„Schule der Zukunft” in Klausenburg

Tagung des Departements für Pädagogik und Didaktik in deutscher Sprache der BBU

Ausgabe Nr. 2628

Seitens der Delegation begrüßte der baden-württembergische Staatssekretär Julian Würtenberger (stehend) die Gäste.              
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Das Departement für Pädagogik und Didaktik in deutscher Sprache (DPDDS) der Babeș-Bolyai-Universität (BBU) in Klausenburg veranstaltete vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 die wissenschaftliche Tagung „Schule der Zukunft – Zukunft der Schule. Theoretische, methodologische und konzeptionelle Aspekte des deutschsprachigen Minderheitenunterrichts”. Ein Höhepunkt der Tagung war ein feierliches Abendessen der Teilnehmer zusammen mit der Delegation der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg. Die TeilnehmerInnen begrüßten die Initiative der Organisatoren, die Zukunft des deutschprachigen Unterrichts in Rumänien zu thematisieren, zumal sie die Chance hatten, sich ausgiebig mit dem Thema auseinanderzusetzen.

 

Eröffnet wurde die Tagung von Dr. Mirona Stănescu, Leiterin des Departements und von ihrer Kollegin Dr. Kata-Szilvia Bartalis. Grußworte seitens des Rumänischen Bildungsministeriums schickte Dr. Alexandru Szepesi, die Unterstaatssekretärin Christiane Cosmatu seitens des Departements für Interethnische Beziehungen.

Hauptredner des Tages war Dr. Björn Maurer  von der Pädagogischen Hochschule Thurgau, der zum Thema „Making in der Schule als Chance für den Erwerb von 21st Century Skills” sprach. Spannend im Laufe des Tages waren sowohl die angeregten Gespräche, als auch die vielfältigen Vorträge, die den Unterricht in deutscher Sprache  im Mittelpunkt hatten. Die TeilnehmerInnen hatten dann die Qual der Wahl, denn es gab gleich zwei Workshops. Es gab einerseits Informationen und praktische Übungen im Bereich Theaterpädagogok mit Dr. Stănescu und Dr. Bartalis, andererseits wurde über  „Dingsda” gesprochen, es ging um Wortschatzarbeit im sprachsensiblen Fachunterricht mit Katja Holdorf von der Pädagogische Hochschule Ludwigsburg,  bei denen die TeilnehmerInnen nicht nur Neues lernen konnten, sondern auch viel Spaß hatten.

Schwerpunkt des folgenden Tages war die Sprachförderung in allen Fächern mit didaktischen Überlegungen. Keynote Speaker war Dr. Stefan Jeuk  von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, der zum Thema „Deutschunterricht in Rumänien – Von der Muttersprache zur Zweitsprache oder zur Fremdsprache?” berichtete. Die Vorträge der Gäste aus Rumänien, Deutschland, Österreich und der Schweiz waren genauso interessant wie am ersten Tag. Am Abend fand ein feierliches Abendessen statt mit Mitgliedern der Delegation der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg. Die vier Mitarbeiterinnen des Departements für Pädagogik und Didaktik in deutscher Sprache stellten ihre Aktivitäten vor, gesprochen wurde auch über die gute Zusammenarbeit mit anderen Unis aus Deutschland und über die sehr guten Beziehungen zu der Kulturstiftung, die seit vielen Jahren das Klausenburger Departement tatkräftig unterstüzt.

Die Tagung endete am Sonntag mit einer Zusammenfassung und Auswertung, es ging dabei auch über die Zukunftsperspektiven und über Trends, Tendenzen und Richtungen im Bereich der alternativen Pädagogik. Die Auswertung freute die Organisatoren, begeistert gab es sehr positiven Feedback. Die TeilnehmerInnen berichteten von vollen Tagen und freuten sich, viele interessante Informationen mitgenommen zu haben, die sie zukünftig in ihrem Unterricht anwenden werden.

Ruxandra STĂNESCU

 

 

 

 

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