Moderne Öffentlichkeitsarbeit

Ausgabe Nr. 2453
 

Neue ifa-Kulturmanagerin Pia Ionescu-Liehn im Interview

 

 Seit dem 9. September ist Pia Ionescu-Liehn Kulturmanagerin des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) in Hermannstadt. Aus diesem Grund hat der HZ-Praktikant Jonas B o r n e m a n n sie zu ihrer Person, ihren Aufgabenbereichen und Plänen befragt:

 Du bist nun seit einem Monat durch das ifa nach Hermannstadt entsandt. In welcher Organisation arbeitest Du konkret?

Mein Einsatzort ist das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt, an dem ich als Kulturmanagerin tätig bin. Vor diesem Hintergrund geht es inhaltlich um die Stärkung der Organisation, das heißt, die Sichtbarkeit des Forums zu erhöhen und seine Strukturen zu unterstützen. Konkret leiste ich einen Beitrag, Projekte durchzuführen, neue Mitglieder zu gewinnen und auf diese Weise eine Sicherung des Nachwuchses voranzutreiben. Ganz generell ist es die Aufgabe eines Kulturmanagers, die hiesige deutsche Minderheit zu stärken. Auf welche Weise das getan wird, bleibt – natürlich in Absprache mit der jeweiligen Institution – von dem Profil und den Stärken des Kulturmanagers abhängig. Das können zum einen Erfahrungen aus der Berufspraxis sein, zum anderen Studienschwerpunkte, die Expertise oder Hobbies einer Person.Weiterlesen

20 Jahre im Amt

Ausgabe Nr. 2453
 

20 Jahre im Amt feierte am Sonntag in Braller/Bruiu Pfarrer Michael Reger gemeinsam mit den Mitgliedern der acht von ihm von Kerz aus betreuten Kirchengemeinden. Nach dem Abendmahlsgottesdienst gab es ein geselliges Beisammensein im Kulturheim, bei dem auch gehörig gesungen wurde. Unser Bild: Landeskirchenkurator Friedrich Philippi (rechts) gratulierte Pfarrer Reger persönlich für dessen treuen Dienst in den Gemeinden im so genannten Krautwinkel.                      

Foto: Beatrice UNGAR

„Eine andere Welt“

Ausgabe Nr. 2452
 

Gespräch mit dem Journalisten Thomas Wagner

 

Thomas Wagner war schon während seiner ganzen Laufbahn Journalist. Gegenwärtig ist er Korrespondent unter anderem für den Deutschlandfunk wo er bereits seit 1987 aktiv ist, Deutschlandradio oder Südwestrundfunk. Als Korrespondent war er auch schon in Russland, auf Haiti oder in China unterwegs, nirgends aber so regelmäßig wie in Rumänien. Thomas Wagner ist nämlich seit Dezember 1994 regelmäßig als Korrespondent in Temeswar tätig. Im Funkforum, dem Medienforum deutschsprachiger Redaktionen in Rumänien, Ungarn, Serbien und Kroatien ist er als Mitglied seit der Gründung 2001 dabei. Beim letzten Funkforum-Treffen in Szegedin Ende September sprach HZ-Redakteur Werner F i n k mit Thomas Wagner.Weiterlesen

Sie stellt sich jeder Herausforderung

Ausgabe Nr. 2451
 

Die Autorin und Übersetzerin Nora Iuga erhielt das Bundesverdienstkreuz

 

„Bis heute stellen Sie sich, verehrte Frau Iuga, jeder Herausforderung. Trotz des achtjährigen Publikationsverbotes ab 1970 haben Sie ihr schöpferisches Wirken nicht unterbunden sondern stets weiter geschrieben und sich für die Literatur und freie Meinungsäußerung eingesetzt. Mit Ihrem außerordentlichen Einsatz als Sprach-, Kultur-und Literaturvermittlerin und Ihrem ständigen Engagement für die Rezeption deutscher Literatur in Rumänien haben Sie sich nachhaltig um das deutsch-rumänische Verhältnis verdient gemacht. Ich möchte Ihnen daher namens der Bundesrepublik Deutschland sehr herzlich danken." Mit diesen Worten schloss  Werner Hans Lauk, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, seine Laudatio anlässlich der Übergabe des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Frau Eleonora Almosnino, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Nora Iuga, am 30. September 2015 in Bukarest.Weiterlesen

„Es ist etwas in Bewegung gekommen“

Ausgabe Nr. 2447
 

Baden-Württemberger Delegationen zu Gast in Hermannstadt


 

Knapp eine Woche nach der am 13. Juni diesen Jahres erfolgten Gründung des Verbands der Honorarkonsuln in Rumänien stand Helmut W. Schweimler, der Generalsekretär der Vereinigung des Konsularkorps Baden-Württemberg, auf der Matte bei seinem Amtskollegen Andreas Huber in Hermannstadt, der zum Präsidenten des Verbands gewählt worden war. Und knapp drei Monate später, genau an den ersten beiden Tagen dieser Woche, besuchte eine Delegation dieser Vereinigung  Hermannstadt, auf Einladung des österreichischen Honorarkonsuls Andreas Huber. Ein Zeichen, dass die Baden-Württemberger nicht lange fackeln, wenn es darum geht, Beziehungen zu knüpfen und Kooperationen anzubahnen. 

„Eine zupackende, kraftvolle Persönlichkeit“

Ausgabe Nr. 2447
 

Der Klavierlehrer, Pianist und Musikologe Peter Szaunig ist tot


Am 28. August 2015 verstarb nach kurzer und heftiger, aber tapfer ertragener Krankheit in Bamberg der bekannte aus Hermannstadt stammende Klavierlehrer, Pianist und Musikologe Peter Szaunig im Alter von 82 Jahren. Die Trauerfeier – gestaltet in beeindruckender Weise von der Gemeindepfarrerin Anette Simojoki – fand am 3. September in der Bamberger Erlöserkirche vor einer großen Trauergemeinde statt. Im Namen des Freundeskreises fand Jürgen Schuster bewegende Dankesworte. Christina Reckerth dankte im Namen der Kreisgruppe für Szaunigs stets beherzten Einsatz für siebenbürgische Belange und Franz Metz, der GDMSE-Vorsitzende (Gesellschaft für deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa) erinnerte an das langjährige, vielfältige Wirken des Verstobenen in diversen siebenbürgischen Arbeitskreisen und Musikverbänden. Sein langjähriges Engagement für die Durchführung des Hermannstädter Carl-Filtsch-Wettbewerbes, dessen Mitinitiator er war, hob er als Krönung seines Lebenswerkes hervor. Dagmar Zink, die literarische Partnerin des poetisch-musikalischen Künstlerdous Szaunig-Dusil und verlässliche Stütze seiner letzten Jahre beschloss die Trauerfeier mit bewegenden Worten und einem tief beeindruckenden Gedicht. Wir geben beides im Anschluss an die Abschiedsworte von Szaunigs langem Weggefährten, dem Heidelberger Musikprofessor Heinz Acker, wieder.


Ricky war hier

Ausgabe Nr. 2446
 

Der beliebte Hermannstädter Sänger und Entertainer Ricky Dandel erwies sich beim Proetnica-Festival in Schäßburg am als Publikumsmagnet. Unser Bild: Am Sonntag danach gewährte Ricky Dandel (rechts) der Chefredakteurin der deutschen Sendung im Rumänischen Fernsehen, Christel Ungar-Țopescu, ein Interview, das in der AKZENTE-Sendung am Donnerstag, dem 10. September, ab 15.30 Uhr, ausgestrahlt wird.                 Foto: Beatrice UNGAR

Hochmeister in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2445
 

Genealoge Christian Weiss hofft auf freundliche Unterstützung

 

Günter von Hochmeister hat unter dem Titel Chronik von Hochmeister-Krafft. Siebenbürgisch-sächsische Familien im Wandel der Zeiten. 1664–2000“ seine Forschungen zu den nobilitierten Hochmeister veröffentlicht. Demnach wanderten Träger des Namens Hochmeister ungeadelt aus Schönberg im 17. Jahrhundert nach Hermannstadt ein. In dem derzeit auf Grund von Familienbüchern und Matrikeln erstellten Ortsfamilienbuch von Schönberg, erstellt von Michael Schneider, Mainz, findet sich der Name jedoch nicht, obgleich die Daten bis 1625 zurückgehen, allerdings erst von 1650 herwärts gehäufter vorliegen. Fritz Keintzel-Schön führt in „Die siebenbürgisch-sächsischen Familiennamen“ (Böhlau Köln Wien 1976) HOCHMEISTER nur als Hermannstädter Familiennamen, erklärt ihn aus Jägerei abgeleitet und zwar Abrichter der Habichte, wobei er sich auf K. Linnartz „Unsere Familiennamen“ (Bonn Berlin 1940) beruft.Weiterlesen

Der älteste Oberösterreicher stammte aus Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2442
 

Industriepionier Günter Fronius ist tot

 

Der gebürtige Hermannstädter Günter Fronius, bedeutender Wirtschaftskapitän und langjähriger Förderer der Gemeinschaft ausgewanderter Siebenbürger Sachsen in Österreich, ist am 21. Juli 2015 in Pettenbach in seiner oberösterreichischen Wahlheimat verstorben. Kommerzialrat Fronius war zum Zeitpunkt seines Todes mit 107 Jahren der älteste Einwohner Oberösterreichs, wie der Österreichische Rundfunk (ORF) berichtet.

 

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Dichter unter sich

Ausgabe Nr. 2441
 

Streiflichter vom Artgothica-Poesiefestival

 

Am vergangenen Wochenende schwebten Verse in der Luft und die Stadt bekam den Duft der faszinierenden Dichterwelt zu spüren. Anlass war das Internationale Poesiefestival Artgothica.

Dichter, Vertreter literarischer Zeitschriften oder Liebhaber der Poesie aus Rumänien, Deutschland oder Israel, bestritten bzw. besuchten die Lesungen im Hof des Landeskirchlichen Schülerwohnheims und im Spiegelsaal des Deutschen Forums, wo Gedichte für jeden Geschmack zu hören waren, vom klassischen Endreim bis zu postmodernen Texten.

 

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„Bedeutendstes Forschungswerk“

Ausgabe Nr. 2441
 

100 Jahre seit dem Tod des siebenbürgischen Botanikers Josef Barth

 

Als besten Kenner der Flora des mittleren und unteren Kokeltales würdigte der spätere Gründer des Botanischen Gartens der Universität Klausenburg Prof. Dr Alexandru Borza das Lebenswerk des Lehrers, Pfarrers und leidenschaftlichen Botanikers Josef Barth anlässlich dessen Todestages, der sich am 29. Juli 2015 zum hundertstenmal jährt. Bereits als junger Geobotaniker war Borza mit ihm zusammengetroffen und hatte dabei  in ihm einen herausragenden Kenner der Pflanzenwelt Siebenbürgens gesehen. Im Rahmen eines späteren Forschungsprogramms der Zweigstelle Klausenburg der Rumänischen Akademie der Wissenschaften zur Erfassung der Pflanzengemeinschaften hatte Professor Borza auch die Hügelgebiete um den Mittel- und Unterlauf der Großen Kokel in die Forschungen einbezogen. Dabei war er fast 50 Jahre nach Josef Barths Tod auf dessen Spuren gewandert und hatte sich in seinen eigenen Geländeforschungen vergleichend auf Barths frühere Ergebnisse gestützt, die er 1964 als „bedeutendstes Forschungswerk“ im Gebiet einschätzte. An dieser Einschätzung hat sich bis zum heutigen Tag kaum etwas geändert. 

 

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