Im Fokus: duale Berufsausbildung

Ausgabe Nr. 2849

Erstes Treffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) in diesem Jahr

Der DWS-Vorsitzende Wolfgang Köber (stehend, rechts) stellt Cosmin Costea von Sibiu Sport Project (stehend, links) vor.

Das erste Treffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) des Jahres hat am 10. Januar stattgefunden. Als Gast dabei war dieses Mal Cosmin Costea vom Sportverein Sibiu Sport Project, der das Hermannstädter Radrennen vorstellte. Er ist nämlich auf der Suche nach Sponsoren. Desgleichen ging es um das Thema duale Ausbildung. Werner Braun, Vorsitzender des Deutschen Wirtschaftsclubs Kronstadt (DWK) stellte den Club und die Bemühungen um die duale Ausbildung hier vor das in Kronstadt erfolgreich läuft. Ein Vorhaben seitens des DWS ist, im Frühjahr Kronstadt und die duale Schule dort zu besuchen.Weiterlesen

Es geht um eine Reise

Ausgabe Nr. 2849

WGT-Multiplikatorinnenwerkstatt im Elimheim

Gruppenbild der Teilnehmerinnen an der WGT-Werkstatt der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Foto: Margit KÉZDI

Die traditionelle landesweite Werkstatt für WGT-Multiplikatorinnen der EKR fand am traditionellen Termin, dem dritten Wochenende im Januar, am vertrauten Austragungsort, im Elimheim in Michelsberg statt: WGT-Mitarbeiterinnen aus allen Kirchenbezirken folgten der Einladung der Frauenarbeit und nahmen am 19. und 20. Januar 2024 an der landesweiten Fortbildung teil, die einer Reise glich. Weiterlesen

Von mythischen Helden und geliehenen Göttern

Ausgabe Nr. 2849

Zwei neue Sonderausstellungen im Brukenthalmuseum

Kuratorin Alexandra Postelnicu, die Tochter der Künstlerin, Adriana Fiorentoini und ad interim-Generaldirektor Alexandru Constantin Chituță (v. l. n. r.) bei der Vernissage der Ausstellung mit Werken von Legendina Hurdugaciu Di Paolo. Fotos: Beatrice UNGAR

Zwei Sonderausstellungen sind am Freitag im Brukenthalmuseum eröffnet worden: Im Museum für zeitgenössische Kunst „Dialoge zwischen Antike und Gegenwart“ mit Werken von Legendina Di Paolo, kuratiert von Alexandra Postelnicu, und im Multimediasaal im Blauen Stadthaus „Geliehene Götter. Steinerne Wiener“ der Fotografin Christine de Grancy, ein jahrzehntelanges Forschungsprojekt, dessen Ergebnis dank der Zusammenarbeit zwischen dem Brukenthalmuseum und dem Österreichischen Kulturforum in Hermannstadt zu besichtigen ist.

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Erster Sieg bei Grand-Slam-Turnier

Ausgabe Nr. 2849

Der Hermannstädter Tennisspieler Victor Cornea (30) hat im Doppel mit dem Inder Sriram Balaji das Spiel gegen die Paarung Doppel Matteo Arnaldi/Andrea Pellegrino in der ersten Runde beim Australian Open in Melbourne in zwei Sätzen (6:3, 6:4) gewonnen. Es war der erste Sieg für Cornea bei einem Grand-Slam-Turnier. 2023 hatte er den Sprung in den Top 100 der Weltrangliste der Tennisspieler ATP geschafft und an zwei Grand-Slam-Turnieren – dem French Open in Roland Garros und dem US Open – teilgenommen. Cornea und Balaji waren in das Hauptfeld aufgerückt, nachdem die Paarung Alexander Bublik/Dusan Lajovic sich zurückgezogen hatte. In der zweiten Runde allerdings verloren sie in zwei Sätzen (3:6, 3:6) gegen die Paarung Marcelo Arevalo/Mate Pavic (El Salvador/Kroatien). Für die Teilnahme in der zweiten Runde haben sich Cornea und Balaji 35.510 Dollar und 90 Punkte in der Weltrangliste ATP gesichert. Unser Bild: Balaji und Cornea (rechts vom Netz) beim Handschlag nach dem Sieg.        Foto: Prosport.ro

 

50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2849

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Anmerkung der Redaktion: Text und Melodie schuf Philipp Nicolai (1556-1608), damals Pfarrer in Unna, während einer schweren Pestzeit nach einem Text des Nürnberger Meistersingers Hans Sachs (1494-1576). Der in Mengeringhausen geborene Nicolai war zunächst Pfarrer in Herdecke. Von dort wurde er durch die Katholischen vertrieben und betreute sodann die im Verborgenen lebende lutherische Gemeinde in Köln.

Das Lied Nr. 44 in dem Gesangbuch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, „Wie schön strahlt uns der Morgenstern”, ist ein von Bildern überfluteter Hymnus. In allen sieben Strophen wird zuerst Helles, Leuch-
tendes besungen. So heißt es im Originaltext:
Morgenstern, Perle / Krone, Jaspis / Rubin, Freudenschein, Held / Schatz, Cythara / klingende Saiten, Schatz.

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Treu und unermüdlich

Ausgabe Nr. 2849

Edith Guip-Cobilanschi (1937-2024) bei den Deutschen Literaturtagen in Reschitza. Foto: DFDBB

Schweren Herzens bekamen wir die traurige Nachricht, dass unsere liebe und treue Edith Guip-Cobilanschi am 17. Januar 2024 in einem Temeswarer Krankenhaus im Herrn entschlafen ist. Mal im Scherz, mal im Ernst, oft sprachen wir beide gemeinsam darüber, wer den Nachruf auf sie schreiben wird… Und nun ist es so weit…

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Krieg zwischen Gold und Silber

Ausgabe Nr. 2849

Schreibwettbewerb des Konsulats 2023

Das Thema des sechsten Schreibwettbewerbs für deutschsprachige Lyzeaner, den das Deutsche Konsulat Hermannstadt und die Hermannstädter Zeitung veranstaltet haben, lautete: „Eines Tages fand ich im nahen Wald ein kleines…” Ersetze die Punkte mit der Bezeichnung eines Tieres und setze den Text fort. In dieser Ausgabe lesen Sie den Beitrag der Drittplazierten Naomi-Denisa Zaharia (Decebal-Gymnasium Deva).

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2849

Konzert für Babys und Mütter

Musik in der Stadtpfarrkirche

Urzellauf und Marienball

Glanzvoller Siebenbürgerball mit hochrangigen Ehrengästen

Buchvorstellung

Folkmusik

Theater im Thalia-Saal

Freier Eintritt

Konzert mit Bucovina

Projekte für den Marathon

Stück mit Horaţiu Mălăele

Kurzfilmprojekt zur Russlanddeportation

Volksmusikwettbewerb

Ökumenische Gebetswoche

Urzellauf in Großschenk

Für junge Journalisten

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

 

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Verbriefte Freiheit und Eigenverantwortung

800 Jahre ,,Privilegium Andreanum“ / Von Thomas ȘINDILARIU

Ausgabe Nr. 2848

Die älteste erhaltene Fassung des Andreanums von 1224 ist die Bestätigung der Urkunde durch König Karl Robert aus dem Jahr 1317. Sie wird im Hermannstädter Staatsarchiv aufbewahrt.

Das Privilegium Andreanum von 1224 als grundlegende Verfassungsurkunde der Siebenbürger Sachsen und ihrer Kirche im Spiegel von „Verantwortlich handeln, nachhaltig verwalten“, dem Jahresmotto der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien für das Jahr 2024, betrachtete Unterstaatssekretär Thomas Șindilariu in seinem Vortrag „Verbriefte Freiheit und Eigenverantwortung seit 800 Jahren”, den er im Rahmen der 92. Landeskirchenversammlung der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien gehalten hat und den er der HZ dankenswerterweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.Weiterlesen

,,Die persönliche Komfortzone verlassen”

Traditioneller Neujahrsempfang im Bischofspalais der EKR in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2848

Der DFDR-Abgeordnete MP Ovidiu Ganț, Landeskirchenkuratorin Dr. Carmen Schuster, Bischofsvikar Dr. Daniel Zikeli, Pfarrer Gerhard Servatius-Depner, der DFDR-Landesvorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr, Bürgermeisterin Astrid Fodor, Konsulin Kerstin Ursula Jahn, Honorarkonsul Daniel Plier (v. l. n. r.).             Foto: Beatrice UNGAR

„Heute noch die persönliche Komfortzone verlassen” – das gehöre zu allererst zu dem Jahr 2024, sagte Landeskirchenkuratorin Dr. Carmen Schuster beim traditionellen Neujahrsempfang im Bischofspalais der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, bei dem sie die Anwesenden in Vertretung des aus gesundheitlichen Gründen abwesenden Bischofs Reinhart Guib begrüßte. Moderiert wurde der Empfang von Pfarrer Gerhard Servatius-Depner in Vertretung des Hauptanwalts Friedrich Gunesch. Weiterlesen

Schaukochen bei klirrender Kälte

Ausgabe Nr. 2848

Auf dem Dorfmarkt im Astra-Freilichtmuseum wurden am Wochenende „Sülze und andere winterliche Delikatessen” angeboten. Es gab răci în blid” (Sülze im Teller), popricaș de rugă” (Kirchweih-Paprikasch) und zamă cu moare de varză” (Suppe mit Sauerkrautsaft). Gekocht wurde nach Rezepten, die von Fachleuten des Museums bei der Feldforschung aufgezeichnet worden sind. Unser Bild: Der Generaldirektor des ASTRA-Museums Ciprian Ștefan erklärt Touristen, wie ein Paprikasch aus fünf Arten Fleisch: Ente, Gans, Huhn, Schwein und Rind gekocht wird.                             Foto: Beatrice UNGAR

100 Werke von Brâncuşi

Bis Ende Januar ist die Ausstellung in Temeswar offen

Ausgabe Nr. 2848

Brâncuși-Ausstellung in Temeswar: Obwohl das Kulturhauptstadtprogramm Temeswar im Dezember 2023 offiziell zu Ende gegangen ist, kann man die Brâncuși-Ausstellung im Kunstmuseum bis zum 28. Januar besuchen.                       
Foto: Mugur FRĂȚILĂ

Die Ausstellung Brâncuși: surse românești și perspective universale” („Brâncuși: rumänische Quellen und universelle Perspektiven”) ist ein Höhepunkt der Kulturhauptstadt 2023 Temeswar und ist noch bis zum 28. Januar im Temeswarer Kunstmuseum zu sehen. Weiterlesen