Sammelband „Pluralität als Existenzmuster“
Ausgabe Nr. 2517

Sie meinen es ja nur gut: In den letzten Jahren haben sich Literaturwissenschaftler und Verleger förmlich auf Autoren mit Migrationshintergrund gestürzt. Dabei lief auch die Wissenschaft immer wieder Gefahr, die Schriftsteller auf autobiographische oder soziologische Stereotype zu reduzieren. Die große Stärke des neu erschienen Sammelbandes „Pluralität als Existenzmuster. Interdisziplinäre Perspektiven auf die deutschsprachige Migrationsliteratur“ ist es deswegen, da die meisten Beiträge darin dieses Thema problematisieren und sich auf den Kunstcharakter der Literatur konzentrieren. Weiterlesen



