Lobende Worte

1. Golfcup des  Österreichischen Honorarkonsulats

Ausgabe Nr. 2743

Die erste Auflage des Golfcups des Österreichischen Honorarkonsulats-Liqui Moly fand vom 1. bis 3. Oktober auf dem Golfplatz des Golfclubs „Paul Tomiță“ in Deutschpien/Pianu de Jos statt. Nach 10 veranstalteten Skicup-Auflagen hat sich der österreichische Honorarkonsul und zugleich Inhaber der Firma Limorom, Andreas Huber (im Bild), entschieden, auch einen Golfcup zu veranstalten. Foto. Werner FINK

Die erste Auflage des Golfcups des Österreichischen Honorarkonsulats-Liqui Moly fand vom 1. bis 3. Oktober auf dem Golfplatz des Golfclubs „Paul Tomiță“ in Deutschpien/Pianu de Jos statt. Nach 10 veranstalteten Skicup-Auflagen hat sich der österreichische Honorarkonsul und zugleich Inhaber der Firma Limorom, Andreas Huber, entschieden, auch einen Golfcup zu veranstalten. Das Wetter spielte übrigens mit: Es war wunderschön.

„Schon seit 10 Jahren organisieren wir den Skicup in der Arena Platoș und haben uns gedacht, ein Golfcup könnte auch interessant sein“, sagte Andreas Huber. „So haben wir uns entschlossen, dieses Jahr diesen Golfcup zu machen“.

Beim Schnupperkurs mit Golflehrer Ion Matei waren viele Interessierte dabei. Foto: Werner FINK

Freitagabend wurden die Gäste im Golf Hotel Pianu empfangen und am Samstagmorgen ging es los. Der Golfplatz hat eine Fläche von insgesamt 70 Hektar, gespielt wird auf 50 Hektar. Seit 2002 verfügt er über 18 Löcher. 72 Personen sollen da auf einmal spielen können. Durch die Pandemie und durch die Anforderungen, die die Veranstalter stellten, um die Vorgaben der Regierung zu respektieren, wurde zwar nicht die volle Kapazität erreicht, dennoch entschlossen sich rund  40 Interessenten dazu, gegeneinander anzutreten. Und alle hatten offensichtlich einen Riesenspaß daran, an der frischen Luft und bei Sonnenschein zwei Tage lang Golf zu spielen. Zeitgleich wurde ein Schnupperkurs veranstaltet, bei dem Golflehrer Ion Matei etwa 35 Teilnehmer unterrichtete, wie man einen Golfschläger richtig schwingen muss. Um einen Golfplatz betreten zu können, muss man schließlich die Platzreife machen, das heißt, man muss einen Golfkurs bei autorisierten Lehrern absolvieren. Der Golfspieler muss wissen, wie er sich auf dem Golfplatz zu verhalten hat, um sich und andere nicht zu gefährden und damit es während des Spiels nicht zu unnötigen Verzögerungen kommt.

Handicap ist übrigens beim Golf die Kennzahl, die das Spielpotenzial eines Amateurgolfers ausdrückt. Was die Damen angeht, so ging als Gewinnerin in der Kategorie Handicap 0-24 Anca Codrin hervor, auf Platz zwei landete Andreia David. In der Kategorie Handicap 24.1-54 landete auf Platz 1 Daniela Sima, auf Platz 2 Lucia Guția und auf Platz 3 Dana Matei. Den „Longest Drive“, den längsten Abschlag,  schaffte Andreia David und das „Nearest to the Pin“, die geringste Entfernung zur Fahne, Daniela Sima.

Bei den Herren, Kategorie  Handicap 0-12, ging der 1. Preis  an Adrian Șimon, der 2. an Sebastian Diamantino und der 3. Preis an Emil Goța. Im Rahmen der Kategorie Handicap 12.1-24 ging der 1. Preis  an Alexandru Radu, der 2. Preis an Dan Urs und der 3. Preis an Florin Popa. In der Kategorie Handicap 24.1-36 landete  Dumitrel David auf dem 1., Mario Hikli auf dem 2. und Marian Vlad auf dem 3. Platz.

Siegerehrung:  Auf das Siegertreppchen – hier in Form von drei verschieden hohen Fässern – in der Kategorie Handicap 0-24 stiegen Anca Codrin (1. Platz) und Andreia David (2. Platz). Die Urkunden und Preise überreichte der Unternehmer Werner Keul.      Foto: Werner FINK

Bei den Senioren, Herren, Kategorie Handicap 0-54, ging der 1. Preis an Radu Codrin, der 2. an  Viorel Medrea und der 3. an George Stanciu. Den „Longest Drive“ schaffte  Florin Vinersar und das „Nearest to the Pin“ Radu Drăghiciu. So gut wie alle Teilnehmer fanden lobende Worte über das Turnier und die Organisation.

Paul Tomiță (1914-2004), dessen Namen der  1995 von ihm gegründete Golfclub trägt, ist in Deutschpien geboren und kehrte nach seiner Pesionierung hierher zurück. Laut der Webseite des Clubs ist er mit 15 Jahren nach Bukarest gegangen, wo er als Balljunge angestellt und Schüler von J. B. Lammaison war. Später wurde er selber Golflehrer und soll sogar König Mihai im Golfspielen unterrichtet haben.  Zwischen 1968 und 1973 nahm er an Weltmeisterschaften in acht Ländern teil.

Werner FINK

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Sport.