Einführungsseminar für vom ZfA vermittelte Lehrkräfte
Ausgabe Nr. 2978

Gruppenbild mit den teilnehmenden Lehrkräften in der Aula der Bruken-
thalschule. Foto: privat
Zu einem mehrtägigen Einführungs- und Arbeitstreffen – „Einführungsseminar der aus Deutschland über die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen nach Rumänien vermittelten Lehrkräfte in Hermannstadt“ – kamen vom 11. bis 13. September in Hermannstadt die 15 von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) aus Deutschland nach Rumänien vermittelten Lehrkräfte zusammen. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten des Brukenthal-Gymnasiums statt, die freundlicherweise von der Schulleiterin Monika Hay zur Verfügung gestellt wurden. Eingeladen hatten die drei ZfA-Fachberaterinnen und -Fachberater für Deutsch in Rumänien, Sabine Maya Schlattner, Fachberaterin/Koordinatorin für Deutsch in Süd- und Ostrumänien und der Republik Moldova, Dr. Claudia Spantzel, Fachberatung für Deutsch in Temeswar und Alexander Lemke, Fachberatung für Deutsch in Hermannstadt.
Zu dem Treffen reisten die Lehrkräfte aus verschiedenen Teilen Rumäniens nach Hermannstadt an; ein Teilnehmer kam sogar aus der Republik Moldau. Außer den drei schon eingangs Erwähnten waren dies: Fachschaftsberatung (FSB) Klausenburg – Lavinia Gabor, FSB Kronstadt – Jürgen Burkert, FSB Mühlbach – Inge Reger, FSB Constanța – Silke Zimmermann, FSB Hermannstadt – Dana Mühlmann-Daniel, FSB Jassy – Berna Budur, FSB Temeswar – Kathrin Krenczer, FSB Bukarest – Lilli Hüsler, FSB Bukarest – Ilias Joannidis, FSB Oradea – Daniela Pörtzel, FSB Chișinău – Harald Bävenroth.
Ziel der Veranstaltung war es, den Einstieg in das neue Schuljahr zu begleiten, Raum für Austausch zu schaffen und die gemeinsame Arbeit im Bereich Deutschunterricht, Deutsches Sprachdiplom und internationale Bildungsprojekte zu koordinieren.
Den Auftakt bildete am Freitag die Eröffnung der Tagung des Deutschlehrerverbands in Rumänien, die im Hotel Parc stattgefunden hat. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Rumänien, die das Fach Deutsch als Fremdsprache bzw. als Muttersprache in Rumänien unterrichten, nutzten die aus Deutschland vom ZfA vermittelten Lehrkräfte die Gelegenheit, sich vorzustellen, Kontakte zu knüpfen und Einblicke in die Bildungsinfrastruktur sowie in die Arbeit verschiedener Bildungspartner im Gastland Rumänien zu gewinnen.
Im Anschluss wurde die Arbeit am Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium fortgesetzt. Im Mittelpunkt standen der Erfahrungsaustausch, ein Rückblick auf bisherige Entwicklungen sowie die Planung der Sprachdiplomprüfungen im neuen Schuljahr. Darüber hinaus ging es um die Organisation internationaler Projekte wie „Jugend debattiert“ und um weitere Vorhaben, die den Deutschunterricht an Schulen in Rumänien stärken sollen.
Ergänzt wurde das Programm durch Beiträge externer Expertinnen und Experten. Unter anderem stellte die Deutschlehrerin Tita Mihaiu das Zentrum für Lehrerfortbildung in deutscher Sprache vor. Sorin Giurumescu, Vorstandsvorsitzender des Deutschlehrerverbands, steuerte wertvolle Details zu rumänischen Besonderheiten in der Organisation des Schulalltags bei, beispielsweise zu Notengebung, Absenzen, Freistellung von Lehrkräften für Fortbildungen und Klassenreisen.
Auch das Kennenlernen Hermannstadts kam nicht zu kurz: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer probierten den Apfelstrudel im Café Wien und erhielten eine Führung durch die evangelische Stadtpfarrkirche.
Am Ende des Seminars zeigten sich die Lehrkräfte zuversichtlich, gut vorbereitet und mit neuen Kontakten in das Schuljahr 2026/2027 starten zu können.
Alexander LEMKE