Unermüdlich am Werk

Hans Liebhardt ist tot

Ausgabe Nr. 2549

Hans Liebhardt 2016. Foto: Christian BINDER

Unser Kollege bei der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien, der Schriftsteller und Publizist Hans Liebhardt, ist am Samstag im Alter von 83 Jahren plötzlich verstorben. Zwei Tage vor seinem Tod saß er noch an seinem Schreibtisch in der Redaktion, verfasste Nachrichten und stellte die Lokalseiten zusammen.Weiterlesen

Ernste und wütende Grimassen

Serge Ernst war mit seinem Comic „Boule à zéro“ in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2549

Serge Ernst zeigte, wie einfach es sein kann, Comics zu zeichnen. Foto: Vlad POPA

Ein Flipchart, mehrere Kinder und Jugendliche, ein Comiczeichner aus Belgien und ein paar Grimassen – mehr brauchte es nicht, um die kleine Gruppe zu motivieren, die sich am Samstag, den 23. September im Gewölbekeller des Hermeshauses am Kleinen Ring zusammengefunden hatte. Das Comics-Festival in Hermannstadt, das von der Maison Ile-et-Villaine (dem Französischen Kulturzentrum in Hermannstadt) initiiert wurde, konnte im Laufe der Zeit das Astra-Museum als Partner gewinnen und in diesem Jahr fand die fünfte Auflage statt.Weiterlesen

Bildung ist der Schlüssel

Ein Besuch bei Romano Kher, dem nationalen Roma-Kulturzentrum in Bukarest

Ausgabe Nr. 2549

 

Das Team von Romano Kher (v. l. n. r.): Nicușor Dumitru, Nora Costache, Mădălin Voicu Jr., Crina Morteanu, Carmen Marcu und Corina Păun.

Wo sich einst das Büro der Diktatorengemahlin Elena Ceauşescu befand, sitzen heute Verwaltung und Ämter. Über Schatten der Vergangenheit und das heldenhafte Bemühen, Vorurteilen und Xenophobie mit Bildung die Stirn zu bieten: Das nationale Roma-Kulturzentrum Romano Kher nimmt im neunten Stock des Gebäudes einen langen Gang mit kleinen Arbeitsräumen ein. Im Dschungel Bukarester Bürokomplexe für Regierungsorganisationen sollten Besucher sich abholen lassen, um nicht längere Zeit durch die sterilen Flure irren zu müssen. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2549

Morgen: Kinderflohmarkt; Straßen gesperrt; Luxemburger Pianist zu Gast; PARAGON im Atrium; „Hinz&Kunz’t“ auf Tournee; Silberfäden in Jassy; Orgelkonzert in Heltau; Seniorentreffen des DFDH; RIFF-Konzert in Mediasch; Buchvorstellung und Vortrag; Astra-Dokumentarfilmfest; Neues Werk zu Dumitru Stăniloae wird präsentiert; „Luther auf’s Maul geschaut“…; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Hausrat zum Anfassen

Drei siebenbürgisch-sächsische Häuser im Freilichtmuseum eröffnet

Ausgabe Nr. 2548

 

Die von Gertraud Nowak geleitete Tanzgruppe der Brukenthalschule zeigte vor den Häusern aus Kleinschelken (rechts) und Hahnbach einige siebenbürgisch-sächsische Volkstänze.             Foto: Beatrice UNGAR

„Gut Ding braucht Weile“, heißt es. 50 Jahre nach der offiziellen Eröffnung des Freilichtmuseums im Jungen Wald – das war am 17. Oktober 1967 – wurden am Samstag gleich drei typisch siebenbürgisch-sächsische Häuser auf dem Gelände der Einrichtung feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Der für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen historische Tag stand unter dem von den Veranstaltern passend zum Europäischen Tag des Kulturerbes gewählten Motto „Verschiedene Traditionen, gemeinsame Werte“. Weiterlesen

Facettenreicher Bundestag

Nachlese zu Gespräch mit Deutschem Botschafter

Ausgabe Nr. 2548

 

Zu einer Wahlparty hatte am Sonntag Abend der Bundestagswahlen der neue Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, Hans E. Tischler (in der Bildmitte, stehend), eingeladen. In angenehmer Atmosphäre verfolgten die Anwesenden auf einem Großbildschirm die ersten Ergebnisse. Trotz frischen Außentemperaturen war die Stimmung bestens. Foto: Beatrice UNGAR

Zwischen Bundestagswahlen (24. September) und dem Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) angesiedelt war das Interview, das der Deutsche Botschafter Cord Meier-Klodt der Chefredakteurin der deutschen Sendung im Rumänischen Fernsehen, Christel Ungar-Țopescu gewährte und das gestern in der AKZENTE-Sendung auf TVR 1 ausgestrahlt worden ist.Weiterlesen

„Wenn ich sag‘: Er, so mein‘ ich Ihn, Ihn…“

Premiere von Büchners Woyzeck in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2548

 

Mit Alexa Visarions „Woyzeck“-Inszenierung brachte die deutsche Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters die erste Premiere der Spielzeit heraus. Unser Bild: Szenenbild mit Woyzeck (Valentin Späth, Bildmitte) und dem Doktor (Daniel Plier, rechts). Foto: Fred NUSS

Am Mittwoch den 20. September fand im Nationaltheater „Radu Stanca“ die Premiere von Büchners Stück „Woyzeck“ statt. Die Regie zu diesem Vormärz-Stück führte Alexa Visarion. Der Regisseur betonte in seiner Eröffnungsrede unmittelbar vor der Aufführung die gute Zusammenarbeit mit den Schauspielern und sprach von einem fruchtbaren gegenseitigen Lernen.Weiterlesen