Gezeigt werden die besten Dokus

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,,Astrafilm”-Dokumentarfilmfestival läuft noch bis einschließlich Sonntag

Ausgabe Nr. 2933

Dokus verändern Lebensläufe, sagte Csilla Káto (links) bei der Eröffnungsgala, die von Teodora Tompea moderiert wurde.                       Foto: Cynthia PINTER

Tarafmusik, Dokumentarfilm und Diskussion: Vor einer Woche fand die Eröffnungsgala der 32. Auflage des „Astrafilm”-Festivals im Thaliasaal statt. Der Sonntag ist nicht nur der letzte, sondern auch der beste Tag des Festivals, denn da werden die preisgekrönten Filme gezeigt. Ein kleiner Minuspunkt hatte diese Auflage: Heuer fehlte der New Media Dom auf dem Großen Ring, der für immersive Erfahrungen zuständig war.

 

Die Eröffnungsgala fand am Freitagabend im Thalia-Saal der Hermannstädter Staatsphilharmonie statt. Ein musikalischer Auftakt mit Calius Taraf stimmte die Teilnehmer auf die Atmosphäre ein. Es folgte eine Gala mit vollem Saal, gefolgt vom ersten DocTalk des Festivals und der Vorführung des Dokus „Hacking Hate“.

Festivaldirektor Dumitru Budrala hieß die Gäste willkommen, doch für Gesprächsstoff sorgte diesmal seine Ehefrau, Csilla Káto, die künstlerische Leiterin des Festivals: Sie erzählte von Amar Răducanu, einem jungen Taschendieb, der nach dem Erscheinen des Dokumentarfilms über ihn, 2023, ein neues Leben führt. Mit seiner Ehefrau hat er auf einem Markt in Bukarest einen kleinen Verkaufsstand und er zeigt den Film in den Gefängnissen des Landes, um den Insassen Hoffnung auf ein neues Leben zu geben.

Auch dieses Jahr hatten es die Organisatoren nicht leicht: Eingereicht wurden über 3.000 Filme aus aller Welt, von denen über 70 ausgewählt wurden und in fünf Wettbewerbssektionen antraten: Rumänien, Mittel- und Osteuropa, Emerging Voices, DocShool und DocShorts.

Ruxandra STĂNESCU

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Film.