Lebens- und Energiequelle der Gemeinschaften

Grußwort zum 27. Sachsentreffen / Von Klaus JOHANNIS, Rumäniens Staatspräsident
Ausgabe Nr. 2541

 

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Herzlich willkommen in Rumänien, in der historischen Haupt- und Hermannstadt, in unserem schönen Siebenbürgen.

Es ist mir eine große Freude, bei diesem Treffen all jene begrüßen zu dürfen, die auch weiterhin mit Stolz die Identität, die Erinnerung und den spezifischen Geist der Siebenbürger Sachsen wie einen Ehrentitel im Herzen tragen. Ich bin beeindruckt, dass sich der Große Ring als zu klein erweist, es ist das beste Zeichen dafür, dass die Veranstalter eine gute Arbeit geleistet haben und ich beglückwünsche sie dafür. Aber vor allem freue ich mich, dass ich neben den Vertretern der älteren Generation auch viele Jugendliche und Kinder erblicke.

Ihre Anwesenheit ist der Beweis dafür, dass die kommenden Generationen Siebenbürgen nicht bloß als eine Gegend betrachten werden, aus der ihre Eltern stammen sondern auch als einen Ort, der ihr Interesse erweckt, da ihre Wurzeln hier sind.Weiterlesen

Ein Hauch von Nostalgie zwischen Tracht, Blasmusik und Wiedersehen

Ausgabe Nr. 2541

 

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Schon zu Beginn der Festwoche waren die Straßen deutlich voller als sonst. Normalerweise ist die Deutsche Sprache nichts Ungewöhnliches in den Hermannstädter Gassen, die Häufigkeit aber ließ auf den Ansturm der Massen schließen. „Früher bin ich hier zur Schule gegangen.“ Früher scheint ein Schlüsselwort zu sein. Jeder zweite Satz, den man unverhofft aufschnappt, beginnt mit früher. „Früher war hier ein Bücherladen. Hier bin ich damals konfirmiert worden. Die Stadt ist immer noch wie früher.“ Schwelgend in Erinnerungen feiern die Siebenbürger Sachsen ihr Treffen in Hermannstadt. Nur das berühmte „früher war alles besser“ bleibt aus.

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„Erbe und Bewahrer“

Michael Lassel stellt im Brukenthalpalais aus
Ausgabe Nr. 2541

 

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Als herausragenden Erben und Bewahrer europäischer Maltraditionen“ bezeichnet Frank Remmert den 1948 in Ludwigsdorf/Logig in Nordsiebenbürgen geborenen Künstler Michael Lassel, der seit 1986 in Fürth/Deutschland lebt. Der Künstler war am Freitag bei der Vernissage seiner Barockkolloquium“ getitelten Ausstellung dabei und signierte die Ausstellungskataloge.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2541

 

Auch 14. August arbeitsfrei; Ricky Dandel beim Proetnica-Festival; Lesetheater auf dem Huetplatz; Sommernachtsparty im Teutsch-Haus; Neues aus dem Kunsthaus 7B; Michelsberger Spaziergänge; Sommerkonzert in der Kirche; Rockfestival im Voistal; Notfonds für Kirchenburgen eingerichtet; Mirabellen und Salbei; Musikalisches Geschenk; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Hier hatten wir immer Sport“

50. Klassentreffen in der Brukenthalschule
Ausgabe Nr. 2541

 

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Eine schwere Holztür, gepflasterte Flure. Stimmen im Klassenzimmer hinten rechts, und das obwohl Ferien sind! Im Klassenraum stehen die Tische in U-Form, die Lehrer haben am Pult gegenüber den Vorsitz. Das Klassenbuch ist aufgeschlagen. Nein, es ist nicht die unliebsame Mathe-Stunde und auch kein anderes Schulfach. Die Menschen, die hier zusammenkommen, haben schon vor einiger Zeit diese Fächer hinter sich gelassen. Heute kommen sie für ein Jubiläum zusammen – 50. Klassentreffen in der alten Schule, für manche auch in der alten Heimat.Weiterlesen

„Triathlon“ der Töpfer

5. Internationaler Markt: Schön. Keramisch. Nützlich
Ausgabe Nr. 2540

 

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50 Keramikfachleute, Museographen und vor allem Töpferinnen und Töpfer aus Bulgarien, Ungarn und Rumänien beteiligten sich an der 5. Auflage des Internationalen Marktes „Schön. Keramisch. Nützlich“, der vom 19. bis 23. Juli im Freilichtmuseum im Jungen Wald stattgefunden hat.Weiterlesen

Artmania rockt!

Tarja und Devin Townsend waren Höhepunkte
Ausgabe Nr. 2540

 

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„Deine Stimme ist auf meiner Seele tätowiert!“ und „Tarja, ich liebe dich!“. Zwei junge Damen mit schwarz umrandeten Augenlidern und schwarzen Lippen heben ihre Plakate in die Luft und sind von der Sängerin, die gerade vor ihnen auf der Bühne steht, sichtlich gerührt. Tarja Turunens Auftritt war einer der Höhepunkte der 12. Auflage des Artmania Festivals, das am letzten Juli-Wochenende auf dem Großen Ring in Hermannstadt stattfand. Weiterlesen

In Mediasch habe ich sprechen, lieben und weinen gelernt

Gespräch mit Hansotto Drotloff von der Heimatgemeinschaft Mediasch e. V. über das Mediascher Treffen
Ausgabe Nr. 2540

 

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Den Mediaschern muss Hansotto Drotloff nicht mehr vorgestellt werden. 1953 in Mediasch geboren, von Beruf Diplom Chemiker, lebt er seit 1983 in Deutschland. Seit etwa 15 Jahren ist er in der Heimatgemeinschaft Mediasch e. V. engagiert, dort Schriftführer und Kulturreferent, Redakteur des im Jahre 2000 von Günther Schuster gegründeten „Mediascher Infoblattes“. Sein starkes Interesse an Lokalgeschichte und sein umfassendes digitales Archiv zu Geschichte und Kulturgeschichte der Stadt und seine Bemühungen, die kulturelle Zusammenarbeit zwischen den Mediaschern in der Diaspora und Vereinen und Institutionen im heutigen Mediasch zu entwickeln, zeichnen Hansotto Drotloff aus. Im Vorfeld des Mediascher Treffens gewährte er HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r folgendes Interview.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2540

 

„Bäm Brännchen“; Parkplätze und Straßen gesperrt; Zum 42. Mal Lieder der Berge“; Arini Fest Cinema; „Beer Craft @ Art”; Michelsberger Spaziergänge; Trauner Trachtenkapelle spielt Blasmusik; Horror- und Fantasyfilme; Performance im Kunsthaus7B; Night Cross Challenge; Heimattreffen rund um das Sachsentreffen 2017; Picknick am Transilvania-Markt ; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

„Mit Pflanzen ist es wie mit Menschen”

Vital und fast immer optimistisch: Biologielehrerin Marga Grau ist 85 geworden
Ausgabe Nr. 2540

 

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Viele GrundschullehrerInnen und Päda-AbsolventInnen erinnern sich auch Jahrzehnte später an die Ausflüge in der Schulzeit mit der Biolehrerin Marga Grau. Alina erinnert sich an das Biolabor und besonders an den ausgestopften Storch, Andreea an die Praktikumsstunden, als Marga Grau aus der hintersten Ecke der Klasse rief: „Der Wolf hat scharfe Zähne, Kinder” und dabei die Zähne fletschte, Delia weiß noch ganz genau, dass sie auch noch im Rentenalter wie ein Teenie Fahrrad fuhr und Cosmina – die übrigens noch immer jede ihrer Schülergeneration in den Garten der Biolehrerin bringt, weil sie so schön erklärt – erinnert sich an den kurzen Ausflug im Erlenpark um sechs Uhr morgens, als sie das Zwitschern der Vögel erkennen lernten und wie viel dabei gelacht wurde. Marga Grau ist nun 85 geworden und noch immer so energisch. Kurz vor ihrem Geburtstag führte HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u ein Gespräch mit ihr.Weiterlesen