Nachrichten

Ausgabe Nr. 2527

 

Vertreterversammlung des DFDR; Gartenfestival auf dem Großen Ring; Konzert des Motettenchors; Konsulat geschlossen; Sondermüll wird abgeholt; Buchvorstellung; Musikalische Andacht; Maifest des DFDH findet am 13. Mai statt; Projekte der Frauenarbeit; Festival in Törnen; Neue Öffnungszeiten; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Grüne und blaue Adern“ in der Stadt

Hermannstadt hat eine Strategie zur integrierten Stadtentwicklung
Ausgabe Nr. 2527

 

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Der Großraum Hermannstadt, die Identifizierung der Bewohner mit ihren Stadtvierteln, „grüne und blaue Adern“ in der Stadt, Ausbau der Schulen, um den Schichtbetrieb zu vermeiden. Solche und weitere Pläne der Stadtverwaltung und der Bürgerinnen und Bürger sind schon in zehn Diskussionsrunden in den letzten zwei Jahren zur Debatte gestanden. Alle sind in die Strategie über die integrierte Stadtentwicklung von Hermannstadt 2015-2023 eingeflossen. Das Dokument wurde von den Verfassern – dem Bürgermeisteramt, der Heritas-Stiftung, der Hermannstädter Industrie- und Handelskammer und der IHS – am Donnerstag der Vorwoche im Gong-Theater für Kinder und Jugendliche einem zahlreichen interessierten Publikum vorgestellt. Weiterlesen

Fernwehträume an der Piste

Trampen war zu DDR-Zeiten mehr als nur Abenteuer / Von Roland BARWINSKY
Ausgabe Nr. 2526

 

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Hochsommer 1987. Zu dritt setzten wir uns in Dresden in den Zug und fuhren hinunter in das von Sonne überflutete Bulgarien. Kreuz und quer erkundeten wir dieses nicht nur landschaftlich abwechslungsreiche Land. Die meisten Bulgaren zeigten sich uns Ostdeutschen gegenüber sehr aufgeschlossen. Nur mittags ging dort aufgrund der durchgängigen Gluthitze nichts mehr. Beim fast täglich praktizierten Vorwärtskommen per Anhalter hatte unser Trio sehr viel Spaß. In Tagesetappen näherten wir uns allmählich der rumänischen Grenze. Weiterlesen

„Was ist ein Klapotetz?“

Streiflichter von der 27. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza
Ausgabe Nr. 2526

 

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Was ist ein Klapotetz?“ Diese Frage und viele andere Fragen bekamen bei der 27. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza eine Antwort. Schon allein, um dies zu erfahren, lohnte sich die Reise zu der traditionellen Veranstaltung des Kultur- und Erwachsenenvereins Deutsche Vortragsreihe Reschitza“, die in diesem Jahr vom 6. bis 10. April mit Gästen aus dem In- und Ausland bestens ausgestattet war. Auch in diesem Jahr stand die Plurikulturalität im Mittelpunkt, wobei die gemeinsame Sprache Deutsch war. In Slowenien ist nämlich das in den Weingärten in der Oststeiermark gegen Vögel eingesetzte, Klapotetz“ genannte Windrad, als Klopotetz“ bekannt, wie der slowenische Autor Ales Tacer am ersten Abend erzählte, an dem Hans und Grete Riedl aus der Südsteiermark aus ihren hausbackenen Texten lasen.Weiterlesen

„Neue Gelegenheit zur Rettung der Kirchenburgen“

Kirchenburgenpass 2017 zum Saisonbeginn im Bischofspalais vorgestellt
Ausgabe Nr. 2526

 

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Der Kirchenburgenpass „Transilvania Card“ wurde zum Saisonbeginn des Jahres 2017 (1. April – 31. Oktober) im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag der Vorwoche im Bischofspalais vorgestellt. In diesem Jahr bietet der Pass den Eintritt zu insgesamt 52 Kirchenburgen in Siebenbürgen. „Eine neue Saison hat begonnen, eine neue Gelegenheit ist der evangelischen Kirche A. B. in Rumänien gegeben, um Gäste zu empfangen und zu beherbergen im Umfeld der Kirchenburgen, und das mit dem Ziel zur Rettung und Förderung dieser Kirchenburgen, aber auch um von den Werten weiterzugeben“, lauteten die einleitenden Worte des Bischofs Reinhart Guib.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2526

 

Kreisforum tagt im Spiegelsaal; Vertreterversammlung des DFDR; Chortreffen der Partnerstädte; Bücher für 1 Leu; Für Mountainbiker; Neues Buch von Opernsängerin; Konzert des Motettenchors; Transilvanian Brunch; Buchvorstellung; Theaterpädagogisches Projekt im Mai; 32. Internationale Akademiewoche; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„An die Gräber ihrer Lieben zurückgerufen“

Gedenken an die Opfer des Lawinenunglücks vom 17. April 1977 am Bulea
Ausgabe Nr. 2526

 

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Im Bîlea-Kessel wurde am Sonntag ein Skiwettkampf ausgetragen, der vom SV Înainte des Lyzeums Nr. 1 Sibiu in Zusammenarbeit mit der Fachkomission organisiert worden war. Die Sieger erhielten Wanderpokale, die von den Familien Heitz und Gross zum Gedenken an die 1977 verunglückten Skifahrer gestiftet wurden“. Dieser Bildtext erschien in der Wochenschrift Die Woche (heute wieder Hermannstädter Zeitung) vom 9. Juni 1978 unter einem Foto des damaligen Sportredakteurs Hermann Schobel. Weiterlesen

„Wir geben nicht auf“

Ausgleich in der ersten Playoff-Etappe
Ausgabe Nr. 2526

 

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Es ist noch nichts verloren. Noch warten drei Spiele auf die Basketballer von CSU Hermannstadt gegen BC Neumarkt. Kaum haben die Playoffs begonnen, schon machen sich die Hermannstädter Sorgen um ihr Lieblingsteam, das einmal gegen Neumarkt gewonnen (am 12. April) und einmal verloren (am 14. April) hat. Es herrscht Gleichstand. Doch der schwere Teil folgt erst: die nächsten beiden Spiele werden in Neumarkt ausgetragen und nicht mehr zu Hause, der Heimvorteil wurde halb verspielt. Das letzte Match war eine Katastrophe, die beim Punktestand 54-75 endete. Da konnten auch die zahlreich erschienenen und sehr lauten Fans nichts daran ändern. Und genau diese haushohe oder eher kellertiefe Niederlage ist der Grund zur Sorge. BC Neumarkt ist eben kein zu verachtender Gegner. Letztes Jahr waren sie die Vize-Landesmeister, die zweitbeste Mannschaft Rumäniens. Weiterlesen

Mache dich, mein Herze, rein

Zur Aufführung von Johann Sebastian Bachs Passion nach dem Evangelisten Matthäus BWV 244
Ausgabe Nr. 2525

 

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Es kamen ganz viele Menschen, um die Matthäuspassion in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche am 6. April zu erleben. Kein Sitzplatz blieb leer im altehrwürdigen Gotteshaus. Schon die Mitwirkenden hatten Mühe, sich in der Vierung zwischen Haupt- und Seitenschiffen zu platzieren. Auf der Kanzel: der Evangelist, die tragende Solostimme im gesamten Oratorium, hinter dem zweiten Orchester der Baritonsänger der Jesusworte, neben dem Dirigenten der Bass, dem alle „bösen Buben”, also Petrus, Judas, Pilatus stimmlich anvertraut sind. Dazu noch drei Solisten für die zahlreichen und schwierigen Arien, sowie zwei Chöre und zwei Orchester, die einander gegenüberstanden. Weiterlesen

Der Erde näher als dem Himmel

Japanisches Tanzensemble „Noism“ zu Besuch in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2525

 

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Sushi, Kirschbäume, Kimonos, Origami, Ikebana, Manga und Kabuki. Wenn man an Japan denkt, kommen einem automatisch diese Begriffe in den Sinn, die für viele Europäer sehr exotisch klingen.

Seit Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche ist auch der zeitgenössische japanische Tanz ein Begriff für viele Hermannstädter, die der Tanzvorstellung der japanischen Kompanie „Noism 1“ beigewohnt haben.Weiterlesen

Bildkalender und Buch in einem

Siebenbürgischer Kalender 2018″ von Hermann Fabini erschienen
Ausgabe Nr. 2525

 

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„Die schönste Schale ersetzt nicht den Kern,“ schreibt Fritz Balthes in sein Tagebuch, nun zitiert im „Siebenbürgischen Kalender 2018“, herausgegeben von Patrimonium Saxonicum – Stiftung zur Erhaltung des sächsischen Kulturerbes in Siebenbürgen. Die „schöne Schale“ aber kann zum Nachdenken über den Kern wesentlich beitragen. Weiterlesen

„Wir predigen nichts Neues!“

Eine Osterbotschaft aus dem Burzenland
Ausgabe Nr. 2525

 

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Mit diesem Ostertag endet die Fastenzeit. Sieben Wochen lang haben wir in unseren Gottesdiensten den Leidensweg unseres Heilandes verfolgt. Mit Karfreitag schweigen in vielen Kirchen, je nach Brauchtum, die Glocken und Orgeln. Es schweigt alles. Bis dann in der Nacht auf Sonntag die Auferstehung geschieht. Im Glauben sichtbar. Die Welt wird anders, die Herzen können wieder fröhlich sein.

Nicht nur mit dem Osterfeuer, dem Osterspritzen und dem Eierlaufen, wie das mancherorts geschieht, sondern ganz und gar anders wird die Welt. Das sehen wir auch an der Natur, die von Tag zu Tag ein neues Gesicht bekommt. Wir sehen es auch an unseren Haustieren, die gerade in dieser Zeit aufleben. Sie sind bemüht, neues Leben zu schaffen. Sie sind deshalb zum Bestaunen und zum Bewundern.Weiterlesen