Die Farben des Mondes

Die Astrofotografie: Zwischen Wissenschaft und Kunst

Ausgabe Nr. 2896

Die Krater Kopernikus (Mitte unten, 93 km Durchmesser), Kepler (Mitte links oben, 32 km Durchmesser) und Aristarchus (rechts oben, 40 km Durchmesser), rechts unten der Apennin und das blaue Gebiet, der sogenannte Ozean der Stürme.

Die Astrofotografie, die an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst angesiedelt ist, kann auch von Menschen ausgeübt werden, die sich für den Kosmos begeistern und keine spezielle Ausbildung haben. Obwohl es sich um ein Hobby handelt, das das Erlernen von fotografischen und optischen Techniken erfordert, ist es leichter zugänglich, als es auf den ersten Blick scheint. Mit Geduld, Neugierde und Ausdauer können wir die unglaublichen Wunder des Himmels sehen. Eines davon ist der Mond.Weiterlesen

Schatzkästlein ab Mai wieder offen

Ausgabe Nr. 2854
Investition in einen Kreativ-Hub: rund 2,5 Millionen Euro in knapp vier Jahren

Museumsdirektor Ciprian Ștefan und Oana Zaharia, Leiterin des Nationalen Kulturerbe-Instituts (INP) im zukünftigen Mehrzweckraum.

Am 7. Mai ist es soweit: Das Schatzkästlein, heute „Haus der Künste” (Casa Artelor), soll als Kreativ-Hub des Astra-Museums wieder eröffnet werden. Vertreter des Museums haben am Freitag, dem 23. Februar, im Beisein der Direktorin des Nationalen Instituts für Kulturerbe (Institutul Național al Patrimoniului) Oana Zaharia das Bildungsprogramm des Hubs und die Fortschritte des Projekts „Casa Artelor – Centrul de Activități și Resurse Regionale” („Haus der Künste – Regionales Zentrum für Aktivitäten und Ressourcen”) vorgestellt.  Weiterlesen

Aus Anton Kobergers Werkstatt

Ausgabe Nr. 2854

Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal (IV)


Der für die Bibliothek des Barons Samuel von Brukenthal zuständige Kurator Alexandru-Ilie Muntean (2. v. r.) bei der Vorstellung der ersten Inkunabel.
Foto: Beatrice UNGAR

Liebe Bibliophile, oder „Amateurs”, wie die Buchliebhaber im 18. Jahrhundert genannt wurden, das Brukenthalmuseum hat dieses Jahr eine Ausstellungsreihe mit dem Titel Brukenthal-Inkunabeln gestartet. Im Rahmen dieses Ausstellungsprojekts werden im zweiten Stock des Brukenthalpalais nacheinander mehrere solcher Ausgaben von Büchern ausgestellt, die in der Frühzeit des Buchdrucks in Europa, gedruckt wurden. Für diejenigen, die mit dem Begriff vielleicht nicht vertraut sind: Inkunabel kommt vom lateinischen incunabulum, was „Wiege” bedeutet. Daraus lässt sich ableiten, dass Inkunabeln jene Bücher sind, die in der frühen, „Wiege”-Zeit der Einführung des Buchdrucks in Europa gedruckt wurden. Mit anderen Worten, es handelt sich um die ersten Bücher, die auf dem europäischen Kontinent gedruckt wurden. Im Großen und Ganzen handelt es sich um die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts. In der vierten Folge der Reihe „Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal” stellt der für die Bibliothek zuständige Kurator Alexandru-Ilie Muntean diese Sonderveranstaltung des Brukenthalmuseums ausführlich vor.Weiterlesen

Ein Dialog zwischen Fachleuten

9. Auflage der ,,Cybersecurity Dialogues Romania“ in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2839

Daniela Chrzanovski (links, stehend) begrüßt die Teilnehmenden im Sitzungssaal des Kreisrates.           Foto: der Verfasser

Die 9. Auflage des Kongresses ,,Cybersecurity Dialogues Romania” hat Ende September in Hermannstadt stattgefunden. Am ersten Tag, dem ,,Awareness Day”, hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, die Gefahren und Risiken der Internetwelt kennenzulernen. Am zweiten Tag tagte dann der eigentliche Kongress, wo u. a. über die Bedrohungen im Hinblick auf den geopolitischen Kontext, die Auswirkung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Cybersicherheit oder über die Herausforderungen, die zukünftige Dinge wie Quantencomputing mit sich bringen, diskutiert wurde. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit dem ,,Masterclass Day”. Weiterlesen

Eine herausragende Persönlichkeit

Ausgabe Nr. 2832

Nachruf auf den Germanisten Prof. Dr. George Guțu (1944-2023)


George Guţu (1944-2023).

Der Gründer und langjähriger Präsident der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens, Professor Dr. George Guțu, ist am 3. September 2023 verstorben. Durch seine Lehre und Forschung sowie durch sein organisatorisches Talent hat sich George Guțu als eine herausragende Persönlichkeit der rumänischen Germanistik etabliert. Sein unermüdlicher Einsatz für den Aufbau des Faches nach der politischen Wende in Rumänien hat sich in der Gründung von Einrichtungen niedergeschlagen, die von der germanistischen Landschaft Rumäniens nicht mehr wegzudenken sind. Weiterlesen

Fulminante Forschungsvorträge

Tagung zum Auftakt von ,,ASTRA multikulturell“

Ausgabe Nr. 2825

Gruppenbild mit Kulturanthropologen und Museumswissenschaftlern aus ganz Rumänien vor dem Multikulturellen Pavillon am Haupteingang des ASTRA-Freilichtmuseums.                                             
Foto: Beatrice UNGAR

Zur Eröffnung der Projektwoche „ASTRA multikulturell“, die vergangene Woche im Hermannstädter ASTRA-Freilichtmuseum im Jungen Wald stattgefunden hat, gab es eine Session wissenschaftlicher Vorträge zu ethnografischen Themen unter dem Titel ,,Kulturerbe. Werte. Nationale und internationale Perspektiven“. Namhafte Kulturanthropologen und Museumswissenschaftler Rumäniens stellten ihre jüngsten Forschungsarbeiten vor.Weiterlesen

Vom Stellenwert des Deutschen

Internationale Germanistentagung in Temeswar

Ausgabe Nr. 2820

Sunhild Galter von der Hermannstädter Germanistik bei ihrem Vortrag.

Vom 18. bis 20. Mai fand in Temeswar eine große internationale Konferenz zum Thema „Deutsche Sprache, Literatur und Kultur im östlichen Europa“ statt. Gastgeber vor Ort waren die Germanistinnen und Germanisten der West-Universität Temeswar, Lehrende und Studierende brachten sich gleichermaßen ein, damit ein reibungsloser Ablauf gesichert sei. Weiterlesen