Lebendige Tanzlandschaft angestrebt

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Podiumsdiskussion zur internationalen Choreografieszene im RKI Wien

Ausgabe Nr. 2973

Die Teilnehmenden in einem Raum des RKI Wien.                 Foto: RKI Wien

Die Podiumsdiskussion „+DANS | Vom rumänischen Tanz zur internationalen Choreografieszene“, moderiert von Choreograf und Kulturmanager Cosmin Manolescu, hat sich das Rumänische Kulturinstitut Wien (RKI) Ende Juli in einen Treffpunkt für einen intensiven Dialog über Gegenwart und Zukunft des rumänischen zeitgenössischen Tanzes verwandelt.

Die Veranstaltung versammelte Künstler, Kulturmanager und Vertreter verschiedener Bereiche rund um eine zentrale Frage: Wie kann sich die rumänische Tanzszene nachhaltig entwickeln und zugleich stärker in europäische und internationale Netzwerke eingebunden werden?

Im Fokus standen internationale Kooperation, künstlerische Mobilität, Publikumsentwicklung und die notwendigen strukturellen Rahmenbedingungen für eine lebendige und nachhaltige Tanzlandschaft. Diskutiert wurden unter anderem mehrjährige Fördermodelle, die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen und der freien Szene, die Nutzung kultureller Infrastruktur sowie Möglichkeiten der professionellen Weiterbildung.

Die Wiener Begegnung erhielt durch ihre Verbindung zu dem ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival eine besondere europäische Perspektive. Für die rumänische Delegation bot das Festival nicht nur Einblicke in internationale Produktionen, sondern auch ein konkretes Beispiel dafür, wie kontinuierliche Förderung, Vernetzung und langfristiger Aufbau den zeitgenössischen Tanz nachhaltig im kulturellen Leben einer Stadt verankern können.

Für Cosmin Manolescu schloss sich dabei ein persönlicher Kreis: 1999 nahm er im Rahmen von ImPulsTanz am internationalen danceWEB-Programm teil – eine prägende Erfahrung, die seine künstlerische Arbeit bis heute beeinflusst.

+DANS fand im Rahmen des Projekts Colab.Dans der Gabriela-Tudor-Stiftung in Partnerschaft mit dem Rumänischen Kulturinstitut Wien und mit Kofinanzierung durch den Fonds des Rumänischen Kulturministeriums AFCN statt. Die Begegnung in Wien zeigte eindrucksvoll: Internationaler Austausch beginnt mit Dialog – und wird durch langfristige Zusammenarbeit zur Perspektive.

Ingrid WEISS

Veröffentlicht in Ausland, Aktuelle Ausgabe.