„Ein Wegbereiter“ geehrt

Kollegen widmeten Historiker Vasile Ciobanu ein Buch

Ausgabe Nr. 2562

Paul Niedermaier, Vasile Ciobanu und Corneliu Pintilescu präsentieren den Sammelband (v. l. n. r.).                                      
Foto: Beatrice UNGAR

Der Historiker Vasile Ciobanu hat am 13. Dezember 2017 seinen 70. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass forderte sein ehemaliger Student und derzeitiger Kollege, der Historiker Corneliu Pintilescu, Kollegen aus Rumänien und aus Deutschland auf, ihm wissenschaftliche Studien zur Verfügung zu stellen, um diese in einem Buch zu bündeln, das unter dem Titel In honorem Vasile Ciobanu: Studien über die Rumäniendeutschen im 20. Jahrhundert“ Ende 2017 im Honterus-Verlag herausgegeben worden ist.Weiterlesen

Erfolg mit Hermannstadt-Panorama

Seit 2016 ist der Künstlerverein Brukenthal von Studio in Hermannstadt aktiv

Ausgabe Nr. 2562

An dem „Panorama Hermannstadt 2.10” (Öl und Akryl auf Leinwand, 125×500 cm), das zunächst im Innenhof des Rathauses ausgestellt war, haben, wie man sieht, fünf Künstler gearbeitet (v. l. n. r.): Ioan Muntean, Ilie Mitrea, Andrei Popa, Cătălin Precup und Robert Strebeli.

Die sieben Mitglieder des Künstlervereins „Brukenthal von Studio” vereint nicht nur eine zum Teil sehr lange Freundschaft, sondern auch die Liebe für die klassische Kunst. Fünf Maler, ein Fotograf und eine Muzeografin sind dabei, bekannt wurden sie in Hermannstadt insbesondere für das fünf Meter lange Panorama der Stadt, das in der Ausstellung Sibiu 2.0 gezeigt wurde und bald im Brukenthalmuseum am Großen Ring zu sehen sein wird.Weiterlesen

Jerusalem ist jetzt in Berlin

Sonderausstellung im Jüdischen Museum

Ausgabe Nr. 2562

Jüdisches Museum Berlin.        
Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Die Sonderausstellung „Jerusalem ist in Berlin – Welcome to Jerusalem“ wurde am 11. Dezember 2017 eröffnet und ist noch bis zum 30. April d. J. im Jüdischen Museum in Berlin zu besichtigen. Unsere Berliner Mitarbeiterin, die Fotografin und Autorin Christel Wollmann-Fiedler, hat die Ausstellung besucht:Weiterlesen

„Ein wahrer Europäer“

Smighelschi-Ausstellung in der Astrabibliothek

Ausgabe Nr. 2562

Alexandru Constantin Chituță, Konsul Hans Erich Tischler und Direktor Silviu Borș bei der Vernissage (v. l. n. r.).                        
Foto: Fred NUSS

Eine Ausstellung mit Werken von Octavian Smighelschi unter dem Titel Siebenbürgen und die nationale Kultur“ wurde aus Anlass des Tages der Nationalen Kultur, der in Rumänien am 15. Januar, dem Geburtstag des Dichters Mihai Eminescu, gefeiert wird, am Montag im Festsaal im alten Gebäude der Astrabibliothek in Hermannstadt eröffnet. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2562

Die Titel im Überblick: 

Auch Tudose warf das Handtuch; Skicup für Kinder in der Arena Platoș; Schreibwettbewerb für deutschsprachige Lyzeaner; Ökumenische Gebetswoche; Orgelausklang am Montag; Vortragsreihe im Teutsch-Haus; Benefizmarathon im Mai; 100 Jahre seit Weltkriegsende; Faschingsparty an der EAS; Filmvorführung und Podiumsdiskussion; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

Auch Tudose warf das Handtuch

   Bukarest. – Im Zuge von Meinungsunterschieden mit der Führung der Regierungspartei, genauer mit PSD-Chef Liviu Dragnea, und nachdem die Mehrheit der Vertreter der Zweigstellen der PSD ihm bei einer Sitzung am Montag das Vertrauen entzogen hatten, legte der Premierminister Mihai Tudose sein Amt nieder.

Nach Beratungen mit allen im Rumänischen Parlament vertretenen Parteien und politischen Formationen am Mittwoch hatte Staatspräsident Klaus Johannis ein Gespräch mit der von der PSD-ALDE-Koalition für das Amt des Premierministers vorgeschlagenen Europaabgeordneten Viorica Dăncilă und nominierte sie anschließend. Jetzt muss die Nominierte noch von dem Parlament bestätigt werden. Viorica Dancila könnte die erste Frau werden, die dieses Amt in Rumänien bekleidet. (BU)Weiterlesen

2018: „Jahr der evangelischen Freiheit“

Bischof Reinhart Guib lud zum traditionellen Neujahrsempfang ein

Ausgabe Nr. 2561

Bischof Reinhart Guib (stehend) begrüßt die Gäste im Festsaal des Bischofspalais, in dessen Mitte zwei Körbe mit Äpfeln auf die Aktion „12 Apfelbäumchen für ein klares Wort“ hinwiesen. Die beiden letzten Apfelbäumchen sollen im April in Basel bzw. in Hermannstadt gepflanzt werden                               Foto: Fred NUSS

Mit dem Thema „Evangelische Freiheit“ im Jahr 2018 nehme die Leitung der Evangelischen Kirche A. B. (EKR) in Rumänien ein Thema der Reformation auf, „das in der heutigen politischen und gesellschaftlichen Situation in Rumänien wie in Euopa vermehr und verstärkt Gestalt annehmen kann, ja erforderlich ist. Dies Thema geht zurück auf eine der wichtigsten Schriften des Reformators Martin Luther: ‚Von der Freiheit eines Christenmenschen‘, 1520 herausgegeben.“ Diese Worte schreibt Bischof Reinhart Guib in seinem Geleitwort zu dem Kalender der EKR für das Jahr 2018, den alle Gäste des Neujahrsempfangs, der am Dienstag im Bischofspalais stattgefunden hat, als Geschenk mitnehmen durften.Weiterlesen

Denk ich an Hermannstadt…

Erinnerungen an meine Heimatstadt / Von Peter BETSY

Ausgabe Nr. 2561

Auf dem Foto ist der ehemalige Kindergarten in der Fleischergasse Nr. 23 zu sehen, und das Haus daneben, Nr. 25 (mit dem rosa Erdgeschoss, vor dem das schwarze Auto steht – vis a vis von der Nationalbank) war das Elternhaus des Verfassers.                                  
Foto: Beatrice UNGAR

Denk ich an Hermannstadt…..so wandern meine Gedanken an den Geburtsort, wo meine Wiege stand und ich die glücklichen, geschützten Kinderjahre in der Geborgenheit einer Großfamilie in der Fleischergasse/Mitropoliei verbrachte, und im Nachbarhaus, bei der geliebten und geschätzten „Lenchentante“, den Kindergarten besuchte. Sie begleitete meine ersten Schritte der Stationen meines Lebens. Mein Spielplatz lag zwischen der großen orthodoxen Kathedrale und dann entlang des Hauses mit den steinernen Jungfrauen“/Karyatiden – „les ballades romantiques“ – und der niedlichen reformierten Kirche vorbei, bis zum Huetplatz zur evangelischen Stadtpfarrkirche. Schon damals gab es ein christlich-ökumenisches Glaubensbekenntnis und ein friedliches pluriethnisches Miteinander. Weiterlesen

„Mein Herz will nach Hause…“

Christl Servatius Schullerus ist tot

Ausgabe Nr. 2561

Christl Servatius Schullerus, 1933 in Kronstadt geboren, hat Jahrzehnte lang in Hermannstadt als Religionslehrerin gewirkt und zusammen mit ihrem Gatten, Pfarrer Siegfried Schullerus Bibelkreise und Jugendstunden angeboten und damit viele junge Leute vor und nach der Wende geprägt. Am 27. Dezember 2017 ist Christl Servatius Schullerus gestorben. Aus ihrem Gedichtband Schritte zu Dir“ stammt das unten stehende Gedicht:Weiterlesen