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„Alptraum Balkan“ im Cartier-Verlag in rumänischer Übersetzung erschienen
„Alptraum Balkan” von Anna M. Wittmann ist das Buch, welches ich nur zögernd in die Hand nahm, denn der Titel ließ auf traumatische Erfahrungen schließen. Jedoch verschlang ich es in Windeseile, denn trotz dramatischen Inhalts häufen sich darin Erfahrungen voller ungestümer Lebensleichtigkeit, die mich mit sanfter Liebe und ohne jegliches Pathos an die ungezwungene Art meiner Siebenbürger Sachsen erinnern, an das Wesen des Volkes in deren Mitte ich aufgewachsen bin. Nach Beendigung der Lektüre ließ mich dieses Buch nicht mehr los und es hinderte mich daran, mein „normales” Leben weiter zu führen. Ich musste meine Eindrücke über dieses kleine Juwel zu Papier bringen! Wie ich inzwischen weiß, war ich wohl nicht die einzige Person, der es so ergangen ist.
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Dass ich diese besinnlichen Zeilen über Christel Ungars schmalen, von Beatrice Ungar ins Rumänische übertragenen Gedichtband „Rot/roșu“ – zu dem Nora Iuga das berückende Vorwort geschrieben hat –, dass ich also meine Hommage an Christel Ungar, die Dichterin, aber auch an ihre Schwester Beatrice, die Übersetzerin, mit diesem zweiten Teil des Verses des römischen Dichters Terentianus Maurus (Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr.) beginne: (Pro captu lectoris)habent sua fata libelli / (Ganz wie der Leser sie fasst,) so haben die Büchlein ihr Schicksal, dass ich also diese Betrachtungen damit beginne, kommt daher, dass dieser Band seit seiner unvergesslichen Vorstellung im Festsaal der ASTRA- Bibliothek (am 19. Juni 2016, im Rahmen des Internationalen Theaterfestivals) auf meinem Schreibtisch liegt. 
„Immer aktuell und am Puls des Geschehens, gehört die deutsche Redaktion von Radio Temeswar immer zu den wichtigsten aktuellen sowohl Nachrichtenträgern als auch Vermittlern des sozialen Lebens für die deutsche Gemeinde rund um Temeswar, ja sogar weit über Temeswar hinaus, dank der per Mittelwelle ausgestrahlten Mittagssendung”, sagte Rolf Maruhn, Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Temeswar in seiner Festrede. Vergangenen Freitag wurde das 60. Jubiläum der ersten Sendung in deutscher Sprache gefeiert, die am 4. November 1956 von Radio Temeswar gesendet worden ist. Außerdem feierte das Funkforum, der Zusammenschluss deutscher Journalisten in Mittel und Südosteuropa, 15 Jahre seines Bestehens, wobei auch das jährliche Mitgliedertreffen stattfand.

