Heavy Metal und Götterbeschwörung

Die 16. Auflage des Artmania-Festivals hat stattgefunden

Ausgabe Nr. 2827

 Die 16. Ausgabe des Rock- und Heavy-Metal-Festivals „Artmania“ fand am Wochenende statt und zog über 20.000 Musikliebhaber nach Hermannstadt. Unser Bild: Daniel Gildenlöw und Gustaf Hielm von der Band „Pain of Salvation“ leiteten das Festival am Freitag ein. Foto: Cynthia PINTER

Lange Mähnen, schwarze T-Shirts und Lederarmbänder. Danach konnte man am Wochenende den typischen Artmania-Besucher erkennen. Auf dem Großen Ring rockte es wieder einmal gewaltig, denn die 16. Auflage des Rock- und Heavy Metal-Festivals „Artmania“ fand vom 28.-30. Juli hier statt. Das älteste Rockfestival der Stadt zog heuer über 20.000 Rocker aus aller Welt nach Hermannstadt und überraschte mit guter Musik und zum ersten Mal auch mit der Präsentation von germanischen Ritualen auf dem Huetplatz.Weiterlesen

Neue Fußgängerzone in Hermannstadts Altstadtzentrum

Ausgabe Nr. 2827

Seit Dienstag, den 1. August d. J., sind der Schillerplatz/Piața Schiller und die Armbrustergasse/Arhivelor (unser Bild) für den Kfz-Verkehr gesperrt. Zufahrtsberechtigt sind nur die Anrainer, die ihre Pkws in die Innenhöfe fahren wollen und die Versorgungsfahrzeuge. Parken ist in dieser neuen Fußgängerzone verboten. Wer Anrainer-Parkabonnements für den Schillerplatz bzw. die Armbrustergasse besitzt, kann diese in der Wiesengasse/Tipografilor oder der Wintergasse/Timotei Popovici nutzen. Die neue Fußgängerzone wurde von dem Stadtrat in dessen Sitzung am 27. Juli d. J. beschlossen.                                                                                                               Foto: Beatrice UNGAR

Mensch und Bär: Eine gefährliche Symbiose

Unterwegs im Bärengebiet Rumänien / Von Samuel HÖRMANN

Ausgabe Nr. 2827

Diese Bärin sitzt am Straßenrand unweit der Nordseite des Vidraru-Stausees, beim genaueren Hinsehen sind auch ihre beiden Jungen auszumachen, die hinter ihr im Wald auf der Lauer liegen.

Rumänien ist Bärengebiet, insbesondere die Karpaten. Das sollte jeder Urlauber wissen, der das Land zum ersten Mal bereist. Braunbären gehören zu den mächtigsten und gefährlichsten Tieren der Welt, ähnlich wie der Mensch stehen auch sie an der Spitze jeder Nahrungskette und haben keine natürlichen Feinde. Besonders in touristischen Gebieten nähern sich Mensch und Bär jedoch immer weiter an und verlieren die Scheu voreinander. Dieses Verhalten hat für die friedliche Koexistenz von Mensch und Bär schwerwiegende Folgen.Weiterlesen

,,Farben der Diskriminierung“

Ausgabe Nr. 2827

Unter dem Titel ,,Farben der Diskriminierung“ steht die von Dana Roxana Hrib und Alexandru Constantin Chituță kuratierte Freiluft-Ausstellung, die bis zum 30. September d. J. auf dem Großen Ring vor dem Brukenthalpalais zu besichtigen ist. Die 16 Schautafeln hat Chris Balthes gestaltet im Rahmen eines von dem Nationalen Kulturfonds (AFCN) des Kulturministeriums kofinanzierten Projektes. Die Ausstellung präsentiert anhand von Werken europäischer Malschulen des 16-18. Jahrhunderts aus den Beständen der Brukenthalschen Gemäldegalerie eine laut Kuratoren ,,kurze Geschichte der Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe“, um aufzuzeigen, ,,dass in der Kolonialzeit die Ignoranz mindestens genau so viel Missbrauch verursacht hat wie die wirtschaftliche und politische Manipulation“.           Foto: Beatrice UNGAR

Nur selbstgemachte Ware

„Schön. Keramisch. Nützlich” im Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2827

Keramik vom Feinsten: Der Töpfermarkt ,,Frumos. Ceramic. Folositor“ (Schön. Keramisch. Nützlich) hat am Wochenende zum 11. Mal auf dem Dorfmarkt im Astra-Freilichtmuseum stattgefunden. Unser Bild: Die moderne Keramik repräsentierte mit einem Stand der Verein Tonal aus Hermannstadt.                         Foto: Ruxandra STĂNESCU

„Eine andere Art von Töpfermarkt” ist der inoffizielle Titel der Keramikmesse, die im Astra-Freilichtmuseum am Wochenende zum 11. Mal stattgefunden hat. Die Keramik ist „anders”, auch weil die Organisatoren darauf bestehen, dass Teilnehmer nur selbstgemachte Ware mitbringen. Zum Vergleich: Bei dem traditionellen Töpfermarkt Anfang September auf dem Großen Ring wird auch importierte Ware (hauptsächlich aus China) akzeptiert. Diesmal war die Messe der Keramik aus Kuty (aus der Moldau) gewidmet.Weiterlesen

Gebäude der Stadt wird saniert

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Der Vertrag im Wert von 10,7 Millionen Lei (rund 2,17 Mio. Euro) für die Sanierung des Gebäudes der Stadtverwaltung (u. a. befindet sich hier das Standesamt) in der Schewisgasse/Bd. Victoriei wurde im Anschluss an ein öffentliches Ausschreibungsverfahren mit der Firma Euras Sathmar unterzeichnet. Im Rahmen der Arbeiten sollen u. a. die Räume neu eingeteilt, die Sanitäranlagen saniert, die Elektro- und Heizungsanlagen und der Brandschutz modernisiert, der Zugang für Personen mit Behinderung verbessert werden. Die Arbeiten sollen in 12 Monaten abgeschlossen werden.                   Foto: Presseamt der Stadt

 

Ein Liederabend zum Geburtstag

Kleinscheuerner bieten Siebenbürgischen Liederabend im Gong-Theater

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Zwischen dem 12. und 15. August feiert die Gemeinde Kleinscheuern 700 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung mit einer großangelegten Feier, so dass alle Bewohnerinnen und Bewohner dieses Dorfes, Interessierte und auch die ausgewanderten Siebenbürger Sachsen mitfeiern können.Weiterlesen

Das ist Romaniacs!

Mani holt sich den vierten RBR-Titel

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Die Sieger der Gold-Klasse des Red Bull Romaniacs zusammen mit den Organisatoren: Martin Freinademetz, Trystan Hart, Manuel Lettenbichler, Teodor Kabakchiev und Andy Fazekas (v. l. n. r.).
Foto: Red Bull Romaniacs

Er wollte „wieder vorne dabei sein und die Jungs ein bisschen ärgern“. Der deutsche Enduro-Pilot Manuel Lettenbichler hat es aufs Podium geschafft, genauso wie er es sich gewünscht hat und in dem mit Ruxandra Stănescu geführten Interview (HZ, Nr. 2826/28. Juli 2023, Seite 8) mitgeteilt hat. Um genauer zu sein, hat Mani die wohl härteste Hard Enduro Rallye der Welt „Red Bull Romaniacs“ gewonnen, heuer zum vierten Mal. Weiterlesen

Dramatik, Tanz und Gesang

Verdis ,,Rigoletto“ zum Abschluss der Spielzeit am Hermannstädter Balletttheater

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Alle vor der Bühne auf dem Großen Ring aufgestellten Stühle waren besetzt und viele Interessierte verfolgten die Aufführung stehend.                                                                                                                    Foto: Teatrul de Balet Sibiu/TBS

Nach einer öffentlich zugänglichen Generalprobe unter Auftrittsbedingungen am Abend davor, wurde am Donnerstag, den 20. Juli, das Ballett zur Oper „Rigoletto“ auf auf dem Großen Ring in Hermannstadt uraufgeführt. Die Weltpremiere stellte mit der Choreographie von Valentin Barteș einerseits dessen Rückkehr nach Hermannstadt, andererseits das Ende der Spielzeit 2022/2023 am Hermannstädter Balletttheater dar. Weiterlesen

Das Ziel sind Qualitätsprodukte

Werk für Photovoltaikmodule in Hermannstadt eröffnet

Ausgabe Nr. 2827

Bei der Eröffnung (v. l. n. r.): Octavian Isaila, Präsident der Hermannstädter Handelskammer und die zwei Mitglieder der sechsköpfigen Gründermannschaft Cosmin Cârstoiu und Lucian Deaconu.

Die 2022 gegründete Firma Dream Energy hat vor kurzem ihre Produktionshalle in der Flussgasse/Str. Râului 30 eröffnet, wo Photovoltaikmodule unter dem Namen „Siro Solar” hergestellt werden. Hinter der Firma stecken die sechs rumänischen Gründer Dorin Popescu, Liviu Buta, Cătălin Neagu, Cosmin Cârstoiu, Lucian Deaconu und Lucian Adam, die im Vorfeld zusammengetreten sind und sich nach der Identifizierung der Nische entschieden, ein neues Unternehmen zu gründen. Es soll nämlich das erste Werk in Rumänien sein, dass Photovoltaikmodule herstellt. „Siro” beinhaltet übrigens die beiden Anfangsbuchstanben von der rumänischen Bezeichnung von Hermannstadt und Rumänien.Weiterlesen

Hochtalentierter Nachwuchs

Bundesjugendorchester gastierte in Hermannstadt

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90 Mitglieder des Bundesjugendorchesters konzertierten am 25. Juli auf der Bühne des ,,Radu Stanca“-Nationaltheaters in Hermannstadt.

Im Rahmen des diesjährigen „Musica Ricercata“-Festivals, das vom 20. bis 26. Juli in Hermannstadt stattfand, gaben die jungen Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendorchesters aus Deutschland am vergangenen Dienstag ein Konzert auf der Bühne des „Radu-Stanca“-Nationaltheaters. Weiterlesen

Michelsberg im 16. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2827

Ende des 16. Jahrhunderts spielte neben den sich verändernden landwirtschaftlichen Bedingungen auch der Klimawandel eine Rolle. Ab den 1580er Jahren begannen die Durchschnittstemperaturen auf dem gesamten Kontinent deutlich zu sinken. Die erste Phase dieser Periode, die als frühneuzeitliche Kleine Eiszeit bezeichnet wird, dauerte bis in die 1630er Jahre und führte zu einem starken Anstieg der Lebensmittelpreise.Weiterlesen