UNITER-Preis für Koproduktion

Ausgabe Nr. 2867

Bei der Gala des Rumänischen Theaterverbands (UNITER), die am Montag in Bukarest stattgefunden hat, wurde die Koproduktion „Povești invizibile“ in der neuen Kategorie „Animationstheater/Kindertheater” mit dem UNITER-Preis ausgezeichnet. Die Koproduktion des Bukarester Replika-Zentrums für Theaterpädagogik und des Hermannstädter Gong-Theaters war Teil des Projekts „Povești invizibile. În lumea copiilor nevăzători” (Unsichtbare Geschichten. In der Welt der blinden Kinder). Das Stück schrieb Michaela Mihailov, Regie führte Selma Dragoș, es spielten Eliza Păuna und Mihaela Rădescu. Unser Bild (v. l. n. r.): Alexandrina Halic übergab den Preis an Eliza Păuna, Adrian Tibu, Mihaela Michailov, Selma Dragoș, Mihaela Rădescu, Gabi Albu und Mircea Corcoveanu.                                                                   Foto: Andrei GÎNDAC

Franz Kafkas ,,Brief an den Vater“

Zum 100. Todestag Kafkas (3. Juli 1883 in Prag – 3. Juni 1924 in Kierling, Niederösterreich)

Ausgabe Nr. 2867

Ist Franz Kafkas „Brief an den Vater“ ein autobiographisches Zeugnis oder literarische Fiktion? Er ist mit Sicherheit ein zentrales Zeugnis der lebenslangen Auseinandersetzung mit seinem Vater Hermann Kafka, die sich auch in zahlreichen anderen Texten des Autors wiederfindet. Verfasst wurde er an drei Tagen im November 1919 nördlich von Prag in dem kleinen Erholungsort Schelesen/Zelizy, wohin sich der an Tuberkulose erkrankte Kafka zeitweise zurückgezogen hatte. Erstmals wurde der Brief 1937 in ausgewählten Passagen von Kafkas Nachlassverwalter Max Brod veröffentlicht. Vollständig erschien er erst nach dem Zweiten Weltkrieg (1952), als Kafkas Werke in der ganzen Welt rezipiert wurden – ausgenommen in den kommunistischen Ländern des damaligen Ostblocks, wo sie erst Ende der 1960er Jahre erscheinen durften. Weiterlesen

Trophäe ging nach Zeiden

3. Auflage der Palladium Dance Competition

Ausgabe Nr. 2867

Die Palladium-Trophäe ging an DanciYness aus Zeiden.
Fotos: der Verfasser

Vor kurzem veranstaltete die Tanzschule Hugo Dance Academy das „Palladium Latino Weekend“, wobei der Höhepunkt am Samstag die 3. Auflage des Tanzwettbewerbs „Palladium Dance Competition“ war, die im Kulturhaus in Heltau abgehalten wurde.Weiterlesen

Lutherische Spitzentheologie für Rumänien

,,Ex fide lux“ spendet theologische Fachliteratur für orthodoxe Fakultäten

Ausgabe Nr. 2867

Pfarrer Dr. Jürgen Henkel, Metropolit Serafim und „Ex fide lux“-Vorsitzender Professor Hermann Schoenauer bei der Buchübergabe in Nürnberg (v. l. n. r.).                                                                                   Foto: Stefan HENKEL

Gerade in ökumenisch schwierigen Zeiten ist der theologische Dialog zwischen den Kirchen und Theologen West- und Osteuropas sehr wichtig. Seit 2016 ist die ökumenische Gesellschaft „Ex fide lux – Deutsch-Rumänisches Institut für Theologie, Wissenschaft, Kultur und Dialog“ ein Forum zum Dialog für orthodoxe, katholische und lutherische Theologen aus dem In- und Ausland. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024 / Von Petra STÖCKMANN-KOTHEN

Ausgabe Nr. 2867

Die Trinitatiswoche hat vor Jahren einen neuen Wochenspruch bekommen. Es ist ein den meisten Gottesdienstbesuchern bekannter Vers, auch wenn wir vielleicht nicht gleich wissen, wo er steht. „Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen“ (2.Kor13,13) Wenn ich in meiner Gemeinde sage: „Und zum Ausgang singen wir die Gnade“, dann wissen alle, was wir singen: Nr. 146, ganz viele können es auswendig! Nach meinen Erfahrungen ist es in den Dorfgemeinden eines der beliebtesten Ausgangslieder überhaupt. Vielleicht liegt es daran, dass es schon im vorherigen Gesangbuch in eben dieser Form vorhanden war. Als ich Anfang der 1990er Jahre dem Pfarrer Lutsch bei den Gottesdiensten half, schlug er mir dieses Ausgangslied vor – eben mit den Worten: „Die Gnade können sie alle.  Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2867

Freier Eintritt

Hermannstadt. – Alle Hermannstädter haben am Donnerstag, dem 6. Juni (und jeden ersten Donnerstag im Monat) freien Eintritt im Brukenthalpalais, im Geschichtsmuseum, im Naturwissenschaftlichen und im August von Spiess-Museum der Jagdwaffen und -trophäen. Die Besucher müssen Ausweis oder Geburtsurkunde vorweisen. (RS)

 

Spielzeugmesse

Hermannstadt. – Die schon traditionelle Spielzeugmesse im Etno Tehno-Park im ASTRA-Freilichtmuseum findet ab heute und bis einschließlich Sonntag, den 2. Juni, statt. Am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, gilt für Kinder bis 14 Jahre freier Eintritt im ASTRA-Freilichtmuseum. (BU)Weiterlesen

DFDR-Kandidaten bei Lokalwahlen

1 Kreisratsvorsitzender, 9 Bürgermeister, 260 Kommunalräte

Ausgabe Nr. 2866

Die Kandidatin des DFDR für das Amt des Bürgermeisters von Hermannstadt ist die amtierende Bürgermeisterin Astrid Fodor (Position 2 auf dem Wahlzettel).

Am 9. Juni d. J. finden in Rumänien Europa- und Kommunalwahlen statt. Die Wahllokale sind von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Jede und jeder Wahlberechtigte in Rumänien erhält fünf Stimmzettel: 1 für die Wahlen ins Europaparlament, 1 für den Bürgermeister der Ortschaft, in dem sie/er den Wohnsitz hat, 1 für den Stadtrat dieser Ortschaft, 1 für den Vorsitzenden des Kreisrats des Landkreises, in dem sie/er den Wohnsitz hat, 1 für den Kreisrat dieses Kreises. Rumänische Staatsbürgerinnen bzw. -bürgerinnen mit Wohnsitz im Ausland können sich nur an den Europawahlen beteiligen. Entsprechend wurden mehr als 900 Wahllokale eingerichtet. Wenn sie auch an den Kommunalwahlen teilnehmen wollen, können sie das nur in Rumänien vor Ort. Weiterlesen

Benefizmarathon am 25. und 26. Mai

Ausgabe Nr. 2866

Hermannstadt.Am Wochenende findet die 13. Auflage des Internationalen Hermannstädter Benefizmarathons statt. Angemeldet haben sich dieses Jahr 8.953 Läufer, die für 51 Projekte laufen. Im Vorjahr waren es 6.560 Läufer, dieses Jahr ist eine zusätzliche Strecke „Pași pentru oraș” (Schritte für die Stadt) dazugekommen, wo die Teilnehmer 3,3 km durch die Altstadt gehen müssen (Laufen ist verboten). Diese Strecke wird nicht chronometriert und die zwei Gewinner werden per Tombola ermittelt.Weiterlesen

Fortsetzung einer Strategie

Neueste Sportanlage ,,Obor” eröffnet

Ausgabe Nr. 2866

Gruppenbild der jüngsten Fußballer mit Bürgermeisterin Astrid Fodor.

Die Stadtverwaltung von Hermannstadt eröffnete am 10. Mai die Sportanlage „Obor” im Beisein u. a. von Bürgermeisterin Astrid Fodor und Generaldirektor Emanuel Toma und des technischen Direktors Andrei Toma seitens der Firma SC Atlas Sport SRL aus Neumarkt, die die Arbeiten ausgeführt hat, sowie von vielen Sportliebhabern. Die neue Anlage erstreckt sich auf einer Fläche von 23.000 Quadratmetern, wobei sich die Investition auf 12,7 Millionen Lei belief. „Es ist die Fortsetzung einer Strategie, eines Konzepts”, betonte Bürgermeisterin Astrid Fodor. „Vor Jahren haben wir damit angefangen, ernsthafte Investitionen in die Sportinfrastruktur zu tätigen”.Weiterlesen

Ein großer Name

Gedankenwelt und wegweisende Errungenschaften von Dr. Carl Wolff (1849-1929)

Ausgabe Nr. 2866

Aug in Auge. Ortrun Rhein, die Leiterin des „Dr. Carl-Wolff”-Altenheims, vor der Büste des Namensgebers, einem Werk von Kurtfritz Handel aus dem Jahr 1994.                                                                       Foto: Klaus PHILIPPI

Fällt auch Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, beim Namen Dr. Carl Wolff zunächst das Altenheim am linken Ufer des Zibins in Hermannstadt ein? In den dreißig Jahren seines Bestehens hat sich dieses Haus einen Namen erworben, der für soziale Dienste auf hohem Niveau, für vorbildliche diakonische Tätigkeit und freundliche Pflege älterer oder kranker Mitmenschen steht.

Der Namensgeber des Hauses hat heuer ein Jubiläum, denn Carl (Karl) Wolff erblickte am 11. Oktober 1849, also vor 175 Jahren, in Schässburg das Licht der Welt. Aus diesem Anlass veranstaltet der Trägerverein des „Dr. Carl Wolff-Altenheims” gemeinsam mit der Carl-Wolff-Gesellschaft mit Sitz in München vom 11. bis zum 13. Oktober ein Festwochenende.Weiterlesen