Von der Macht der Manipulation

Ausgabe Nr. 2426
 

Zur Vorpremiere des Stücks „Fantoma e aici“ am Radu Stanca-Nationaltheater

 

Ein guter Verkäufer ist im Stande dem Gärtner Gurken zu verkaufen. So lautet ein rumänischer Spruch, der sehr gut zu dem neuesten Theaterstück passt, das vergangene Woche auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters gezeigt wurde. Die Vorpremiere des Stückes „Fantoma e aici“ von Abe Kobo fand unter der Regie des Japaners Kushida Kazuyoshi am Donnerstag, den 9. April, statt.

 

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Brukis am Bosporus

Ausgabe Nr. 2426
 

Auf der Schwelle zwischen Europa und Asien

 

Istanbul, die Stadt am Bosporus, war das Reiseziel einer 25-köpfigen Schülergruppe der Brukenthalschule in der diesjährigen Projektwoche „Schule anders" (5.-11. April 2015). Die „Blaue Moschee", die Hagia Sofia, die Yerebatan-Zisterne, die „Hohe Pforte", die archäologischen Museen sowie die Herrscherpaläste „Dolmabahce" und „Topkapi" gehörten zu den Highlights der Fahrt. In letzterem befindet sich auch das Schwert Stefans des Gro-en und der Stock des Mose. Das Programm wurde abgerundet durch einen Besuch im „Großen Basar" und eine Hafenrundfahrt auf dem Bosporus und „Goldenem Horn". Die begleitenden Lehrer Octavian Pop und Hugo-Alexander Frohn baten die Schüler am Ende ihre Eindrücke aufzuschreiben, wobei sich hier die Schülerin Andra Chelu (11D), die ihre persönliche Zusammenfassung unglaublicherweise in akkadischer Keilschrift verfasst hatte, besonders hervortat.

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5 Preise für Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2426
 

Die Deutscholympiade 2015 in Sathmar

 

Mitte März standen die Teilnehmer an der Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache fest. Aus dem Kreis Hermannstadt waren das 12 Schüler der Klassen VII-XII, die sich dann zusammen mit ihrer Begleitlehrerin Paula Rus und der stellvertretenden Direktorin der Brukenthalschule, Bianke Grecu, auf den Weg nach Sathmar machten.

 

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Gedenkkonzert

Ausgabe Nr. 2426
 

Zum 100. Jahrestag des Massakers an den Armeniern veranstaltete der Verein der Armenier aus Rumänien am 8. April in Klausenburg ein Gedenkkonzert im Kunstmuseum. Das Konzert bestritt das bekannte Ensemble Flauto dolce" mit historischen Instrumenten. Der Höhepunkt des Konzertes war die Präsentation der aus dem Jahr 1752 stammenden Prozessionsorgel der Armenier aus Elisabethstadt/Dumbrăveni, dem ehemaligen Elisabethopolis. Die Orgel wurde frisch restauriert und ist in dem Klausenburger Geschichtsmuseum zu besichtigen.   Unser Bild: die vier Mitglieder des Klausenburger Ensembles Flauto dolce" – Mihaela Maxim, Noemi Miklos, Maria Szabo und Zoltán Majo (v. l. n. r.) und die Prozessionsorgel aus Elisabethstadt.                                          

Foto: Tavu FODOR

„Keine provinzielle Enge“

Ausgabe Nr. 2426
 

Aus dem Archiv der Hermannstädter Zeitung: Gespräch mit Günter Grass

 

Sein Roman Die Blechtrommel" erschien 1959, 1969 war er in Rumänien auf Lesereise unterwegs, dreißig Jahre danach erhielt der deutsche Schriftsteller Günter Grass den Nobelpreis für Literatur. Am Montag, den 13. April 2015 ist der am 16. Oktober 1927 in Danzig/Gdansk geborene Schriftsteller, den Hellmuth Karasek eine monumentale Jahrhundertfigur der Weltliteratur" nannte, in Lübeck gestorben. Aus aktuellem Anlass können Sie im Folgenden das Interview lesen, das der Literaturhistoriker Walter Engel mit Günter Grass in Hermannstadt geführt hat und das in der Hermannstädter Zeitung vom 14. November 1969 abgedruckt worden ist.

 

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Schule anders in Holzmengen

Ausgabe Nr. 2426
 

Im Linienbus nach Agnetheln war vergangene Woche morgens um 7 Uhr ungewohnt viel los, 20 Jungen und Mädchen begleitet von ihrer Lehrerin und Tabea Freutel vom Demokratischen Forum in Hermannstadt waren täglich auf dem Weg zu ihrem Projekttag im Rahmen der Schule anders-Woche in Holzmengen.

Gut ausgestattet mit Regenkleidung und Lunchpaket ging es trotz niedriger Temperaturen auf die Burg, dort erwartete die Gruppe die Jugendreferentin Franziska Fiedler und fünf Jugendliche aus dem Jugendforum mit einem Tag voller Aktivitäten zum Thema „siebenbürgisch – sächsischen Osterbräuche“. 

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Ostermarkt auf dem Kleinen Ring

Ausgabe Nr. 2425
 

Ostermarkt auf dem Kleinen Ring: Klein aber fein sieht der Ostermarkt in Hermannstadt aus, der in diesem Jahr nicht mehr auf dem Großen sondern auf dem Kleinen Ring stattfindet. Die kalten Tage und das regnerische Wetter haben allerdings die Besucherzahlen in Grenzen gehalten. Gefreut haben sich die Kinder, die sich auf einer aufblasbaren Rutsche vor dem Schatzkästlein austoben konnten.      

Foto: Cynthia PINTER

Nachrichten

2425

Vertreterversammlung des DFDR; 25. Deutsche Literaturtage in Reschitza; Deutschsprachiges Jugendtheaterfestival; Konsulat geschlossen; Filmvorführung im Spiegelsaal; DFDH-Mitgliederversammlung; Indierock im Atrium-Café; Straßen in Renovierung; Minderheitenpolitik und Wertewandel; Lesung in Ulm; Forumsklub am Mittwoch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Dienstleistungen für Rollstuhlfahrer

Ausgabe Nr. 2425
 

Sportclub Roțile Astrale aus Kleinscheuern gründete Sozialbetrieb

 

SES (Structura de Economie Socială) heißt der neue Sozialbetrieb, der auf lokaler Ebene von dem Roțile Astrale Sportclub ins Leben gerufen und vergangenen Donnerstag von Rusu Ioan Stanciu, Präsident des Clubs und Koordinator des neuen Projektes, im Rahmen einer Konferenz im Hotel Ana Airport in Hermannstadt vor verschiedenen Vertretern von Organisationen und zahlreichen Rollstuhlfahrern vorgestellt wurde.

 

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Debattenwettbewerb

Ausgabe Nr. 2425
 

Den ersten Platz im Rahmen des Siebenbürgen-Entscheids des Lese- und Debattenwettbewerbs Lesefüchse 2015 verlieh Fachberaterin Birgit van der Leeden (rechts) vergangenen Freitag dem Brukenthalschüler Alexandru Badea (links) aus der 9. B Klasse. „Ihr wart wirklich alle gut” sagte Birgit van der Leeden. Zum Landesentscheid in Temeswar am 24. April gehen deshalb auch Izabella Opriş aus Fogarasch und Ioana Ilie aus Kronstadt, die auf Platz zwei bzw. Platz drei landeten. Falls einer dieser drei Schüler erkranken sollte, kann er von Victor Arapu aus Schäßburg ersetzt werden, der den vierten Platz belegte. Die deutsche Konsulin Judith Urban überraschte mit einem kleinen Geschenk alle sieben Schüler, die am Regionalentscheid teilgenommen hatten. Die Schüler kamen übrigens von verschiedenen Sprachdiplomschulen aus Siebenbürgen. Die Schüler mussten die Bücher „Seidenweg” von Aygen-Sibel Çelik, „Der Tote im Dorfteich” von Franziska Gehm, „Ein Kuss ist ein ferner Stern” von Alexander Rösler und „Pampa Blues” von Rolf Lappert lesen. Im Rahmen des Regionalentscheids musste in einer ersten Runde jeder Schüler eines dieser Bücher vorstellen. In einer zweiten Runde durften die Schüler verschiedene Fragen zu den Büchern lebhaft untereinander debattieren und diskutieren. Bewertet wurde unter anderem Textverständnis, sprachliches Ausdrucksvermögen, aber auch Überzeugungskraft oder Interaktion. „Aus meiner Sicht ist es ein sehr gutes Projekt, weil relativ wenig Literatur gelesen wird“, sagte Birgit van der Leeden.

Rumänien  nimmt mit Siebenbürgen und dem Banat nun ab dem Schuljahr 2014/2015 an dem internationalen Wettbewerb teil. Der Sieger auf Landesebene wird dann im September nach Berlin fahren, wo die Schlussrunde stattfindet. Weitere Länder, die teilnehmen, sind Georgien, Estland, Lettland, Litauen, die Mongolei, Ungarn, Weißrussland, Russland und Bulgarien.    

Text und Foto: Werner FINK