Perspektivenwechsel in Sachen Identität

Ausgabe Nr. 2376
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Zweite Ideenwerkstatt zur Zukunft der deutschen Minderheit in Rumänien

Eine 17-jährige Schülerin aus Suceava und der 90-jährige Ehrenvorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien sitzen an einem Tisch und diskutieren über die Situation der deutschen Minderheit in Rumänien. Kein alltägliches Bild, aber Sinn der zweiten Ideenwerkstatt zum Planspiel: „Zukunft der Deutschen Minderheit in Rumänien“. Insgesamt 16 Interessierte haben sich am vergangenen Wochenende getroffen. Mit dabei waren Schüler, Studenten, Journalisten, Rentner und Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde. Sie alle beschäftigen sich auf unterschiedlichste Weise mit ihrer eigenen Identität, der deutschen Kultur und natürlich der deutschen Minderheit in Rumänien.

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RIFF in Marburg

Ausgabe Nr. 2375
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Das MaNo-Musikfestival wird ehrenamtlich von einer Gruppe musikliebender MarburgerInnen organisiert. Frei nach dem Motto Raus aus den Proberäumen, rauf auf die Bühne“ geben die Veranstalter Bands aus Marburg und der nächsten Umgebung die Möglichkeit, sich live zu präsentieren, dabei neue Zuhörer zu finden und Kontakte zu anderen Bands zu knüpfen.

Die 19. Auflage fand vom 13. bis 15. März statt und stand unter dem Motto Sieben auf einen Streich – Marburg und seine Partnerstädte". Dazu die Veranstalter: Den Kontakt zu unseren Partnerstädten zu pflegen und die Städtepartnerschaften ins öffentliche Bewusstsein zu rücken ist nach wie vor ein zentraler Gedanke des Festivals. Schließlich lässt sich bereits am Namen ablesen, dass das MaNo-Festival ursprünglich von Musikern aus Marburg und Northampton ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile sind aber auch Bands aus unseren Partnerstädten Poitiers (Frankreich) und Maribor (Slowenien) fester Bestandteil des Programms. Nachdem 2013 zum ersten Mal eine Eisenacher Band am MaNo teilnahm, haben wir 2014 mit RIFF (Hermannstadt) und Nostalgia (Sfax) unser Ziel, Bands aus allen Partnerstädten Marburgs in das Festival zu integrieren, erreicht". Beim Eröffnungsabend am Donnerstag, den 13. März, traten in der Waggonhalle die zehn Gastbands auf: Les Rousses de S’cours, The Last Of The Meheecans (Poitiers), Walking Beats (Eisenach), Nostalgia (Sfax), Samson, Tresperados, Cookies (Maribor), RIFF (Hermannstadt), Fallingham Fair und 72% Morrissey (Northampton). Unser Bild: Florin Grigoraș und seine Band RIFF auf der Bühne des Gong-Theaters.                                             

Foto: Fred NUSS

Er hat das Publikum berührt

Ausgabe Nr. 2374
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Der Theatermann Hanns Schuschnig ist tot

 

Ich will das Publikum berühren" sagte der am 21. Dezember 1927 in Hermannstadt geborene und am 12. März 2014 in Altusried verstorbene Hanns Schuschnig gewöhnlich, wenn jemand ihn fragte, warum er denn gerne inszeniere. Und bei seiner ersten Inszenierung am 12. August 1956 ist es ihm sogar, so wird erzählt, gelungen, das Publikum auch im wahrsten Sinn des Wortes zu berühren.

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Bücherspende

Ausgabe Nr. 2374
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Für Kinder und Studenten: Eine Spende von ca. 1.800 Büchern aus den Beständen des Instituts für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität aus Frankfurt am Main an die Kinderabteilung der Hermannstädter Astra-Bibliothek ist das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen der Astra-Bibliothek und dem Germanistik-Lehrstuhl der Lucian Blaga-Universität, die sich um die bei dem Institut im Laufe mehrerer Jahre angesammelten Rezensionsexemplare bewarben. Es sei eine der größten Spenden für die Kinderabteilung, die die Astra-Bibliothek in den letzten Jahren erhalten hat, erklärte Direktor Silviu Borş. Die Firma Atlassib hat die etwa 40 Bücherkartons kostenlos nach Hermannstadt gebracht. Es handelt sich um Kinderbücher in deutscher Sprache, und seit Anfang der vergangenen Woche kann man sie ausleihen. Die Bibliothek verfügt auch über einen online-Katalog (www.bjastrasibiu.ro), so dass die Leser auch erfahren können, ob das gewünschte Buch vorhanden ist.

Foto: Ruxandra STẰNESCU

„Mit Theater gegen die Gewalt kämpfen”

Ausgabe Nr. 2374
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Der Verein A.L.E.G. hat ein Projekt für Jugendliche aus Hermannstadt beendet

 

Der Hermannstädter Verein A.L.E.G., der seit Jahren für die Geschlechtergleichheit kämpft, hat vergangene Woche sein einjähriges Projekt „Jugend und Theater gegen die Gewalt” beendet. 300 Jugendliche aus drei Lyzeen Hermannstadts wurden angesprochen und haben gelernt, dass Gewalt mehrere Formen annehmen kann – von physisch bis wirtschaftlich. Wie sie die verschiedenen Formen erkennen, aber auch wie sie damit umgehen müssen, haben die Jugendlichen in mehreren Gesprächsrunden, aber auch beim Theaterspielen gelernt.Weiterlesen

Premiere im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2373
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Das Stück Kaffeekränzchen und andere Alltagssequenzen" von Carmen E. Puchianu hatte am Dienstag der Vorwoche im Beisein der Autorin Premiere im Rahmen des Seniorennachmittags im Spiegelsaal des Forumshauses. Unser Bild: Szenenfoto mit Dorothea Binder (Clothilde), Christa Roșca (Tusnelda), Brigitte Auner (Babette), Eva Sonn (Kunigunde) und Heide Klein (Esmeralda).            Foto: Fred NUSS

 

Benefizveranstaltung

Ausgabe Nr. 2373
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Wieso habe ich überlebt? Hätten Sie überlebt?" diese Frage stellt die Holocaust-Überlebende Janka Festinger (geboren 1916 in Sighetul Marmației in Nordsiebenbürgen, gestorben 1994 in Beverly, New Jersey/USA) in dem Stück Janka", das Oscar Speace, einer ihrer beiden Zwillingssöhne aufgrund eines Briefes seiner Mutter verfasst hat, den diese nach ihrer Befreiung 1945 an ihren Onkel in den USA geschrieben hat und den er 1998 entdeckte. Der Monolog hatte in der rumänischen Fassung von Ioan I. Popescu und in der Regie von Toma Enache am 6. Mai 2012 Premiere im Geburtstort der Protagonistin. Die Rolle von Janka Festinger spielt Maia Morgenstern (unser Bild), Intendantin des Jüdischen Theaters Bukarest. Am Freitag, den 21. März, 19 Uhr, wird das Stück im Thalia-Saal in Hermannstadt aufgeführt im Rahmen einer Benefizveranstaltung des Rotary Clubs Hermannstadt für Schüler mit guten Ergebnissen bei Schülerwettbewerben. Kartenvorverkauf im Thalia-Saal.