HZ im Oldtimer

Ausgabe Nr. 2718

Stadtrundfahrt in Oldtimernachbau: In dem Nachbau eines Ford Modell T aus dem Jahr 1911 können Touristen Hermannstadt erkunden. Eine erste Fahrt unternahmen die Initiatoren des Projekts am vergangenen Wochenende. Unser Bild: Bei einer Pause vor der Redaktion in der Wiesengasse lasen sie gemütlich die Hermannstädter Zeitung.      Foto: Beatrice UNGAR

Immer dem orangefarbenen T nach

Zu Fuß auf der Via Transilvanica von Mediasch bis Malmkrog

Ausgabe Nr. 2717

Schon allein dieser Blick auf Birthälm ist eine echte Belohnung für die Wanderer.         Foto: Angelika BEER

Montag, 8. März, eine Minute nach 9 Uhr in Mediasch. Der Zug aus Hermannstadt hält im Bahnhof, die Sonne scheint. Drei freie Tage liegen vor mir und die Via Transilvanica. Ein Stück dieses neuen Wanderweges, der sich schon über 800 Kilometer durch das Land schlängelt, gut ausgeschildert, wie es heißt. Von Mediasch will ich zu Fuß über die Hügel bis nach Reichesdorf und dann bis Malmkrog. Zwei Tage. Immer dem orangefarbenen Kreis nach, weiß ausgemalt und mit einem ebenso leuchtend orangefarbenen T gut erkennbar.Weiterlesen

„Der Sturm kann überstanden werden“

Interview mit dem Tourismusbetreiber Cătălin Mureșan

Ausgabe Nr. 2715

Der gebürtige Mediascher Cătălin Mureșan (32) in einem seiner Lieblingslokale in Hermannstadt: dem Café Wien.                           Foto: Werner FINK

Gerade in Zeiten, in denen die Coronavirus-Pandemie tobt, scheint vor allem der Tourismus sehr darunter zu leiden. Zum Thema, wie es einem Tourismusbetreiber in solchen schwierigen Zeiten geht, führte HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Gespräch mit Cătălin Mureșan von der Firma Siebenbürgen Reisen aus Hermannstadt.Weiterlesen

„Das Beste aus der gegebenen Situation machen“

Onlinepressekonferenz der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT)

Ausgabe Nr. 2695

S. E. Botschafter Cord Meier-Klodt.Foto: der Verfasser

Vergangenen Montag fand die jährliche Pressekonferenz der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) dieses Mal erstmals online statt. Die beiden Hauptredner waren  Cord Meier-Klodt, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest, und Cristian Sallai, Marketingleiter der DZT. Als Direktor des Regionalbüros in Belgrad ist Sallai zuständig für sechs Länder aus denen Besucher nach Deutschland reisen, darunter auch Rumänien. Gesprochen wurde über die aktuelle Lage in der Tourismusbranche in Deutschland und die verschiedenen Strategien, mit der die DZT die Krise zu überbrücken versucht. Der Fokus liegt in diesen schwierigen Zeiten eher auf Natur und Erholung. Die Tourismusbranche ist schließlich in Deutschland der größte Arbeitgeber.Weiterlesen

„Wir bieten Erfahrungen an”

Der Reisebereich ist von der Sars-CoV2-Pademie stark betroffen

Ausgabe Nr. 2692

 

2002 kam Marian Tirla, damals 29, auf einer Wanderung in den Karpaten mit einem Freund so richtig auf den Geschmack, die Berge des Landes zu erleben. Die Folge war, dass er einen Bergführerkurs belegte und inzwischen eine Reisefirma besitzt. Und mit seinem Freund, der inzwischen 72 Jahre alt ist und sein Leben änderte, geht er weiterhin oft wandern.          Foto: Privat

„Hermannstadt ist in der Tourismusbranche ein Beispiel für Rumänien” sagt Marian Tirla, der Gründer und Manager der Kronstädter Firma Active Travel Romania. Rumänien hat gerade in der Sars-CoV2-Pandemie große Chancen verpasst, in diesem Bereich neu zu starten, erklärte der Kronstädter in einem Gespräch der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u, zum Beispiel sind Georgien und Bulgarien wieder einen Schritt voraus. Die 2007 gegründete Firma bietet hauptsächlich Ausflüge und Reisen in Rumänien für In- und Ausländer an, mit dem Schwerpunkt auf Naturreisen.Weiterlesen

Urlaub auf Balkonien oder Gardenien?

Perspektiven auf die Sommerferien 2020 in Frage gestellt

Ausgabe Nr. 2669

Entspannter Sommerurlaub auf Balkonien.                       Foto: Maja POP

Die Dominikanische Republik, Türkei, Griechenland, Bali, Dubai, USA, Mauritius, Israel und Thailand. Das waren die beliebtesten Reiseziele der Rumänen im vergangenen Jahr. Heuer hat der Coronavirus gerade erst den Osterurlaub über den Haufen geworfen. Nun gerät der Sommerurlaub auch in Gefahr, vor allem für jene, die ins Ausland reisen wollten. Da bleibt nur noch, den Urlaub auf Balkonien oder Gardenien zu genießen.Weiterlesen

Alte Wanderschuhe wieder voll im Trend

Stimmungsbilder von der Wiener Ferienmesse 2020

Ausgabe Nr. 2657

Die Autorin Ingrid Weiss (rechts) im Gespräch mit Ionuț Martin.Foto: Heinz WEISS

„Il neige, il neige de gros flocons, jusqu’a present l’hiver a été doux…“ Der Anfang dieses Kindergedichts passte letzten Samstag exakt auf die Stimmung in Wien. Endlich war es soweit: der eigentlich zu Weihnachten so herbeigesehnte Schnee fiel in dicken Flocken aus kalttrübgrauen Himmel und verwandelte die Bundeshauptstadt kurzfristig in ein richtiges „Winter Wonderland“. Wie schön, wenn man es sich entweder im warmen Heim mit Kuschelsocken, einer heißen Tasse Tee und einem spannenden Buch gemütlich machen konnte, oder … man entfloh dem Alltag und ging auf Reisen. Wie? Ganz leicht gemacht, die Wiener Ferienmesse 2020 (16.-19. Januar) hatte ihre Pforten weit geöffnet und tausende Menschen strömten scharenweise in das Wiener Messegelände. Weiterlesen

Neue Attraktion: Riesenrad

Der 13. Weihnachtsmarkt wurde eröffnet

Ausgabe Nr. 2650

Hermannstädter Weihnachtsmarkt 2019: Das bunt beleuchtete Riesenrad bietet die beste Aussicht auf den Weihnachtsmarkt, der bis zum 3. Januar auf dem Großen Ring geöffnet ist. In 110 Verkaufsständen wird weihnachtliche Ware angeboten, ein Eislaufplatz, ein Elektrozug, ein Karussell und andere Überraschungen warten auf die Besucher von nah und fern.              Foto: Cynthia PINTER

Es duftet nach gebrannten Mandeln, Zimt und Glühwein. Auch wenn das Wetter eher herbstlich ist, auf dem Großen Ring weihnachtet es sehr. Denn am Freitag, dem 15. November, wurde der älteste Weihnachtsmarkt Rumäniens in Hermannstadt eröffnet. Die 13. Auflage bietet eine neue touristische Attraktion: ein Riesenrad. Damit kann man aus 22 Metern Höhe den Weihnachtsmarkt auf dem Großen Ring bewundern. Eine Fahrt dauert sechs Minuten und kostet 20 Lei.Weiterlesen

Wo man in Schokolade baden kann

Zu Besuch bei Johann Taierling in Szekler-Neumarkt und Bálványos

Ausgabe Nr. 2638

Hier kann man in ,,Schokolade“ baden, zeigt Johann Taierling stolz.
Foto:  Werner FINK

Wer in dem Kurort Bálványos baden geht, kommt an dem Bad „Csiszár Fürdő” nicht vorbei. Für die Bewohner von Szekler-Neumarkt/Târgu Secuiesc und Umgebung gilt das Bad laut einem Internetportal als „der beliebteste Ausflugsort der letzten 100 Jahre”. Den Namen hat das Bad von Csiszár Dénes, der auf der Jagd seinen einbeinigen Jagdstuhl in die Erde gestochen, dabei eine Mineralwasserquelle entdeckt und so das Csiszár-Bad am Ende des 19. Jahrhunderts gestartet hatte.

Gegenwärtig kümmern sich um das Csiszár-Bad die Taierling-Brüder, Johann und Péter Ferenc, die es sich zum Ziel gesetzt haben das Csiszár-Bad wieder aufblühen zu lassen und in den touristischen Kreislauf zu bringen. Wie es dazu gekommen ist, dass Brüder mit diesem Namen sich in dieser Gegend daheim fühlen und sich auch für die Belange der Gemeinschaft vor Ort einsetzen, erfuhren wir auf einem Besuch in Szekler-Neumarkt und Bálványos.Weiterlesen

Abenteuer Transsylvanien

Eine kulturelle, kulinarische und naturkundliche Reise durch Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2637

Die Gruppe vor dem Hermann-Oberth-Museum für Raumfahrtgeschichte in Mediasch.                                                         Foto: Frank WAGENER

Transsylvanien (Siebenbürgen) ist nicht nur eine Reise wert!  Das wurde schon deutlich, als im November 2018 Einladung und erste Informationen zu der einwöchigen Exkursion vom 23. bis 30. Juni 2019 unter der Leitung von Herrn Horst Dengel und Herrn Prof. Dr. Wolfgang Schumacher erfolgten.

Transsylvanien ist nicht nur aufgrund des Fürsten Dracula bekannt, sondern hat darüber hinaus eine einzigartige Berg-, Pflanzen- und Tierwelt zu bieten. So versprach das angekündigte Programm eine abwechslungsreiche Mischung aus Natur und Kultur, was der Reisegruppe, die sich aus 23 insbesondere forstwirtschaftlich und biologisch-botanisch Interessierten aus dem Rheinland und aus Norddeutschland zusammensetzte, besonders entsprach. Weiterlesen

Ort der Erholung und des Schaffens

Andrei Oțetea-Haus auf der Godia-Wiese endlich eröffnet

Ausgabe Nr. 2633

Gruppenbild der Teilnehmer an der feierlichen Eröffnung im geräumigen Innenhof des Anwesens.                                             
Foto: Beatrice UNGAR

Das Haus auf der Godia-Wiese in Sibiel hat dem 1894 in Sibiel geborenen und 1977 in Paris gestorbenen Historiker Andrei Oțetea, Professor und Mitglied der Rumänischen Akademie gehört. Seine Witwe hat es 1980 der Astra-Bibliothek gespendet, damit es Schriftstellern, Wissenschaftlern,  Künstlern u. a. als Ort der Einkehr, der Erholung und des Schaffens diene. Am 5. Juli wurde es nach langwierigen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten eröffnet.Weiterlesen