Game, Set und Match

Ausgabe Nr. 2352
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Pospisil besiegte Cecchinato in zwei Sätzen

 

Die Erfahrung siegte beim zweitbesten Tennis-Turnier des Landes „Sibiu Open“, das bis zum 29. September auf dem Pamira Sportplatz in Hermannstadt stattgefunden hat. Der große Pokal wurde dem 32-Jährigen Gewinner Jaroslav Pospisil aus Tschechien von Bürgermeister Klaus Johannis höchstpersönlich übergeben.

 

Der auf Platz 328 in der Tennis-Weltrangliste (ATP) positionierte Pospisil besiegte in zwei Sätzen den besser platzierten Italiener Marco Cecchinato (184 ATP). Der 20-Jährige gewann den ersten Satz für sich mit 6:4 doch dann verlor der Hermannstädter Publikumsliebling langsam die Nerven und dadurch auch die Konzentration. Für Pospisil war der zweite Satz am schwierigsten zu gewinnen. Und alles Fluchen und Tennisschlägerwerfen half Cecchinato nicht. Er verlor dadurch immer mehr die Kontrolle. Nach dem zweiten Satz hieß es 4:6 für den Tschechen. Der dritte und letzte Satz war der entscheidende. Cecchinato beschwerte sich über Rückenschmerzen, doch er spielte weiter und sorgte ab und zu für Überraschungen. Trotzdem war es ein klarer Sieg für Jaroslav Pospisil (4:6, 6:4, 6:1), der mit einem Pokal, 9.200 Euro und 90 ATP-Punkten nach Hause ging. Marco Cecchinato bekam als Zweitbester des Turniers einen Check von 5.400 Euro und 55 ATP-Punkten. Pospisil versprach, nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Beim Tennis-Doppel gewannen Rameez Junaid/Philipp Oswald (Australien/Österreich). Der Turnier-Liebling und Gewinner des letzten Jahres Adrian Ungur, schied im Halbfinalspiel gegen Jaroslav Pospisil aus. 

Am besten besucht waren die Spiele in denen Adrian Ungur spielte und das Finale am Sonntag. Wegen des kalten Wetters (12 Grad Celsius) zogen es viele allerdings vor, sich das Finale in der Fernseh-Live-Übertragung zu Hause anzusehen.

Cynthia PINTER

Foto 1: Jaroslav Pospisil in Aktion.                              

Foto 2: Siegerehrung (v. l. n. r.): Turnierdirektor Marius Vecerdea, Jaroslav Pospisil, Marco Cecchinato und Bürgermeister Klaus Johannis.

Fotos: Cynthia PINTER

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