,,Unser kostbares Erbe sind die Kirchenburgen“

Gästezimmer in der Kirchenburg in Kirtsch/Curciu eröffnet

Ausgabe Nr. 2862

Die Kirtscher Kirchenburg.                                              
Fotos: Werner FINK

Zu einem Tag der offenen Türen aus Anlass des Abschlusses der Arbeiten an den Gästezimmern in der Kirtscher Kirchenburg hatte die Stiftung Kirchenburgen der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien am 13. April eingeladen. Die Übernachtungsmöglichkeit wird nun unter dem Brand „Fortivacation“ vermarktet. Genauer geht es um ein Appartement, bestehend aus zwei Zimmern mit insgesamt vier Plätzen und einer Küche im ehemaligen Glöcknerhaus, einem Speisesaal in der ehemaligen Kapelle und einem Aufenthaltsraum im Torturm. Weiterlesen

Reisen ohne Jetlag

Streiflichter von der Ferienmesse Wien 2024

Ausgabe Nr. 2857

Ein einladendes Büffet mit Leckerbissen am rumänischen Stand lockte viele Besucherinnen und Besucher an.

„Schnell und einfach – Ihr Messezutritt! Lassen Sie den QR Code Ihres Tickets auf Ihrem Smartphone an den Eingängen scannen und Sie erhalten direkten Zutritt. Wir freuen uns auf Sie!” Na dann – rasch das Handy aus der Handtasche gefischt und tatsächlich, das grüne Licht beim Drehkreuz signalisiert mir einzutreten. Hurra, es ist wieder soweit! Die Ferienmesse Wien 2024 öffnet ihre Tore für mich und gefühlte tausend Besucher. Weiterlesen

Interaktive Stadtführungen

Ausgabe Nr. 2851

Besondere Stadtführungen durch Hermannstadt bietet die Hermannstädter Reiseleiterin und Bergführerin Nicoleta Ocneriu an, gewöhnlich als mittelalterliches Burgfräulein gekleidet. Damit möchte sie z. B. Hermannstädter Kinder ab 7 Jahren ansprechen und ihnen helfen, ihre Stadt kennen zu lernen unter dem Motto Cunoașteti orașul cu Nico”, aber auch Erwachsene können mitmachen, es gibt auch englischsprachige Führungen (Discover Sibiu with Nico”). Mehr dazu unter https://sibiuguidenico.com/en/. Unser Bild: Zum Abschluss einer interaktiven Stadtführung mit Kindern ab 7 und ihren jüngeren Geschwister sowie erwachsenen Begleitpersonen stellte sich zu Wochenbeginn Nicoleta Ocneriu vor der Kulisse des Alten Stadttheaters (heute: Thaliasaal) und der drei Wehrtürme (Zimmermannsturm, Töpferturm und Armbruster-/Weberturm) in der Harteneckgasse/Cetății zu einem Gruppenbild auf.                

Foto: Beatrice UNGAR

Bereit für Schengen-Air

Der Hermannstädter Flughafen wurde modernisiert

Ausgabe Nr. 2850

Beim Pressetermin im Flughafenterminal.       Foto: Ruxandra STĂNESCU

64 Millionen Euro hat der Hermannstädter Kreisrat durch eine Finanzierung der Europäischen Union (85 Prozent) für die Modernisierung des Hermannstädter Internationalen Flughafens erhalten. In 12 Monaten wurden die Arbeiten zu 99,5 Prozent abgeschlossen, ohne dass der Flughafenverkehr gestört wurde, erklärte die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean. Der Flughafen ist ab dem 31. März d. J. auch für den Verkehr gemäß der EU-Verordnung 399/2016 zur Festlegung des Schengener Grenzkodex vorbereitet.Weiterlesen

Frieren im Marlene Dietrich-Zimmer

Ausgabe Nr. 2849

An der 17. Auflage des Eishotels am Buleasee wird noch fleißig gearbeitet

Blick in eines der sechs fertigen Zimmer. Fotos: Arnold KLINGEIS

Der Kunst gewidmet sei in diesem Jahr das Eishotel am Buleasee, gaben die Betreiber um den Unternehmer Arnold Klingeis, der auch die Bulea-Hütte am gleichnamigen See betreibt, vor kurzem bekannt. Die Zimmer sollen jeweils Namen von Persönlichkeiten aus diesem Bereich tragen. Weiterlesen

Ein zeitgenössisches Werk im natürlichen Umfeld

Bei der Christus-Statue auf dem Gordon-Berg im Kreis Harghita

Ausgabe Nr. 2836

Der Bildhauer Walter Levente Zavaczki und seine Christus-Statue auf dem Gipfel des Gordon-Berges unweit von Odorhellen.                                                              Foto: der Verfasser

Wenn man von Odorhellen/Székelyudvarhely/Odorheiu Secuiesc in Richtung Sovata/Szováta fährt, kommt man nach wenigen Minuten Fahrt nach Bisericani/Székelyszentlélek, eine Ortschaft, die zur Gemeinde Lupeni/Farkaslaka gehört. Bereits wenn man den Hang hinunterfährt, ist beim genaueren Hinblicken zur linken Hand auf dem Gipfel des Gordon-Berges die Silhouette einer Jesus-Statue auszumachen. Wenn man an der Kreuzung nach rechts biegt, kommt man über eine Erdstraße zur 22,5 Meter hohen Christusstatue, auch Herz Jesu-Aussichtspunkt (,,Jézus szíve kilátó”/Foișorul inima lui Isus) genannt, ein Werk aus Edelstahl und galvanisiertem Stahl, das zugleich als Aussichtsturm fungiert. Es ist zwar möglich, bis zur Statue zu fahren, aber vom Fuße des Waldes besteht die Möglichkeit, zu Fuß über einen Kreuzweg hinaufzugelangen. Sowohl die Stationen des Kreuzweges als auch die Christus-Statue stammen von demselben Autor: Walter Levente Zavaczki. Weiterlesen

Bootstour unter der Erde

Ausgabe Nr. 2831

Eine Zeitreise in das ehemalige Salzbergwerk ,,Salina“ Turda

Schwindelerregend: Der Rudolf-Stollen von oben gesehen.

An heißen Sommertagen, wie es sie momentan zu Hauf gibt, sind Freibäder und Seen für die meisten das wohl gängigste Mittel der Wahl zur Abkühlung. Wer allerdings auch bei Temperaturen jenseits der 30 Grad das Abenteuer sucht oder sich verausgaben möchte, für den lohnt sich ein Ausflug in den wohl einzigen unterirdischen Freizeitpark der Welt – die „Salina Turda“ südöstlich von Klausenburg.

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Ein lebendiger Widerspruch

Streiflichter von einem Wochenende in Bukarest

Ausgabe Nr. 2826

Nicht nur architektonisch ein Gegensatz: Die Bărăția, die älteste römisch-katholische Kirche in der rumänischen Hauptstadt (links) und das von Grund auf sanierte Cocor-Kaufhaus, heute eine Mall (rechts).
Foto: Samuel HÖRMANN

Wochenendtrip gefällig? Befindet man sich in Hermannstadt und ist gewillt, einen tieferen Einblick in die rumänische Kultur zu erlangen, bietet sich eine Reise in den Süden des Landes an. Denn dort liegt die fast 2 Millionen Einwohner starke Hauptstadt Rumäniens: Bukarest. Weiterlesen

Ja, es war schön in Wien, in Wien ist es immer schön!

Humoriges am Rande einer Reise der Kronstädter ,,Drei Grazien“ (Teil II)

Ausgabe Nr. 2826

Die Grabmale von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert auf dem Zentralfriedhof.                                 Foto: Privat

Die Kronstädter ,,Drei Grazien“ (selbstgewählter Spitzname) sind Generationskolleginnen an der Honterusschule, in Kronstadt wohnhaft, seit über 40 Jahren befreundet und unternehmen seit fast 20 Jahren größere oder kleinere Reisen. 2006 Paris, 2011 Prag, 2014 Istanbul, 2016 Rom, 2019 Neapel (zu zweit) und jetzt Wien. Jede Reise fand ihren Niederschlag in mehr oder weniger literarischen Berichten der Germanistin und Schriftstellerin Carmen Elisabeth Puchianu. Lesen Sie im Folgenden den zweiten Teil ihres Berichtes über die Reise nach und den Aufenthalt in Wien.Weiterlesen

Ein Unterschied wie Tag und Nacht

Ein ,,Fotowalk“ durch das Nachtleben Bukarests / Von Samuel HÖRMANN

Ausgabe Nr. 2825

Ein berühmtes Sprichwort unter Fotografen lautet: „Zwischen zwölf und drei hat der Fotograf frei“ – Und das aus einem ganz einfachen Grund: Zwischen zwölf und drei steht die Sonne in ihrem Zenit über der Erde und wirft am meisten Licht herab. Nun könnte man meinen, dass natürliches Licht doch wohl das Beste sei, was einem Fotografen passieren kann, und dieser Gedanke ist sicherlich auch alles andere als falsch. Fotografen sehnen sich grundsätzlich immer nach Licht, denn ohne Licht gäbe es keine Farbe, keine Kontraste, keine Dynamik im Bild. Aber auch Licht hat seine Schattenseiten – Besonders zu viel Licht.Weiterlesen

Ja, es war schön in Wien, in Wien ist es immer schön!

Humoriges am Rande einer Reise der Kronstädter ,,Drei Grazien“ (Teil I)

Ausgabe Nr. 2825

Die Kronstädter Drei Grazien im ,,Reinthaler Beisl“.

Die Kronstädter ,,Drei Grazien“ (selbstgewählter Spitzname) sind Generationskolleginnen an der Honterusschule, in Kronstadt wohnhaft, seit über 40 Jahren befreundet und unternehmen seit fast 20 Jahren größere oder kleinere Reisen. 2006 Paris, 2011 Prag, 2014 Istanbul, 2016 Rom, 2019 Neapel (zu zweit) und jetzt Wien. Jede Reise fand ihren Niederschlag in mehr oder weniger literarischen Berichten der Germanistin und Schriftstellerin Carmen Elisabeth Puchianu. Lesen Sie im Folgenden den ersten Teil ihres Berichtes über die Reise nach und den Aufenthalt in Wien.Weiterlesen

Von Hermannstadt nach Japan

Gespräch mit Alexandru Ujupan vom Carpathian Travel Center

Ausgabe Nr. 2820

Alexandru Ujupan (links) posiert in Takayama mit einem Samurai während der Japan-Rundreise.                                                                       Foto: Privat

Alexandru Ujupan ist vielen Hermannstädtern als deutschsprachiger Reiseleiter bekannt. Der aus Tartlau/Prejmer stammende Fremdenführer und Geschichtelehrer ist seit 16 Jahren Leiter der Tourismusagentur „Carpathian Travel Center“ mit Sitz in Hermannstadt. Was er in der Tourismusbranche erlebt hat, was seine Agentur Neues zu bieten hat und wie Hermannstadt attraktiver für Touristen werden kann, darüber sprach Alexandru Ujupan mit der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r:Weiterlesen