Treffen der Tanzensembles

Ausgabe Nr. 2952

Das 20. Treffen der siebenbürgisch-ungarischen professionellen Tanzensembles fand zwischen dem 18. und 22. März statt, wobei das Treffen zum ersten Mal so organisiert war, dass es Auftritte an mehreren Orten und in mehreren Kreisen gab. Und zum ersten Mal wurde es u. a. als ein Diaspora-Programm verwirklicht. Am Treffen beteiligten sich die Ensembles „Maros Művészegyüttes” (Neumarkt), „Udvarhely Néptáncműhely” (Oderhellen), „Hargita Székely Néptáncszínház” (Szeklerburg), „Háromszék Táncszínház” (Sankt Georgen) und „Nagyvárad Táncegyüttes” (Großwardein). Los ging es in Sovata, dann folgten weitere Auftritte in Miercurea Nirajului, Karlsburg, Deva, Petroschen, Hunedoara und als letzte Station in Hermannstadt. Unser Bild: Das Tanztheater „Háromszék Táncszínház” zeigte im Thaliasaal in Hermannstadt die Vorstellung „Napszentület. Misztikus táncjáték életről-halálról” (Sonnenuntergang (wörtlich „Sonnenheiligung“). Mystisches Tanzspiel über Leben und Tod), in der Regie und Choreografie von Juhász Zsolt. Mit der Aufführung gedachte man übrigens der viel zu früh verstorbenen Kollegen des Tanztheaters.                                                

Text und Foto: Werner FINK

,,Zurück in die Garage!“

4. Tanzworkshop mit Astrid und Anna-Lena Göddert im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2945

Gruppenbild mit den beiden Tanzreferentinnen.                                                  Foto: Tita MIHAIU

„Garage!”, „Zurück in die Garage!” ertönte es am Freitag und am Samstag aus dem Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt. Was dort aber geschah hatte nichts mit Fahrzeugen zu tun, sondern mit Tanzen. Hier fand das vierte Blockseminar „Sächsische Volkstänze” statt. Ein Blick in den Saal, in dem getanzt wurde, genügte, um festzustellen, dass möglicherweise dort auch Fußball gespielt wird, denn einige der Anwesenden trugen grüne Westen. Aber eins nach dem anderen. „Garage” bedeutet im Fachjargon so viel wie Zurück in die Ausgangsposition. Man benützt es wohl deshalb, weil einige Takte vergehen, bis das Wort Ausgangsposition oder Ausgangsstellung ausgesprochen wird… Und die grünen Westen trugen jeweils die Tanzenden, die den Männerpart übernehmen. Weiterlesen

Balletttheater auf Tournee

Ausgabe Nr. 2945

Mit „Romeo și Julieta. Rock story” in der Choreographie von Marcello Algeri, begibt sich das Hermannstädter Balletttheater nach der Aufführung am 14. Februar, 19 Uhr, im Ion Besoiu- Kulturzentrum in Hermannstadt auf Rumänien-Tournee. Folgende Auftritte sind geplant: 17 Februar: Temeswar, „Mihai Eminescu”-Nationaltheater, 18. Februar: Deva, „Drăgan Muntean”-Kulturzentrum, 19. Februar: Großwardein, Gewerkschaftskulturhaus, 20. Februar: Klausenburg, „Dumitru Fărcaș”-Studentenkulturhaus, 25. Februar: Craiova, „Marin Sorescu”-Nationaltheater, 27. Februar: Konstanza, Gewerkschaftskulturhaus, 28. Februar: Ploiești, Gewerkschaftskulturhaus, 2. März: Galați, „Nae Leonard”-Theater, 14. März: Pitești, Gewerkschaftskulturhaus,18. März: Arad, „Ioan Slavici”-Theater. In Hermannstadt gibt es die nächste Aufführung am 13. März, 19 Uhr, im Ion Besoiu-Kulturzentruzm. Unser Bild: Alba Fernandez (Julieta) und Angelo Morgillo (Romeo) tanzen in den Hauptrollen.                                                                           Foto: TBS/Ovidiu MATIU

Exzellenz und Leidenschaft

10. Transylvanian Grand Prix im Tanzsport

Ausgabe Nr. 2936

Rareș Cojoc und Andreea Emilia Matei holten den ersten Weltmeistertitel für Rumänien.                               Foto: Transylvanian Grand Prix 2025

Mehr als 2.000 Sportlerinnen und Sportler aus 46 Ländern von vier Kontinenten, mehr als 200 internationale Offizielle und 6.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zählten die Veranstalter in diesem Jahr bei der Jubiläumsauflage des wichtigsten Sporttanzwettbewerbs Rumäniens, „Transylvanian Grand Prix”, der vom 31. Oktober bis zum 2. November in der Transilvania-Halle in Hermannstadt stattgefunden hat. Weiterlesen

,,Wow, so dachte Hugo vor 25 Jahren?“

Zweite Auflage des dem Choreografen Hugo Wolff gewidmeten Studententanzfestivals

Ausgabe Nr. 2932

Szenenfoto aus „Ritual und rote Äpfel oder was eine griechische Tragödie hätte sein können“ (Choreografie Alexandru Wolff).
Foto: Werner FINK

Die 22. Auflage des Studententanzfestivals fand am Donnerstag und Freitag der Vorwoche im „Ion Besoiu”-Kulturzentrum statt. Bis 2023 war es als „Sibiu Dans Festival“ bekannt und seit vergangenem Jahr trägt es nun den Namen „Hugo Wolff“. Eröffnet wurde das Festival am Donnerstagabend mit der Tanztheater-Vorstellung „Ritual und rote Äpfel oder was eine griechische Tragödie hätte sein können“ in der Choreografie von Alexandru Wolff. Aufgeführt wurde sie von der 1993 von Hugo Wolff gegründeten Kompanie Microbis. Laut Moderator Cosmin Chelcea ist Alex ein Neffe des verstorbenen Hugo Wolff (1970-2023). Nach der Vorstellung wurde im Foyer die Fotoausstellung von Dan Kamner eröffnet und anschließend der Hommage-Dokumentarfilm über Hugo Wolff gezeigt.Weiterlesen

Spielzeiteröffnung mit Strawinsky-Abend

Ausgabe Nr. 2929

Mit einem Strawinsky-Abend – aufgeführt werden „Der Feuervogel” und „Le sacre du printemps” – eröffnet das Hermannstädter Balletttheater am Mittwoch, den 1. Oktober, 19 Uhr, im „Ion Besoiu”-Kulturzentrum die neue Spielzeit 2025/2026. Es erklingt Musik von Igor Strawinsky und Claudio Monteverdi, die Choreographie verantwortet Marcello Algeri, das Bühnenbild Alin Gavrilă. In den Hauptrollen treten auf: Henrique Ferreira (Feuervogel), Layla Gerrish (Prinzessin), Giorgio Guerrieri (Prinz), Răzvan Iacob (der Böse).

Foto: TBS

Eine neue Plattform

Erstmals ,,ULBS Dance & Gymnastics International Cup“

Ausgabe Nr. 2915

Zum Schluss stellten sich alle Teilnehmenden zum Gruppenfoto auf der Bühne des Thaliasaals auf.                                                     Fotos: Werner FINK

Unter dem Titel „ULBS Dance & Gymnastics International Cup“ hat die Lucian Blaga-Universität Hermannstadt (ULBS) ein internationales Tanzfestival organisiert, dessen erste Auflage am Freitag, dem 30. Mai im Thaliasaal stattgefunden hat. Es nahmen etwa 300 Studierende von insgesamt 16 Universitäten aus Rumänien und aus dem Ausland teil. Nicht alle der angemeldeten ausländischen Gruppen waren auch physisch dabei, allerdings wurden Videoaufzeichnungen ihrer Darbietungen gezeigt.Weiterlesen

Strawinsky-Abend

Ausgabe Nr. 2914

Einen Strawinsky-Abend bietet als erste Premiere des Jahres das Hermannstädter Balletttheater heute, Freitag, den 13. Juni, 19 Uhr, auf der Bühne des „Ion Besoiu”-Kulturzentrums. Aufgeführt werden in der Choreographie von Marcello Algeri „Le sacre du Printemps” und „Der Feuervogel”. Foto: Ovidiu MATIU

Auftakt in Sathmar

Ausgabe Nr. 2911

Gruppenbild mit den Teilnehmenden Kindern.              
Foto: Stefan KÉZDI

Vom 1. bis 4. Mai fand in Sathmar das diesjährige Kindertanzgruppentreffen (KTGT) statt, das erneut von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen in Rumänien (ADJ) organisiert wurde – in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Jugendorganisation Sathmar „Gemeinsam“ (DJS Gemeinsam). Ein herzliches Dankeschön gilt der DJS Gemeinsam für die wertvolle Unterstützung bei der Organisation und Durchführung.Weiterlesen

Tanzworkshop stärkt Teamgeist und Kreativität

Ausgabe Nr. 2906

In der Zeitspanne vom 21. bis 23. März 2025 fand durch die Förderung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen e. V. in Rumänien (ADJ) und unter der Obhut des Zentrums für Lehrerfortbildung in deutscher Sprache (ZfL) der Tanzworkshop „Tanz und Bewegung im Unterricht“ statt, an dem zahlreiche Lehrkräfte aus Hermannstadt und Umgebung teilnahmen. Ziel der Veranstaltung war, die Tradition der deutschen Minderheit mit dem Tanz zu verbinden, so dass einstudierte Tänze von Schulklassen an verschiedenen Festen vorgeführt werden können. Auch stand der Gedanke im Mittelpunkt, wie Bewegung im Unterricht eingeführt werden kann. Astrid Göddert und Anna-Lena Göddert, die aus Deutschland angereisten Tanzreferentinnen, zeigten mit viel Fachwissen und Geduld verschiedene Tanztechniken, Figuren und Tanzschritte vor. Das positive Feedback betonte sowohl die Freude und den Spaß am Tanzen als auch den konstruktiven Austausch unter Kolleginnen und Kollegen. Wir freuen uns schon jetzt auf den Umsatz unserer frisch angeeigneten Kenntnisse.

Text: Mihaela MARGA, Lehrerin; Foto: Bianke GRECU

Nussknacker im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2899

Zwei Vorstellungen mit Tschaikowskis „Der Nussknacker” boten die Tänzerinnen und Tänzer des Hermannstädter Balletttheaters auf der Bühne des Thaliasaals im Rahmen der Lehrkonzerte der Hermannstädter Staatsphilharmonie. Heute, 7. Februar, jeweils 10 und 11.30 Uhr gibt es zwei weitere Vorstellungen. In den Hauptrollen sind Milei Lee (Klara), Lazaro Ortega (Nussknacker), Henrique Ferreira (Fritz) zu sehen. Für die Adaption der originalen Choreographie von Lew Iwanow zeichnet Valentin Barteș verantwortlich, für das Bühnenbild Alin Gavrilă und für die Kostüme Carmen Siminie.                Foto: Filarmonica de Stat Sibiu