimer bewundern konnte.                                                                              Foto: Beatrice UNGAR

Ein grundlegender Bestandteil der Kultur

Buch zu Christentum und kirchlichem Leben im Banat im Schiller-Verlag erschienen

Ausgabe Nr. 2790

Die ersten druckfrischen Exemplare des neuen Buches erhielten jüngst die Bischöfe und Autoren der beteiligten Kirchen des Banats  in Temeswar (v. l. n. r.): Prof. Dr. Alin Scridon, Bistumsrat Pfarrer Nichifor Tănase, Metropolit Ioan Selejan des Banats, Pfarrer Walther Sinn (Semlak) und Initiator Pfarrer Dr. Jürgen Henkel freuen sich über das neue Buch ,,Christentum und kirchliches Leben im Banat in Geschichte und Gegenwart“.                                      Foto: Stefan HENKEL

2023 wird Temeswar Europäische Kulturhauptstadt sein. Die Metropole an der Bega im Banat erlangte 1989 als wichtige Stadt für die Revolution gegen das kommunistische Regime in Rumänien internationale Bekanntheit. Die religiöse und ethnische Landschaft in dieser historischen Region Rumäniens ist äußerst bunt. So leben dort unter anderem Rumänen, Ungarn, Deutsche, Slowaken, Serben und Ukrainer. Neben der Rumänischen Orthodoxen Kirche mit ihren (Erz)Bistümern in Temeswar, Arad und Karansebesch und dem serbischen orthodoxen Bistum gibt es auch das traditionsreiche römisch-katholische Bistum Temeswar und die griechisch-katholische Diözese von Lugosch. Daneben sind auch geschrumpfte, aber immer noch rührige slowakische und deutsche lutherische Gemeinden äußerst lebendig. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2790

Astra Film Fest

Hermannstadt. – Die 29. Auflage des Astra-Dokumentarfilmfestivals findet vom 9. bis 16. Oktober in Hermannstadt statt. Die Filme werden im Thaliasaal, beim Sitz des Astrafilm-Studios und bei CineGold in der Promenada Mall am Bahnhof gezeigt.

Die Filme für Erwachsene sind rumänisch und englisch untertitelt. Karten unter https://bilete.astrafilm.ro zu finden. Ein Festivalabo kostet 190 Lei, ein Tagesabo 35 Lei und eine Eintrittskarte pro Film 20 Lei. Näheres zum Festival unter: www.facebook.com/AstraFilmFestival oder www.astrafilm.ro. (RS) Weiterlesen

Ein Beweis friedlichen Zusammenhalts

Ausgabe Nr. 2789

20 Jahre Städtepartnerschaft Hermannstadt – Landshut in Landshut gefeiert

Offizieller Höhepunkt: Im Beisein von Oberbürgermeister Alexander Putz (2. v. l.) trugen sich nach dem Festakt, dem offiziellen Höhepunkt der Feierlichkeiten, am Samstag, dem 24. September, im Bernlochner Saal im Landshuter Rathaus Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (sitzend), Ramona Chiriac, Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Rumänien (1. v. r.) , und Präsidialberater Sergiu Nistor in das Goldene Buch der Stadt Landshut ein. Foto: Sebastian MARCOVICI

,,Lassen Sie uns heute ein fröhliches Fest feiern,  als Beweis der Freundschaft und des friedlichen Zusammenhalts“. Mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Alexander Putz den Festakt zum 20. Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Landshut und Hermannstadt, an dem auch eine Delegation aus Hermannstadt mit Bürgermeisterin Astrid Fodor an der Spitze angereist war. Zum Auftakt des dreitägigen Jubiläumsfestes, das der Freundeskreis Landshut – Hermannstadt gemeinsam mit der Stadt Landshut organisiert hatte, präsentierte das Hermannstädter Balletttheater die Premiere der Vorstellung ,,Romeo&Julieta. Rock story“ im Theaterzelt.

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,,Lebendiges Beispiel der Kooperation“

Ausgabe Nr. 2789

Saxonia-Stiftung feierte 30. Geburtstag mit hohen Gästen und einem Jubiläumskatalog

Vorsitzende unter sich: Martin Bottesch, der Vorsitzende der Saxonia-Stiftung (links), und Dagmar Hübner, die Vorsitzende der Stiftung Saxonia Transilvania, besichtigten gemeinsam die Ausstellung im Saxonia-Haus.

1990 standen ein evangelischer Pfarrer und ein Mathematiklehrer auf dem Mühlbacher Bahnhof ratlos vor einem Waggon eines Güterzuges. Man hatte sie verständigt, dass sie dort ,,Hilfsgüter für die deutsche Minderheit“ schleunigst abholen sollten, bevor der Zug weiterfährt. Sie wussten zwar nicht, was das für Maschinen waren aber sie ließen sie auf einen LKW laden und stellten sie auf den Pfarrhof. Der Mathematiklehrer von damals, Martin Bottesch, erzählte diese Begebenheit als Vorsitzender des Siebenbürgenforums in seinem Grußwort zum 25. Jubiläum der Saxonia-Stiftung vor fünf Jahren. Beim 30. Jubiläum, das am Samstag in Rosenau gefeiert wurde, erinnerte sich Bottesch erneut an jene Zeit, als ,,Endzeitstimmung“ herrschte, ,,alle eifrig mithalfen, aber überfordert waren“ und die Gründung der Saxonia-Stiftung am 12. März 1992 Forum und Kirche entlastet habe.Weiterlesen

Ballettpremiere

Ausgabe Nr. 2789

400 Zuschauer verfolgten am 23. September die Premiere mit ,,Romeo&Julieta. Rock story“ des Hermannstädter Balletttheaters in der Choreographie von Marcello Algeri auf der Bühne des Stadttheaters Landshut im Theaterzelt. Die Hermannstädter Premiere der Vorstellung wird am 7. und 8. Oktober, jeweils um 19 Uhr, im ,,Ion Besoiu“-Kulturzentrum gezeigt. Im Anschluss begibt sich das Hermannstädter Balltetttheater auf Auslandstournee nach Italien, den Niederlanden und Belgien. Unser Bild: In den Hauptrollen tanzten  Alba Fernandez (Julieta/Spanien) und Miguel Miguel Teixeira (Romeo/Portugal).                                                                                                       Foto: Ovidiu MATIU

Kunst überstrahlt den Rest

Ausgabe Nr. 2789

Streiflichter von der Kunstmesse Parallel Vienna in der Semmelweis-Frauenklinik

Die Bildhauerin Sorina von Keyserling…
Fotos: Heinz WEISS

Vor rund drei Jahren ist die Wiener Semmelweis-Frauenklinik im 18. Wiener Gemeindebezirk für immer geschlossen worden, denn sie wurde einem neuen und modernen Krankenhaus im Norden von Wien eingegliedert. Somit stehen in dem riesigen Grünareal Pavillons leer und man überlegt nun, den größtenteils denkmalgeschützen Räumlichkeiten neues Leben einzuhauchen. Doch bis es endgültig soweit ist, konnte in der ehemaligen Frauenklinik eine Niederkunft bzw. ein freudiges Ereignis gefeiert werden: die 10. Auflage der international renommierten Kunstmesse PARALLEL VIENNA wurde vom 6. bis 11. September 2022 ebendort ausgerichtet. Gezeigt wurden auch Werke zeitgenössischer Künstler aus Rumänien. Weiterlesen

Zwei Jahre danach

Ausgabe Nr. 2789

Sicherungsarbeiten an der Kirchenburg Roseln abgeschlossen

Außenansicht der Kirchenburg Roseln. Fotos: Stefan BICHLER

Die Reparatur, Erhaltung und die Erschließung für den Tourismus der Kirchenburg Roseln aus Mitteln des Regionalen Operationellen Programms 2014-2020 (Programul Operațional Regional), mit einem Gesamtwert von circa 1,4 Millionen Lei (umgerechnet ca. 290.000 Euro) wurde vor kurzem abgeschlossen. Aus diesem Anlass präsentierten am 16. September vor Ort Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde Roseln, des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Projektmanagerin Elena Curcean, Architekt Ioan Bucur sowie Repräsentanten der ausführenden Firma Unicons aus Cristuru Secuiesc/Székelykeresztúr/Szeklerkreuz die an Kirchenschiff, Turm und im Kirchhof durchgeführten Sicherungsarbeiten.

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Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg

Ausgabe Nr. 2789

Deutschsprachige Grund- und Vorschulpädagogik der ULBS feierte 10. Jubiläum

Dem ,,Geburtstagskind“ gewidmet haben die Mitglieder der compania Dis.Place gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendchor der evangelischen Kirchengemeinde Hermannstadt und dem Hermannstädter Bachchor eine Performance in 4 Teilen zu den Lebensphasen des Menschen. Idee und Konzept hatten Teresa Leonhard und Brita Falch Leutert entwickelt.

,,Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg“. Diese Antwort der Leiterin der Schulkommission des Siebenbürgenforums, Verona Onofrei, bei den ,,Hermannstädter Gesprächen“ stand auch bei der Gründung des Studiengangs deutschsprachige Grund- und Vorschulpädagogik an der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt Pate. Denn ohne den eisernen Willen und die Durchsetzungskraft der Germanistin Dr. Liana-Regina Iunesch  wäre dieser nicht zustande gekommen. Hinzu kam ihre Fähigkeit, Kooperationen ins Leben zu rufen, Menschen zum Mitmachen zu begeistern, Menschen zu vernetzen. Die zahlreiche und begeisterte Teilnahme an dem Jubiläumsfest am vergangenen Freitag im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt stellte dies erneut unter Beweis. Man kann nur hoffen, dass diesem Ereignis bald eine Jubiläumsbroschüre nachgereicht wird, in der man auch später nachlesen kann, welche Vielzahl an Personen und Institutionen in der kompetenten Ansprache von Dr. Iunesch entsprechend gewürdigt wurden, allen voran ihre Mitstreiterin Dr. Sara Konnerth, die sich in den Ruhestand verabschiedete, wobei es wohl, so Junesch ein ,,Unruhestand“ sein wird. Weiterlesen

Viel Lärm um nichts

Ausgabe Nr. 2789

Neueste Theaterpremiere – eine Party auf der Bühne 

Szenenfoto mit Crina Dumitrașcu als Julia und Radu Costea als Romeo. Foto: TNRS

Am Samstag, dem 24. September, fand die dritte Premiere im Monat September auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters  in Hermannstadt statt. Hauptdarsteller waren das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur, Romeo und Julia. Die weltbekannte Tragödie „Romeo und Julia“ von William Shakespeare wurde vom ukrainischen Regisseuren Andriy Zholdak mit Studenten der Schauspielabteilung der Lucian Blaga-Universität und einigen jungen Schauspielern der rumänischen Abteilung des Theaters inszeniert. 

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