Sakralräume als Kapital

„ErasmusPlus“-Projektreffen im Teutsch-Haus
Ausgabe Nr. 2490
 
 

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Zehn Partnereinrichtungen aus acht Ländern arbeiten in der Zeitspanne 2015-2017 an dem Projekt „Sakralräume als europäische Erinnerungsorte“, koordiniert von der Otto-Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.V. (OBAK) in Berlin.

Diese Projektarbeit im Bereich Erwachsenenbildung wird durch das Programm „ErasmusPlus“ der Europäischen Union finanziert und verfolgt das Ziel, der Öffentlichkeit Sakralräume als kulturelles Kapital zu erschließen. Sakralräume verkörpern europäische Identität und kulturelle Beheimatung.

Nach dem Starttreffen in Bayern und einem weiteren Arbeitstreffen in Nordböhmen fand das dritte Treffen vom 7. zum 10. Juli in Siebenbürgen statt.

20 Teilnehmer aus sechs Ländern setzten sich mit Richtlinien der Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit auseinander und berichteten von dem Fortschritt der eigenen Arbeit. Den konkreten Umgang mit der Gedenk- und Erinnerungskultur konnten die Besucher aus den Niederlanden, Deutschland, Tschechien, Polen und Italien, die alle zum ersten Mal in Rumänien waren, in der Kirchenburg Heltau, der Michelsberger Burg, in der Hermannstädter Johanniskirche und der Stadtpfarrkirche erfahren. Lernmodule zu letzterem Sakralraum erarbeiten derzeit die hiesigen Projektpartner, Museumsleiterin Heidrun König und Gerhild Rudolf, Leiterin des Begegnungs- und Kulturzentrums Friedrich Teutsch der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien.

G. R.

 

„ErasmusPlus“-Projektteilnehmer aus sechs europäischen Ländern, hier vor der Michelberger Burgkirche, arbeiteten vom 7. zum 10. Juli 2016 im Teutsch-Haus an dem Projekt „Sakralräume als europäische Erinnerungsorte“.                                                                  

Foto: Michael HENNING

 

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Kirche.