Ökumenisch, interethnisch, interdisziplinär

Deutsch-Rumänisches Institut für theologischen Dialog gegründet
Ausgabe Nr. 2566

Deutsch-Rumänisches Institut für theologischen Dialog gegründet

Die Gründer des Instituts „Ex fide lux“, darunter Weihbischof Sofian (4. v. l.), Vorsitzender Hermann Schoenauer (Mitte), Metropolit Serafim (4. v. r.) und der Herausgeber der Deutsch-Rumänischen Bibliothek (DRThB), Jürgen Henkel (3. v. r.).

Dem internationalen theologischen Austausch zwischen Deutschland und Rumänien widmet sich ein auf Initiative aus beiden Ländern neu gegründetes Institut mit Sitz in Nürnberg. Unter dem Namen „Ex fide lux – Deutsch-Rumänisches Institut für Theologie, Wissenschaft, Kultur und Dialog“ will die von evangelischen, orthodoxen und katholischen Kirchenvertretern, Theologen und Laienchristen gegründete Einrichtung künftig im Sinne einer theologischen Gesellschaft den Dialog zwischen den Kirchen Rumäniens, besonders der Rumänischen Orthodoxen Kirche, und den Kirchen in Deutschland und im deutschsprachigen Raum fördern. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2566

In eigener Sache

Wir sind bald 50!

Am 25. Februar 2018 feiert die Hermannstädter Zeitung ihren 50. Geburtstag. Darum bitten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns von Ihren Erfahrungen mit der HZ zu berichten. Schreiben Sie uns, was Ihnen an der Zeitung gefällt, was nicht, welche Themen Sie vermissen. Ihre Zuschriften werden wir in unserer Jubiläumsausgabe vom 23. Februar 2018 gerne veröffentlichen.

Die Redaktion

 

Nachrichten-Titel:

Buchvorstellung im Spiegelsaal; Rumänien bei der 68. Berlinale; Bilderbuchkino für Kids; Vortragsreihe im Teutsch-Haus; Anträge für Märzchenverkauf; Neuer Internetauftritt; FITS verleiht Tanzpreis; Skate-Park für Jugendliche; Arbeiten in der Altstadt; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

„Vom Hausschwein bis zur Hauswurst“

„Worschtkoschtprob“ der Banater Zeitung fand in Schag/Șag statt

Ausgabe Nr. 2565

Einige Jurymitglieder bei der Arbeit…                         Foto: Werner FINK

Am Donnerstag der Vorwoche veranstaltete die Redaktion der Banater Zeitung die „Worschkoschtprob“ (Wurstkostprobe), das traditionelle Redaktionsfest, in diesem Jahr erstmals in Schag, zehn Kilometer südlich von Temeswar, wobei dieses Mal 21 hausgemachte Wurstproben verkostet werden konnten. Als Gewinner ging die Wurst des Teams „die 8“ hervor, das mit einer anderen Wurstprobe zugleich den Platz drei belegte. Eine Neuigkeit war in diesem Jahr, dass den Teilnehmern auch das Schweineschlachten im Hof von Iosif Ștef gezeigt wurde, wobei er für die Anwesenden Kesselfleisch zubereitete.Weiterlesen

Beiträge von bleibendem Wert

Nachruf auf die siebenbürgische Mundartforscherin Anneliese Thudt (1927–2018)

Ausgabe Nr. 2565

Anneliese Thudt (1927-2018).

Anneliese Thudt wurde am 29. Mai 1927 in Mühlbach geboren. Nach dem Volksschulbesuch in Leschkirch (der aus Alzen stammende Vater war Rechtsanwalt in Leschkirch, die Mutter hier Lehrerin) und dem Gymnasialabschluss in Hermannstadt studierte sie zwischen 1947 und 1950 Germanistik und Rumänistik an der Philologiefakultät der Universität V. Babeş in Klausenburg. Mit Verlegung der Germanistik nach Bukarest setzte sie hier ihr Studium an der Fakultät für Fremdsprachen der Universität C.I. Parhon fort und beendete es 1951 mit abgelegtem Staatsexamen „für deutsche Sprache und Literatur“. Nach einer kurzen Tätigkeit (1951–1952) beim Neuen Weg, war sie dann zwischen 1953 bis 1956 als Deutschlehrerin an der Allgemeinschule in Leschkirch tätig und von 1956 bis 1959 vertretungsweise Deutschlehrerin an der Brukenthalschule in Hermannstadt.Weiterlesen

„Kampf um die Zakuska“

Fasching im Zeichen des Films an der Brukenthalschule

Ausgabe Nr. 2565

Der erste Preis ging an die 11. D für ihre Fassung der „Piraten der Karibik“, in der ihre Deutschlehrerin Annette Frings einen Zaubertrank mischt.     Foto: Fred NUSS

Wie eine Oscar-Preisgala inszenierten die Elftklässler den diesjährigen Fasching der Lyzeaner an der Brukenthalschule, der am Donnerstag der Vorwoche unter dem Titel Bruklywood“ im Sportsaal stattgefunden hat. Elegant gekleidet führten als Ansager Ștefana Greavu (auf Rumänisch) und Christian Dengel (auf Deutsch) durchs Programm.Weiterlesen

„Als stünde ich vor einer Wand”

Zu Besuch bei der Konfektionsfirma Lucom Tex in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2565

Die Firma Lucom Tex befindet sich in der Str. Victor Hugo Nr. 2, für Aufträge ist Aurelia Ranfu unter 0723-57.44.58 zu erreichen.  
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die Firma Lucom Tex, gegründet 1997, ist eines der wenigen Unternehmen in Hermannstadt, die in der Textilbranche überlebt haben. Bunte Dirndl entstehen in Lohnarbeit, zwischen den Saisons werden aber auch u. a. rumänische Trachten hergestellt, Schulklassen und Tanzgruppen sind da abonniert. Die kleine Fabrik kämpft allerdings ums Überleben, denn die eher kleinen Löhne in der Textilindustrie locken kaum Arbeitskräfte – qualifiziert oder nicht – an. Weiterlesen

Von Toleranz und Mitgefühl

Die erste Premiere des Jahres am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche

Ausgabe Nr. 2565

Szenenfoto mit Raluca Pavel, Lucia Barbu, Alexandra Ioana Şerban und Eleonora Coșuleț (v. l. n. r.).                                  
Foto: Cynthia PINTER

„Unsere Geschichte beginnt irgendwann um das Jahr 1938, in einer der ersten gemischten Schulen, irgendwo am Rande der Stadt Chicago“. Wanda ist mit ihrer Familie aus Polen hierher gezogen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Wanda trägt in der Schule jeden Tag dasselbe fadenscheinige blaue Kleid obwohl sie sagt, dass sie zu Hause in ihrem Schrank hundert wunderschöne Kleider hat. Die anderen Kinder in ihrer Klasse glauben ihr das natürlich nicht, und als Peggy anfängt, Wanda deswegen tagtäglich zu hänseln, machen alle mit. Der Roman „Die hundert Kleider“ von Eleanor Estes wurde als Theaterstück unter dem Titel „Wanda“ von Radu Apostol am Gong-Theater inszeniert. Die Premiere hat am 30. Januar stattgefunden.Weiterlesen

Aufarbeiten ist angesagt

Ausstellung zum Pogrom in Jassy 1941

Ausgabe Nr. 2565

 

Porträts von Opfern des Pogroms lassen einen Bruchteil ahnen, von dem Ausmaß des Verbrechens.                                                    
Foto: Fred NUSS

Laut einer Umfrage haben 80 Prozent der rumänischen Bürgerinnen und Bürger von Auschwitz gehört, aber lediglich 10 Prozent von dem grausamen Pogrom 1941 in Jassy. Das teilte Alexandru Florian, Leiter des Elie Wiesel-Nationalinstituts für das Studium des Holocaust in Rumänien, bei der Vernissage der Ausstellung „Martori și victime Iași 1941. Foto-Document“ (Zeugen und Opfer. Jassy 1941. Foto-Dokument) am 27. Januar, dem Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer des Holocaust, mit.Weiterlesen

Vier Widmungen im Spiegelsaal

Erstes Konzert der Kammermusikreihe Florescu-Fernandez&Friends

Ausgabe Nr. 2565

Vollblutmusiker im Spiegelsaal: Makcim Fernandez-Samodaiev (am Cello) und Monica Florescu (am Klavier).                                 Foto: Beatrice UNGAR

Vier Werke, die bekannten Musikern gewidmet worden sind, brachten der Cellist Makcim Fernandez Samodaiev und seine Gattin, die Pianistin Monica Florescu im ersten Konzert der Kammermusikreihe Florescu-Fernandez & Friends im Jahr 2018 am Sonntag, den 25. Januar, im voll besetzten Spiegelsaal des Deutschen Forums in Hermannstadt zu Gehör. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2565

Foto: Cynthia PINTER

Schreibwettbewerb des Konsulats; Samstag Marienball; „Hermannstädter Netzwerk”; Großschenker Narrengericht; Vortragsreihe im Teutsch-Haus; Seniorentreffen am Dienstag; Gutenberg Sprachcamp; Ausstellung „Deutsche in Rumänien“ in Ulm; Abos für Besucher des ASTRA-Nationalmuseums; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen