Marsch für Sicherheit der Frauen

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Ausgabe Nr. 2933

Mehr als 200 Personen haben am Sonntag beim Marsch „Gemeinsam für die Sicherheit der Frauen“ mitgemacht – der zeitgleich in mehreren Städten in Rumänien organisiert wurde – und am Großen Ring und in der Heltauergasse mit Botschaften wie: „Keine ausgeschlossen, keine vergessen, keine weniger“ auf die große Anzahl der Femizide aufmerksam gemacht. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden in Rumänien 40 Frauen von ihren Partnern getötet; 2024 wurden 36.417 Anzeigen wegen Körperverletzung und andere Gewalttaten registriert; nahezu eine von zwei Frauen hat körperliche Gewalt oder Drohungen, sexuelle Gewalt oder psychische Gewalt durch einen Intimpartner erlebt. Die Frauenschutzorganisationen wollen u. a., dass das Gesetz zur Verhinderung von Femizid verschärft wird, dass die Zwangsheirat kriminalisiert wird und sie verlangen die Einführung von Gleichstellungserziehung im formalen Bildungssystem. Im Anschluss an den Marsch gab es im Rahmen des Astrafilm-Festivals die Diskussionsrunde „Wann beginnt der Femizid?“ Unser Bild: Organisiert wurde in Hermannstadt der Marsch vom Verein A.L.E.G., allen voran die Psychologin Eniko Gall (vorne links) und Vereinschefin Camelia Proca (vorne rechts).         Foto: Ruxandra STĂNESCU

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Allgemein.