Neue Attraktion: Riesenrad

Der 13. Weihnachtsmarkt wurde eröffnet

Ausgabe Nr. 2650

Hermannstädter Weihnachtsmarkt 2019: Das bunt beleuchtete Riesenrad bietet die beste Aussicht auf den Weihnachtsmarkt, der bis zum 3. Januar auf dem Großen Ring geöffnet ist. In 110 Verkaufsständen wird weihnachtliche Ware angeboten, ein Eislaufplatz, ein Elektrozug, ein Karussell und andere Überraschungen warten auf die Besucher von nah und fern.              Foto: Cynthia PINTER

Es duftet nach gebrannten Mandeln, Zimt und Glühwein. Auch wenn das Wetter eher herbstlich ist, auf dem Großen Ring weihnachtet es sehr. Denn am Freitag, dem 15. November, wurde der älteste Weihnachtsmarkt Rumäniens in Hermannstadt eröffnet. Die 13. Auflage bietet eine neue touristische Attraktion: ein Riesenrad. Damit kann man aus 22 Metern Höhe den Weihnachtsmarkt auf dem Großen Ring bewundern. Eine Fahrt dauert sechs Minuten und kostet 20 Lei.

 

Die Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes wurden von Bürgermeisterin Astrid Fodor begrüßt, die von Kulturmanager Gabriel Tischer und Andrei Drăgan, dem Organisator vom Verein „Events for Tourism“ begleitet wurde. Nach der offiziellen Ansprache hieß es Stecker in die Steckdose und nach einem spannenden Countdown auf den roten Knopf drücken. Hell erleuchteten die Holzhäuschen unter dem Lichterzelt, das wie im vorigen Jahr zur fotografischen Hauptattraktion auf dem Großen Ring wurde. In den Holzhäuschen warben die Verkäufer mit winterlich-weihnachtlicher Ware. Der Weihnachtsmann persönlich saß auch schon in seinem Schlitten und ließ sich mit den Kindern am Schoß ablichten. Auf der Bühne gab der Panflötenspieler Radu Nechifor mit seinen Musikerfreunden Weihnachtslieder zum Besten. Ihm folgte die bekannte rumänische Popmusikerin Monica Anghel.

Der Panflötenspieler Radu Nechifor.                      Foto: Cynthia PINTER

Insgesamt 110 Häuschen schmücken diesmal den Großen Ring. Händler aus dem ganzen Land verkaufen hier ihre Leckerbissen: Schokolade, Kuchen, gebrannte Mandeln, heiße Maroni, Mandelnougat, Halva, Langosch, Schweinshaxen oder Bratwürste und zum Trinken natürlich verschiedene Sorten von Glühwein und Tee. Dazu kommen die Händler, die Weihnachtsdekorationen und Weihnachtsgeschenke von Spielzeug zu Ledertaschen, Wollmützen und –socken und Hausschuhe verkaufen. Am beliebtesten sind die Handarbeitsstände, wo selbstgemachter bunter Schmuck aller Art, Origamidekorationen, Kerzen, Tonhäuschen und Vieles mehr zu erwerben sind.

Der Weihnachtsbaum ist dieses Jahr vom Bürgermeisteramt neu erworben worden und ist ein 24 Meter hoher künstlicher mit Kugeln und Lichtern geschmückter Baum, der vor der katholischen Stadtpfarrkirche aufgestellt wurde. Sein kleinerer Bruder vom letzten Jahr steht nun vor dem Schatzkästlein auf dem Kleinen Ring und ist der neueste Selfie-Magnet der Touristen.

Der Eislaufplatz wurde auch dieses Jahr aufgebaut, ist jedoch wegen des milden Wetters noch nicht funktionsfähig.

An die Kinder haben die Organisatoren um Andrei Drăgan vom Verein „Events for Tourism“ auch in diesem Jahr gedacht. Ein Karussel und ein elektrischer Zug, der vom Großen Ring, über die Harteneckgasse, Heltauergasse und wieder zurück fährt, lassen Kinderherzen höher schlagen. Highlight ist jedoch das Atelier des Weihnachtsmanns, das neben dem Weihnachtsbaum gebaut wurde. Hier werden Kinder zwischen 5 und 9 Jahren erwartet, die gerne basteln. Es gibt eine Werkstatt zum Kerzenbasteln (bis 24. November), Lebkuchen Stechen (25. November– 1. Dezember), Lebkuchen Verzieren (2. – 8. Dezember), Weihnachtskugeln Bemalen (9. – 15. Dezember) und Pixel Art Dekorationen (16. – 22. Dezember). Der Teilnehmerbeitrag beträgt 20 Lei pro Kind, eine Werkstatt dauert 45 Minuten. Einschreibungen können auf der Webseite des Weihnachtsmarkts www.targuldecraciun.ro unternommen werden.

Wie im vergangenen Jahr, können auch diesmal Projektionen an den Häuserfassaden auf dem Großen Ring Abend für Abend bewundert werden.

Der Hermannstädter Weihnachtsmarkt ist täglich von 10 bis 22 Uhr bis zum 3. Januar 2020 geöffnet.

Cynthia PINTER

Die 88. Landeskirchenversammlung der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) fand am Samstag, den 16. November, in Hermannstadt statt. Auf der Tagesordnung stand u. a. die Abstimmung über die Ordnung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter in der EKR. Unser Bild: Auf dem Rückweg von dem Abendmahlsgottesdienst in der Johanniskirche gingen die Mitglieder der 88. Landeskirchenversammlung mit Bischof Reinhart Guib (links) und Landeskirchenkurator Friedrich Philippi (rechts) an der Spitze an dem Weihnachtsmarkt-Zug auf dem Großen Ring vorbei.                                Foto: Stefan BICHLER

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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