Identität als Spektrum

Sammelband „Pluralität als Existenzmuster“
Ausgabe Nr. 2517
 

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Sie meinen es ja nur gut: In den letzten Jahren haben sich Literaturwissenschaftler und Verleger förmlich auf Autoren mit Migrationshintergrund gestürzt. Dabei lief auch die Wissenschaft immer wieder Gefahr, die Schriftsteller auf autobiographische oder soziologische Stereotype zu reduzieren. Die große Stärke des neu erschienen Sammelbandes „Pluralität als Existenzmuster. Interdisziplinäre Perspektiven auf die deutschsprachige Migrationsliteratur“ ist es deswegen, da die meisten Beiträge darin dieses Thema problematisieren und sich auf den Kunstcharakter der Literatur konzentrieren. Weiterlesen

Glückwünsche an Steinmeier

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Ausgabe Nr. 2517
Glückwünsche an den neugewählten Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier richtete am Montag Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor. Sie schrieb: Ich bin sehr froh, dass ein Ehrenbürger von Hermannstadt in dieses wichtige öffentliche Amt gewählt worden ist und hoffe, dass Herr Steinmeier unsere Stadt bald auch in dieser neuen Funktion besuchen wird.“ Steinmeier war bei der Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres 2007 in Hermannstadt und zuletzt am 9. März 2015 bei den Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum des DFDR. Unser Bild: Bürgermeisterin Astrid Fodor (links) überreichte Frank-Walter Steinmeier (damals Bundesaußenminister) am 9. März 2015 im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus die Insignien eines Ehrenbürgers der Stadt.                              

Foto: Sebastian MARCOVICI

Philosophisch aktuell

Lesung zum Thema Schicksal mit Joachim Wittstock
Ausgabe Nr. 2517
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Was eignet sich besser für einen Vortrag, der zum Lesen bzw. Wiederlesen animiert als eine Bibliothek? Querverbindungen aufgezeigt und Impulse für die Lektüre gegeben hat der Hermannstädter Autor Joachim Wittstock in seiner Am Schicksalsbrunnen verweilen“ betitelten Lesung am Freitag in der Bibliothek des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt vor einem zahlreichen Publikum. Weiterlesen

Schrill, schräg und unterhaltsam

„The Rocky Horror Showˮ feierte Premiere im Oldies Pub in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2516
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Es ist das schrägste Musical aller Zeiten. Die „Rocky Horror Show“ von Richard O’Brien feierte am 22. Januar in Hermannstadt Vorpremiere und die Vorstellung wurde am Montagabend, dem 6. Februar, wiederholt. Darsteller waren Schauspieler des Radu Stanca-Nationaltheaters und Studenten der Schauspielabteilung der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt. Regie führte Cosmin Chivu. Eine unkonventionelle Story verlangt nach einer unkonventionellen Location. So wählte man den „Oldies Pub“ als Tatort des Geschehens. Weiterlesen

Zwei Geburtstagsgeschenke für Nora Iuga

2516

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Bei der 7. Auflage der Gala der jungen Dichter, die Mitte Januar 2017 in der Aula der „Carol I“-Universitätsbibliothek in Bukarest stattgefunden hat, erhielt die Schriftstellerin und Übersetzerin Nora Iuga den Preis „Der Gedichtband des Jahres 2016″ für ihr Buch „ascultă cum plâng parantezele” (Horch wie die Parenthesen weinen, Verlag Cartea Românească). Kurz darauf gab das Präsidialamt bekannt, dass Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis das Dekret über die Auszeichnung der Schriftstellerin Nora Iuga mit dem Nationalen Verdienstorden im Rang eines Kommandanten unterzeichnet hat, als Zeichen hoher Anerkennung der gesamten Karriere“ Nora Iugas, im Dienste der Förderung der rumänischen Sprache und Literatur sowie für ihren Beitrag zu einem positiven Image Rumäniens“. Die HZ-Redaktion gratuliert der erklärten Freundin Hermannstadts, die am 4. Januar ihren 86. Geburtstag gefeiert hat. Unser Bild: Nora Iuga mit dem Hermannstädter Schriftstellerkollegen Joachim Wittstock in Hermannstadt.                            

Foto: Beatrice UNGAR

Nachrichten

2516

Netzer im Berlinale-Wettbewerb; Lesung mit Joachim Wittstock; Studenten lesen im DKH; Bienenzucht für Anfänger; Seniorentreffen im Teutschhaus; Tanzabend im Forumsclub; Marienball am 17. Februar; Männerfrühstück in der EAS; Zwei Stipendien für 40. Marburger Akademie; Tagung zum Thema „Hilfe und Selbsthilfe“; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Eine Reise ins Land der Träume

Die Brukenthalschüler feierten am vergangenen Wochenende ihren Fasching
Ausgabe Nr. 2516
 

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Was würde denn der US-Präsident Trump tun, wenn der Weltuntergang vor der Tür steht? Er würde weinen und sagen: „Can’t make America great again!“ (Ich kann Amerika nicht mehr wieder groß machen). Und Rumäniens Staatspräsident Johannis? Er würde ruhig vor das Volk treten und langsam und deutlich sagen: „Ich habe vernommen, dass die Welt untergeht. Schauen wir mal…“ Und was tun die Russen? Sie lassen sich mit Wodka vollaufen und „ziehen sich“ ein Spiel rein: „Weltuntergang in Russland. Starterpack“. So jedenfalls präsentierte die 9. C-Klasse den Weltuntergang beim diesjährigen Fasching der Lyzeaner der Brukenthalschule, der am Donnerstag der Vorwoche in der Sporthalle der Schule stattgefunden hat. Das von den Schülern und Lehrern bestimmte Thema lautete „Eine Reise ins Land der Träume“ . Weiterlesen