Nur 3 in Rumänien

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Ausgabe Nr. 2935

Ein mobiles System zur Kühlung und Neutralisierung von Elektroauto-Batterien im Brandfall hat das Hermannstädter Inspektorat für Notfallsituationen (ISU Sibiu) erhalten, das vom Hermannstädter Kreisrat finanziert wurde und 167.000 Lei gekostet hat. Nur drei solche spezielle Autos gibt es bisher in Rumänien. Bei Elektro- und Hybridautos besteht nämlich nach dem Löschen eines Brandes die Gefahr einer Explosion oder einer Wiederanzündung, erklärte Oberstleutnant Laurențiu Anastasiu. Das brennende Auto wird erst vorort gelöscht, dann in den Container geladen, abtransportiert, bis zur Höhe der Batterie mit Wasser überflutet und 24 Stunden unter Wasser gelassen. Noch gab es keine solche Probleme im Kreis, doch die Anzahl der Elektro- und Hybrid-Autos wächst: „Diese Investition ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung und ständigen Anpassung unserer Dienstleistungen an die Herausforderungen von heute und morgen. Die Vielfalt der Situationen, mit denen wir täglich konfrontiert werden, zwingt uns, ständig vorbereitet zu sein, erklärte Anastasiu. Finanzielle Unterstützung bekommt ISU regelmäßig vom Kreisrat, so dass in den letzten Jahren mehrere Equipments gekauft werden konnten, u. a. ein Tankwagen für Wassertransport bei Großbränden und zur Unterstützung der Bevölkerung, eine Wärmebildkamera zur Identifizierung von Opfern bei dichtem Rauch; ein Klein Sonar System 4900, für die Ortung von Vermissten in Flüssen und Seen bis zu 300 m Tiefe, Neoprenanzüge und Ausrüstung für Taucher, 8 tragbare Wassertanks.                          

Foto: Ruxandra STĂNESCU

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Allgemein.