Wahlgang ohne Erklärung möglich

Mehrere Ortschaften in Kreis Hermannstadt befinden sich in Quarantäne

Ausgabe Nr. 2701

Die Heltauergasse Ende November 2020. Seit weniger Menschen tagsüber in Hermannstadt unterwegs sind, haben die Tauben überhandgenommen, auch auf dem Großen Ring.                          Foto: Cynthia PINTER

Am vergangenen Wochenende hat das Amt für Notsituationen beschlossen, dass in der Stadt Hermannstadt trotz sinkenden SARS-CoV2-Neuinfektionen die Quarantäne für eine weitere Woche, bis Sonntag, den 6. Dezember, verlängert wird. Alle Maßnahmen bleiben dementsprechend gültig, mit der Ausnahme, dass man für den Wahlgang am Sonntag keine Erklärung auf eigene Verantwortung für das Verlassen der Wohnung braucht.

 

Im Kreis Hermannstadt befinden sich auch weitere Ortschaften in Quarantäne: Mediasch, Talmesch, Heltau, Schellenberg, Freck, Orlat und Mârșa. Die Anzahl der Neuinfektionen ist in Hermannstadt in den letzten Tagen gesunken, am Mittwoch betrug diese Zahl 1589 (9,29). Der Kreis Hermannstadt steht seit Beginn der Quarantänezeit vor knapp drei Wochen auch nicht mehr an erster Stelle bezüglich der Anzahl der Neuinfektionen in den letzten 14 Tagen (mit 6,32 per Tausend Einwohner). Der Kreis Konstanza hat die meisten Erkrankungen (7,35 per Tausend Einwohner) in Rumänien, Kreis Harghita (1,27) die wenigsten.

Im Kreis Hermannstadt wurden bis Mittwoch bei insgesamt 14.062 Personen (13.547 Erwachsene und 515 Kinder) eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen, 7.750 gelten als geheilt. Bis Anfang dieser Woche sind 412 Personen gestorben, die auch eine SARS-CoV-2-Infektion hatten. Am Montag waren 367 Personen interniert, davon 34 Erwachsene und ein Kind auf der Intensivstation. Vergangene Woche wurde die Anzahl der Intensivstationsbetten im Kreiskrankenhaus um 10 erhöht.  Ruxandra STĂNESCU

 

 

 

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