Preisträgergala war Doku an sich

Die Jury des 20. Astra Film Festivals hat die besten fünf Filme gekürt

Ausgabe Nr. 2646

Regisseur Alex Brendea (links) und der originelle und entspannte Mathe-Lehrer zeigten, dass die Schule mehr sein kann und sollte.             
Foto: AFF

Bei der diesjährigen 20. Auflage des Astra Film Festivals, konnte das Publikum unterschiedliche Dokumentarfilme sehen: von jungen Regisseuren, die zum Teil eine schöne Karriere versprechen, von großen Meistern, die weltweit ihre Filme zeigen und von mehr oder weniger berühmten Regisseuren, die in den vier verschiedenen Kategorien des Wettbewerbs Filme eingereicht haben: International, Zentral- und Südosteuropa, Rumänien und DocSchool. 46 Filme wurden dieses Jahr von einer internationalen Jury bewertet, die Preise gingen nach Frankreich, Belgien, Israel, Estland und Rumänien. Viele freuten sich, dass ihre Favoriten gewonnen hatten, manche waren traurig, dass bewegende Filme es nicht geschafft hatten, einen Preis zu ergattern.Weiterlesen

Über Liebe, Krieg und Korruption

Astra Film Festival bestimmt auch bei der 20. Auflage den Oktober in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2645

Beim Fulldome auf dem Großen Ring herrscht täglich großer Andrang. Vor allem die Kinder zieht es in die visuell spektakulären Filmvorstellungen.
Foto: Astra Film Festival

Der goldene Herbst hat in Hermannstadt Einzug gehalten. Während manche Bewohner die wunderschönen Oktobertage in den bunten Parks und in der Natur verbringen, zieht es andere in die Kinosäle. Zum 20. Mal findet seit Montag, dem 14. Oktober und bis Sonntag, dem 20. Oktober das Dokumentarfilmfestival „Astra Film Fest“ statt. Eine reiche Auswahl an guten und sehr guten Dokus wartet auf die teilweise von weit hergereisten Filmfans.

Insgesamt 110 Filme aus aller Welt werden in sechs verschiedenen Sälen ausgestrahlt. Weiterlesen

Trotz Konkurrenz gut besucht

13. Auflage des TIFF fand am Wochenende in Hermannstadt statt

Ausgabe Nr. 2631

Der Eröffnungsfilm „Parking“ wurde im gut ausgestatteten und klimatisierten Kinosaal im „Ion Besoiu“-Kulturzentrum gezeigt.    
Foto: Dragoș DUMITRU

37  Spielfilme aufgeteilt auf vier Tage. So könnte man die 13. Auflage des Transilvania International Film Festival Hermannstadt zusammenfassen, die vom 27.-30. Juni stattgefunden hat. Das größte Filmfestival des Landes wurde in Klausenburg zum 18. Mal Anfang Juni organisiert. Eine Auswahl der dort gezeigten Filme standen auch in Hermannstadt im Programm, und viele Filme wurden nach den jeweiligen Projektionen zusammen mit Regisseuren und Schauspielern in Q & A Sessions besprochen. Weiterlesen

Keine wirklichen Spitzenreiter

Streiflichter von der 72. Auflage des Internationalen Filmfestivals in Cannes

Ausgabe Nr. 2626

Die Ehrenpalme für sein Lebenswerk ging an den Schauspieler Alain Delon, der dafür minutenlangen Stehapplaus erhielt. Der inzwischen 83-Jährige blickt auf 62 Jahre Filmkarriere zurück.                
Foto: Agerpres/AP

Es war ein seltsames Jahr ohne wirkliche Spitzenreiter, alle Filme waren etwa auf der gleichen  Ebene, es scheint, dass die Jurys viel diskutierten und auch bei den Wertungen der Kritiker in den Festivalzeitungen sah es ähnlich aus. Einige Titel konnten Kritik und Publikum verbinden, wie Ken Loach, der in „Sorry we missed you” die Ausbeutung der franchisierten Chauffeure bei Lieferungen ankreidet. Auch Pedro Almodovar fand viele Befürworter mit „Schmerz und Ruhm”, wo ein Filmregisseur (Antonio Banderas, Darstellerpreis), auf sein Leben zurückblickt. Ähnlich die Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne (Regiepreis) in „Der junge Ahmed” über einen 13jährigen Jungen, der radikalisiert ist und seine Lehrerin ermorden will, weil sie die arabische Sprache nicht nach den „Regeln des Korans” unterrichtet. Weiterlesen

Aufhören stand nie zur Debatte

Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Björn Reinhardt

Ausgabe Nr. 2623

 

Björn Reinhardt  in seiner Wahlheimat.                                   
Foto: Florentina REINHARDT

Björn Reinhardt ist Dokumentarfilmer aus Deutschland. Er lebt jedoch schon über 15 Jahre mit seiner Ehefrau Florentina in Weintal/Valea Vinului in der Maramuresch, im tiefsten Norden Rumäniens. Der HZ-Praktikant Jan Christian Brewer hat ein Interview mit ihm zu seiner Arbeit, zu dem Land und der Zukunft von Beidem geführt.Weiterlesen

Ein weiteres Puzzlestück

Filmpremiere bei den ersten „Hermannstädter Gesprächen“ des Jahres

Ausgabe Nr. 2618

 

Der Filmemacher Günter Czernetzky mit dem Moderator des Abends, dem DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa.                     
Foto: Beatrice UNGAR

Bei der ersten Veranstaltung der von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt veranstalteten Reihe „Hermannstädter Gespräche“ in diesem Jahr, feierte am Dienstag im Festsaal des Bischofshauses der Dokumentarstreifen „Die Gründer. 30 Jahre DFDR“ Premiere.

Der Regisseur Günter Czernetzky war offensichtlich genauso aufgeregt und gespannt wie alle Anwesenden, die den Saal bis auf den letzten Platz belegt hatten. Es ging ja um Zeitgeschichte, so wie sie die Männer und Frauen der ersten Stunde, die das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt in unsicheren Zeiten aber voller Zuversicht aus der Taufe gehoben haben, erlebt haben.Weiterlesen

Unterschiedliche Erlebniswelten

In einem neuen Dokumentarfilm kommen Zeitzeugen zu Wort

Ausgabe Nr. 2618

Auf dem Plakat des Filmes sind die Protagonisten abgebildet: Christoph Klein, Paul Philippi, Walther Gottfried Seidner (obere Reihe v. l. n. r.), Inge und Heinz Galter, Frieder Schuller (untere Reihe, v. l. n. r.).

In den Jahren 2014-2016 führte der frühere Pressereferent der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, Manuel Stübecke, 15 Interviews mit Vertretern der deutschen Minderheit in Rumänien im Rahmen seines Zeitgeschichte-Projekts „Erinnerungen und Entwicklungen in Siebenbürgen“. Es sammelte sich ein so reichhaltiges Material an, dass es für einen einzigen Film zu viel war. Der erste Teil trägt den Titel „Der Vogel träumt vom Maismehl/Vrabia mălai visează“ und beinhaltet Interviews mit Angehörigen der älteren Generation, Stübecke arbeitet an einem zweiten Teil, in dem die jüngeren Protagonisten zu Wort kommen sollen.Weiterlesen

Mit offenen Armen empfangen

Ein Film über Erfolgsgeschichten in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2610

Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten.  Ein Film von Florin Besoiu. FB Filmproduktion 2018. Bestellungen unter fbfilmproduktion@gmail.com

Birthälm, Michelsberg, Mediasch. Aus der Vogelperspektive werden Bilder von Kirchen aus der Hermannstädter Umgebung eingeblendet. Es erklingen die ersten Töne des Siebenbürgenlieds und dann ist der Titel des neuesten Dokumentarfilms von Florin Besoiu „Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten“ zu sehen.  Nach seinen ersten beiden Dokumentarfilmen „Die Albtraumreise“ und „Die Überlebenden im Winter. Erinnerungen aus der Deportation“, die von der Deportation der Rumäniendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg handelte, ist das Thema des 2018 erschienenen letzten Films ein sehr positives. Portraitiert werden Einwanderer, Rückkehrer aber auch junge Siebenbürger, die im Land geblieben sind, um hier wirtschaftlich oder kulturell etwas aufzubauen. Die Erfolgsgeschichten sind im 45-minütigen Dokumentarfilm zu sehen. Weiterlesen