Spielarten eines Hymnus

Musikalisch-liturgische Vesper zum 1. Advent

Ausgabe Nr. 2701

Jürg Leutert (Cembalo), Erika Klemm (Blockflöte), Brita Falch-Leutert (Orgel) und Maximilian Braisch (Dulzian) bestritten den musikalischen Teil in der Sakristei der evangelischen Stadtpfarrkirche.                     Foto: Privat

Der  gregorianische Hymnus ,,Veni Redemptor Gentium“ (,,Nun komm, der Heiden Heiland“) aus dem 12. Jahrhundert und einige Instrumental-Bearbeitungen aus mehreren Jahrhunderten standen im Mittelpunkt der musikalisch-liturgischen Vesper zum 1. Advent, die am Sonntag ausschließlich online auf der Homepage der Hermannstädter evangelischen Kirchengemeinde ausgestrahlt worden ist und dort auch weiterhin abrufbar ist unter https://you tu.be/YY9fMRKvcwQ

 

Eingangs ertönte aus der Sakristei der evangelischen Stadtpfarrkirche die Version für Instrumente von Heinrich Schütz aus dem 16. Jahrhundert, gespielt von dem Quartett Jürg Leutert (Cembalo), Erika Klemm (Blockflöte), Brita Falch-Leutert (Orgel) und Maximilian Braisch (Dulzian).

Die vier stimmten im Anschluss den gregorianischen Hymnus aus dem Codex Einsiedelensis an, dazu erfolgte eine  interessante Klangcollage zwischen der Aufnahme in der Sakristei und dem Gesang der Studierenden des Studiengangs Protestantische Theologie an der Lucian Blaga-Universität im Hof der Einrichtung.

Die Studierenden gestalteten den liturgischen Teil der Vesper. Die Andacht hielt Mihai Udrea, seine Kolleginnen und Kollegen Angelika Maurer, Patrick Klein-Nagy, Robert Stroia, Alex Ahire, Lukas Haupt, Remus Rădoiu und Ligia Taloș trugen adventliche Gedichte in deutscher und rumänischer Sprache vor.

Aus der Sakristei steuerten die Vier weitere Varianten des eingangs erwähnten Werkes von Johann  H. Schein und Michael Praetorius bei und zum Abschluss ertönte ,,Canzona tertia“ von Girolamo Frescobaldi.   B. U.

 

 

 

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