„Seit ich klein war, lese ich gerne“

Siebenbürgenentscheid der Lesefüchse-International stattgefunden
Ausgabe Nr. 2524
 

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Die Neuntklässlerin Shaina Cotoarbă von dem Joseph Haltrich-Lyzeum in Schäßburg ging am vergangenen Samstag im Schullerhaus in Mediasch im Siebenbürgenentscheid des Lesefüche-Wettbewerbs als Gewinnerin hervor. Den Preis überreichte als Jury-Mitglied Judith Urban, Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. „Lesefüchse International“ ist ein Lese- und Diskutierwettbewerb, durch den die Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA) Deutschlernenden in Mittel/ und Osteuropa deutschsprachige Jugendliteratur nahebringt.Weiterlesen

Vivit!

Osterbotschaft / Von Bischof Reinhart GUIB
Ausgabe Nr. 2524
Liebe Leserinnen und Leser!

Die Evangelische Kirche und die Christenheit mit ihr feiern heuer 500 Jahre seit Beginn der Reformation. Die Reformation bedeutet für uns bis heute die Auferstehung der Kirche Jesu Christi, des Glaubens, der Gnade und der Heiligen Schrift. All dies war vorher verdunkelt und der wahre Zugang zu Gott erschwert. Der Reformator Martin Luther ebnete dieser befreienden, erlösenden und vergnügt machenden Botschaft die Bahn.

Und doch ist unser Leben wie das des angefochtenen Reformators oft auch von Unzufriedenheit, Enttäuschung und Rückschlägen geprägt. Wie gut, wenn dann jemand neben uns ist und uns darüber hinweghi1-lutherrose1lft und die Bibel uns den Weg zeigt.

Martin Luther hatte in seiner Frau Katharina solch eine hilfsbereite und kluge Gehilfin an der Seite. Diese kannte ihren Mann gut. Seine Freuden wie Sorgen, Anfechtungen und Versuchungen fielen ihr schnell auf. Als Luther immer depressiver wurde beauftragte sie einen Steinmetz mit der Erstellung eines neuen Portals an ihrem Haus. „Vivit“ ließ sie auf den Schlussstein im Torborgen einmeißeln. Jeder Eingang ins und jeder Ausgang aus dem Haus stand somit unter dem Bekenntnis „Vivit“. Er, Jesus lebt. Diese Botschaft wurde als Gruß und Abschied jedem mitgegeben. All das was Martin Luther mit seiner Familie, seinen Freunden und Besuchern im Haus besprach und tat wurde mit dem Auferstehungsgruß „Er lebt“ besiegelt. Besonders aber galt dieser Zuspruch auch Luther selbst in den Stunden seiner Versuchung und Anfechtung, seiner Ängste und Zweifel. Weiterlesen

Eierlauf am Ostersonntag

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Ausgabe Nr. 2524
Eigentlich sollte am Ostermontag zum 5. Mal nach der Wende der Eierlauf in Neppendorf stattfinden. Da aber Ostern zusammenfallen, sind die Evangelischen eingeladen, nach dem Ostersonntagsgottesdienst (10 Uhr) mit der Neppendorfer Blaskapelle zur orthodoxen Kirche zu gehen, wo die Jugendlichen unter Anleitung von Pfarrer Ciprian Creangă ab 11.30 Uhr ihren eigenen Eierlauf veranstalten. Die Eier spendet das Hermannstädter Deutsche Forum. Unser Bild: Am Ostermontag 2013, bei der Wiederaufnahme des Neppendorfer Brauches fand das Eierschippeln für die Kinder auf dem Hof der evangelischen Kirche statt.            

Foto: Fred NUSS

Nachrichten

2524

In memoriam – 40 Jahre seit dem Lawinenunglück am Bulea; Osterbasar im Spiegelsaal; Buchvorstellung; Ostermarkt am Großen Ring; Chorkonzert am Samstag; Seniorentreffen im Spiegelsaal; Orgelkonzert am Dienstag; Chortreffen der Partnerstädte; Straßen repariert; Gemeinsame Osterfeier in Neppendorf; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

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Nachrichten

2523

Briten verlassen EU, Prinz zu Besuch; Szenische Lesung im Kulturzentrum; Afterwork-Party; Konzert mit Alternosfera; Abschleppdienst ab 1. April; Vertreterversammlung; In memoriam – 40 Jahre seit dem Lawinenunglück am Bulea; Osterbasar im Spiegelsaal; Finanzierungen für Projekte; Neues Buch von Opernsängerin; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

Kochen wie die Heiducken

Kulinarische Reise in Hamlesch und Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2523
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Jedes Jahr fährt das Team „Watch&Eat” durch die Welt, lernt Gerichte kochen und stellt sie den Gästen in Österreich vor. Hannes Ager, Inhaber des Restaurants „Schulhaus” in Söll und der Koch Andreas Faistenauer reisen dieses Jahr mit Kameramann Andreas Zulauf durch Rumänien, die Republik Moldova und Russland. Rund 1.000 Gäste des Restaurants werden im Spätherbst nicht nur die Filme dieser Reise sehen, sondern auch die Gerichte probieren. Weiterlesen

Vor unserer Zeitrechnung

Bukarester Gastvorstellung zum Welttheatertag
Ausgabe Nr. 2523
 

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Der 27. März ist Welttheatertag. Zu diesem Anlass lud das Hermannstädter Gong-Theater für Kinder und Jugendliche zu einer besonderen Theatervorstellung am Montagabend ein. „Înaintea erei noastre“ (Vor unserer Zeitrechnung) heißt das Theaterstück, das von den Schauspielern des Bukarester Theaters „Luni de la Green Hours“ in Zusammenarbeit mit „Frilensăr“ auf der Bühne des Gong-Theaters gezeigt wurde.Weiterlesen