Hautnah erlebte Vielfalt

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11. Auflage des Astra Multicultural Festivals

Ausgabe Nr. 2968

Kulturelle Vielfalt erleben konnte man am Wochenende beim Astra Multicultural Festival im ASTRA-Freilichtmuseum. Unser Bild: Kostenlose Kanufahrten auf dem See bot der Verein „Ivan Patzaichin – Mila 23” an.

250 Kunsthandwerker, Musikanten, Tänzerinnen und Tänzer, Köchinnen und Köche aus den Gemeinschaften der Lipowener, der Ungarn, der Roma, der Ukrainer und der Tataren aus Rumänien, sowie Betreiber von so genannten „Puncte Gastronomice Locale” (lokale gastronomische Zentren) aus ganz Rumänien konnten die rund 6500 Besucherinnen und Besucher beim Astra Multicultural Festival der kulturellen Vielfalt erleben, dessen elfte Auflage vom 15. bis 19. Juli im ASTRA-Freilichtmuseum im Jungen Wald stattgefunden hat.

Etwa sechs Stunden musste Samuel am Kochstand der Roma-Minderheit am Spieß hin und her drehen, bis das Spanferkel aufgetischt werden konnte. Zwischendurch wurde es noch mit Knoblauchsoße bestrichen. Nur wer tatsächlich davon probieren wollte, verweilte auf dem Dorfmarkt.

Im Rahmen des Festivals fanden auch zwei Konferenzen statt. Die eine zum Thema „Die lokalen gastronomischen Zentren – Bewahrer kreativer Traditionen” statt, bei der die bessere Vernetzung dieser Kleinbetriebe im Vordergrund stand. An der dem Thema kulturelle Vielfalt gewidmeten, nahmen auch die Keramikfachleute und Töpferinnen und Töpfer teil, die diesmal ihren kleinen Töpfermarkt Schön. Keramisch.Nützlich als Teil des Festivals Astra Multicultural veranstalteten.

Roxana Mărcoiu (rechts) von der Keramikwerkstatt des Vereins Tonal bot einen Workshop im Töpfern für groß und klein an. Das Angebot angenommen hat auch Konsulin Wiebke Oeser (links).

Die meisten Besucherinnen und Besucher strömten am Samstag und am Sonntag ins Museum und verweilten vor allem bei den gastronomischen Ständen auf dem Dorfmarkt, wo schon früh morgens die Feuer unter den Kesseln angefacht worden waren und zur Mittagszeit betörende Düfte die heiße Luft erfüllten.

B. U.

Das Folkloreensemble „Zadunaiska Sici“ (Die Festung jenseits der Donau) aus Tulcea vertrat musikalisch die Ukrainer aus dem Donaudelta. Die Singgruppe begeisterte mit ihrer hinreißenden Freude am Musizieren.

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Kultur.