Fahrradweg am Zibinsufer eröffnet

Ausgabe Nr. 2828

Der neue Fahrradweg entlang des Zibinsufers wurde am Freitag, dem 4. August, offiziell im Beisein der Bürgermeisterin Astrid Fodor und der Vizebürgermeisterin Corina Bokor eröffnet. Es handelt sich um eine 3,6 km lange doppelspurige Fahrbahn, die in der Maramureșului-Straße beginnt und bis Hammersdorf geht. Der neue Fahrradweg verbindet die schon existenten Radwege zwischen Ștrand-Viertel und Erlenpark und jenen Radweg in Hammersdorf auf der Podului-Straße, der das östliche Industriegebiet erreicht. Die Übergänge von einem Zibinsufer zum anderen sind durch eine gerade Brücke und einen kreisförmigen Weg im Bereich der Viitorului-Straße gesichert. Entlang des Radwegs sind neue Grünflächen entstanden, 430 Bäume, über 500 Sträucher und 1.500 Stauden wurden gepflanzt, sowie eine 10.000 qm große Grünfläche mit Gras und Wiesenpflanzen wurde an den Ufern eingerichtet. Entlang der Strecke gibt es mehrere „Sibiu Bike Stationen“ zum Ausleihen von Bizikeln, Rastplätze mit Bänken, darunter einige mit Solarzellen und drahtlosen Ladegeräten für Handys, sowie Fahrradstellplätze. Näheres unter https://spadpp.sibiu.ro/biciclete/piste                                       Foto: Presseamt der Stadt

Bunte Trachten, fliegende Tänzer

Tausende wohnten der 48. Auflage der des Folklorefestivals ,,Lieder der Berge“ bei

Ausgabe Nr. 2828

Die 48. Auflage des Folklorefestivals „Cântecele Munților“ (Lieder der Berge) fand vergangene Woche im Beisein tausender von Menschen statt. Hautnah zu fotografieren waren die Tanz-Ensembles bei der Parade durch die Heltauergasse am Freitagabend. Unser Bild: Die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles „Lublin“ aus Polen zeigten stolz ihre bunten Trachten.              
Foto: Cynthia PINTER

Von Rockmusik zu Volksmusik. Kaum war das Artmania-Festival zu Ende, wurde die Bühne auf dem Großen Ring für die 48. Auflage des Internationalen Folklorefestivals „Cântecele Munților“ (Lieder der Berge) umgestaltet, das vom 1.-6. August stattfand. Rund 600 Mitglieder von Folkloreensembles aus acht Ländern boten Gesangs- und Tanzdarbietungen. Während der Woche gab es auf dem Habermann-Markt Aufführungen und Tanzworkshops. Die offizielle Eröffnung fand am Freitagabend mit der traditionellen Trachtenparade durch die Heltauergasse statt.Weiterlesen

Wandergesellen am Werk

Ausgabe Nr. 2828

Im Auftrag der evangelischen Kirchengemeinde reparieren die Wandergesellen das Dach des Hauses Nr. 12 in der Wiesengasse/Tipografilor, in dem sich auch die HZ-Redaktion befindet, nachdem sie im Vorjahr an dem gleichen Haus das Dach zum Innenhof repariert hatten. Gestern wurde die diesjährige Schauwerkstatt der Wandergesellen auf dem Huetplatz eröffnet. Mehr dazu in unserer nächsten Ausgabe.                    Foto: Lorenz ZECK

800 Jahre zusammengefasst

Broschüre zur Geschichte der Michelsberger Burg in drei Sprachen erschienen

Ausgabe Nr. 2828

Petra Aldea-Henning (Hg.): Michelsberger Burg. 800 Jahre. 1223-2023. Honterus Verlag Hermannstadt, 2023, 55 Seiten, ISBN: 978-606-008-140-1 (deutsch).

Anlässlich des 800-Jährigen Jubiläums der Michelsberger Burg in diesem Jahr hat Petra Aldea-Henning, Mitglied der Gemeindevertretung in Michelsberg, eine Broschüre herausgegeben, welche das 800-jährige Bestehen der geschichtsträchtigen Kirchenburg in vielen verschiedenen Facetten beleuchtet und zusammenfasst. Weiterlesen

Michelsberg im 17. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2828

Das Jahrhundert, über das heute zu berichten ist, wurde von den Zeitgenossen und den Historikern als wenig erbaulich beschrieben. Georg Daniel Teutsch hat als Zeit des „Schreckens ohne Ende“ bezeichnet. Siebenbürgen war ein Spielball machtpolitischer Auseinandersetzungen zwischen Doppeladler und Halbmond – und alle Seiten übertrafen einander in Zerstörungen, Brandschatzungen, Plünderungen und Morden. Einfälle der Osmanen und der Krimtataren der Goldenen Horde stürzten das Land in Elend und Chaos. Die ins Land herbeieilenden habsburgischen Kräfte, unterbezahlte Söldnertruppen des Generals Giorgio Basta und des walachischen Woiwoden Michael, genannt der Tapfere verwüsteten ihrerseits ganze Gebiete. Weiterlesen

Die Schockwelle holt jeden ein

Christopher Nolans neuer Spielfilm ,,Oppenheimer“ im Kino

Ausgabe Nr. 2828

Cillian Murphy in der Titelrolle des neuen Films von Christopher Nolan.
Fotos: Warner Bros. Pictures

Am 21. Juli feierte der neue, langersehnte Film ,,Oppenheimer” vom Starregisseur Christopher Nolan seinen Kinostart. Das Biopic-Drama, welches das Leben des ,,Vaters der Atombombe” – dem Physiker J. Robert Oppenheimer – porträtiert, konnte schon nach zehn Tagen beachtliche Erfolge vorweisen. Rekordverdächtige 400 Millionen Dollar spielte der Film rund um das Starensemble mit Robert Downey Junior, Matt Damon, Emily Blunt und Hauptdarsteller Cillian Murphy zum Start ein und erschafft mit dem simultan erschienenen ,,Barbie”-Film eine große Euphorie unter Kinogängern. Zurecht?Weiterlesen

Wie kann eine Kirche so klein sein?

Der Kirchenpräsident der Landeskirche Anhalts zu Besuch in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2828

Bischof Reinhart Guib (rechts) zeigt seinem Amtskollegen, Kirchenpräsident Joachim Liebig die Galerie der ehemaligen Bischöfe.        Foto: der Verfasser

Wie groß muss eine Kirche sein, um ihre Aufgaben bewältigen und vor allem die Botschaft von Jesus Christus überzeugend verbreiten zu können? Diese Frage wird in Deutschland, wo es unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland einige Gliedkirchen mit über einer Million Mitglieder gibt, lauter gestellt als in Siebenbürgen. Denn auch wenn die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien offiziell „nur“ 11.000 Mitglieder vereint, ist sie als Institution doch nicht angefragt. Die Evangelische Landeskirche Anhalts, die auf dem Gebiet des historischen Herzogtums Anhalt im heutigen Sachsen-Anhalt verortet ist, wird mit ihren rund 26.000 Mitgliedern hingegen manchmal beargwöhnt. Wie kann eine Kirche so klein sein?Weiterlesen

Eine künstlerisch spannende Zeit

Siebenbürgische Malerei aus der Sammlung Böhm im Schloss von Großkarol/Carei

Ausgabe Nr. 2828

Bikfalvi Zolt, Generaldirektor der Stiftung Graf Karol in Großkarol zur Förderung des Kulturtourismus (Fundația Centrul de Promovare al Turismului Cultural Gróf Károlyi din Carei), vor dem Aquarell von Heinrich Schunn.                                                                                     Fotos: Heinke FABRITIUS

Die 1920er und 1930er Jahre sind auch künstlerisch eine spannende Zeit. Moderne und Avantgarde entfalteten noch einmal ihre ganze Vielfalt und ihren Reichtum. Und dies, obwohl – oder vielleicht gerade weil – es eine gesellschaftlich und politisch herausfordernde Zeit war. Vor dem Hintergrund der Neuordnung Europas nach dem 1. Weltkrieg erhoben sich verstärkt nationale Diskurse, die oftmals auch an die Künste herangetragen wurden. Unbeirrt davon folgten die meisten Künstlerinnen und Künstler jedoch weiter ihrem Wunsch nach einer umfassenden, europäischen Ausbildung und suchten Wege, die ihnen den Blick in alle Richtungen erlaubten. Gerade im multiethnischen Siebenbürgen war dies von besonderer Bedeutung. Weiterlesen

Männerkritik in Pink

,,Barbie“ hat schon eine Milliarde US-Dollars eingespielt

Ausgabe Nr. 2828


Filmszene mit Ryan Gosling (Ken) und Margot Robbie (Barbie).
Fotos: Warner Bros. Pictures

Der Film beginnt mit einem perfekten Tag in Barbieland – der makellosen Welt, in der Frauen regieren und Männer als nutzlose Nebendarsteller um Barbies Aufmerksamkeit kämpfen. Wie zu erwarten, hält die Idylle nicht lange und Barbie (Margot Robbie) muss mit Ken (Ryan Gosling) in die echte Welt reisen, um die Ordnung in Barbieland wiederherzustellen. Hier treffen sie auf Vorstandschefs, systemkritische Jugendliche und eine überforderte Mutter, liefern sich Verfolgungsjagden und fahren Inline-Skates im Kampf gegen das Böse. Weiterlesen

G’spassiges von Nestroy

Bei den Sommerfestspielen Stockerau 2023

Ausgabe Nr. 2828

Gepielt wurde ,,Der Zerrissene“ von Johann Nepomuk Nestroy auf dem Dr. Karl Renner-Platz vor einem zahlreichen Publikum.    
Foto: Heinz WEISS

Wenn die großen Theater- und Opernhäuser Österreichs in die Sommerpause gehen, dann startet wieder die Saison der österreichischen Sommerbühnen! Weit über die Grenzen Österreichs bekannt sind die Salzburger und Bregenzer Festspiele: Jedes Jahr drängt das Who-is-Who der Reichen und Schönen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu den Premieren. Unzählige Fotografen und Paparazzi zücken ihre Kameras und schießen im Sekundentakt massenhaft Fotos, wenn sich die crème de la crème dieser Persönlichkeiten in ihren extravaganten und sündteuren Roben präsentiert. Es mutet an, dass das Dabeisein inklusive bemerkenswertem Outfit und die Tatsache, dass man sich am nächsten Tag als Promi mit Bild in den Gazetten wiederfindet, wichtiger ist ,als die künstlerische Performance.Weiterlesen

Triathlon im Zoo

360 Teilnehmende beim ,,Sibiu Triathlon Challenge“

Ausgabe Nr. 2828

Spektakulär war die Schwimmprobe des Triathlons, die in dem See des Hermannstädter Zoos ausgetragen wurde, auf dem die Besucherinnen und Besucher gewöhnlich mit Tretbooten oder Kähnen unterwegs sind…
Fotos: Sibiu Triathlon Challenge 2023.

Vergangenen Sonntag liefen Athleten in Hermannstadt auf Hochtouren. Beim Wettkampf „Sibiu Triathlon Challenge 2023” starteten 360 Teilnehmer um 8 Uhr morgens am Hermannstädter Zoo und machten sich bereit für eine anstrengende, aber schöne Strecke.Weiterlesen