Robert Frățilă gewinnt drei Silbermedaillen in Spanien
Ausgabe Nr. 2983

Robert Mihai Frățilă auf dem WM-Podium in Santa Susanna.
Foto: Privat
Er hat es wieder auf das WM-Podium in Spanien geschafft: Zum vierten Mal vertrat Robert Mihai Frățilă Hermannstadt, Rumänien und den Sportclub CSM Sibiu bei der Bodybuilding und Fitness Weltmeisterschaft, die vom 29. Oktober bis 2. November in Santa Susanna stattgefunden hat. Der 23-Jährige nahm 3 Silbermedaillen in den Kategorien Junior Games Classic Bodybuilding, Junior Bodybuilding bis 75 kg und Junior Classic Bodybuilding und eine Bronzemedaille in der Kategorie Junior Classic Physique entgegen.
Aus Hermannstadt schaffte es nur noch eine einzige Teilnehmerin auf das Siegertreppchen: Teodora Mitu gewann die Silbermedaille in der Kategorie Junior Bikini Fitness. Aus ganz Rumänien nahmen insgesamt 88 Kraftsportler/innen teil, somit entsandte unser Land das zweitgrößte Team nach Finnland. Im Medaillenspiegel befindet sich Rumänien auf Platz 4.
Es ist das letzte Jahr, in dem Robert als Junior antreten durfte. Es war für ihn allerdings ein sehr erfolgreiches Jahr, in dem er insgesamt 11 Medaillen gewonnen hat, 7 Medaillen bei der Europameisterschaft und 4 bei der WM. 2027 nimmt sich der Hermannstädter Sportler vor, bei den Senioren mitzumachen, als erstes bei den Europameisterschaften (29. April – 3. Mai 2027), erneut in Santa Susanna, der Hochburg der Bodybuilding Meisterschaften.
Robert über seine Errungenschaft: „Für mich hatte die Teilnahme an der diesjährigen Weltmeisterschaft eine ganz besondere Bedeutung. Neben dem Wunsch, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, hatte ich mir vorgenommen, die Erfahrung, die Wettkampfatmosphäre und die gemeinsam mit meinen Teamkollegen verbrachten Momente bewusster zu genießen. Es war eine sehr anspruchsvolle Meisterschaft mit einem extrem hohen Leistungsniveau, vielleicht sogar dem höchsten der vergangenen Jahre. Ich bin mit meiner erreichten Form und dem erzielten Ergebnis zufrieden, auch wenn ich mir natürlich insgeheim den ersten Platz erhofft hatte. Ich glaube, der Unterschied zu den vergangenen Jahren lag vor allem darin, wie ich den Wettkampf angegangen bin: mit mehr Erfahrung, mehr Gelassenheit und dem Wunsch, das zu genießen, worauf ich so lange und hart hingearbeitet habe. Und von hier aus geht es weiter.“
Cynthia PINTER