Neues Schuljahr, alte Probleme

5.633 Schüler sind an deutschen Abteilungen im Kreis Hermannstadt eingeschrieben

Ausgabe Nr. 2975

Grundschullehrer Bogdan Pătru hat 24 Schüler in der deutschen Vorbereitungsklasse B unter dem Zeichen der Bienen begrüßt – 8 Mädchen und 16 Jungen. An der Allgemeinschule Nummer 18 im Theresianum lernen 940 Schüler, so Direktorin Rodica Tănasie, die alle Schüler am Montag begrüßt hat. Foto: Cynthia PINTER

Fast 2,9 Millionen Kinder und Schülerinnen und Schüler haben am Montag, dem 7. September, das Schuljahr 2026/2027 begonnen. Laut den Daten des Ministeriums für Bildung und Forschung, waren im Februar 2026 insgesamt 200.845 Lehrkräfte im Amt. Weiterlesen

Neue Kindertagesstätte

Ausgabe Nr. 2965

Eine weitere städtische Kindertagesstätte mit 70 Plätzen wurde in Hermannstadt gebaut, an der Poplaker Straße/Calea Poplăcii, gegenüber der Kommandatur der Rumänischen Gendarmen. Die Investition wurde von der Nationalen Investitionsgesellschaft (CNI) mit nicht rückzahlbaren EU-Mitteln aus dem PNRR-Programm (13,9 Millionen Lei) und einer Kofinanzierung durch das Ministerium für Entwicklung, öffentliche Arbeiten und öffentliche Verwaltung (3,6 Millionen Lei) durchgeführt. Die Kindertagesstätte verfügt u. a. über 7 Schlafzimmer, 4 Spielzimmer, einen Essbereich, einen Empfangsbereich mit Abstellraum für Kinderwagen und eine Krankenstation mit Isolationsraum. Anfang Juli ist die Abnahme der Bauarbeiten geplant. Verwalter ist der Kindergarten Nr. 22, zu der die Kita gehören wird. Bevor die Anmeldung der Kinder möglich ist, müssen auch vom Bildungsministerium Genehmigungen erhalten werden. Unser Bild: Bei der Präsentation der Kita wurde Minister Cseke Atilla (3. v. r.) von Bürgermeisterin Astrid Fodor (1. v. l.) begrüßt.                                            Foto: Presseamt der Stadt

 

Violettes Blut

Aufsatz der Erstplatzierten der 7. Klasse bei der Deutscholympiade 

Ausgabe Nr. 2962

Die Gewinner der 1. Preise bei der diesjährigen Landesphase des Schülerwettbewerbs für Deutsch als Muttersprache haben auch je ein Jahresabonnement für die Hermannstädter Zeitung als Sonderpreis erhalten. In dieser Ausgabe lesen Sie den Aufsatz der Siebtklässlerin Amalia Neguț (Theoretisches Lyzeum „IDEES” Bukarest) zum Thema „Schreibe eine Geschichte mit folgendem Anfang und finde einen passenden Titel dazu: Sobald ich meine Sonnenbrille aufsetze und ein Gespräch mit einer Person führe, escheinen auf ihrem Gesicht dunkelgrüne Punkte, wenn sie nicht die Wahrheit sagt.“ (Verfasser unbekannt)Weiterlesen

Schneller gelernt als Twain behauptete

Verleihung der Deutschen Sprachdiplome am Samuel von Brukenthal-Gymnasium

Ausgabe Nr. 2958

Gruppenbild mit Vizekonsul Sven Kunert, Fachberaterin, Schulleiterin, Lehrerinnen und Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässlern vor dem Gebäude des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums in Hermannstadt.                               
Foto: Johanna MÜNZNER

Punkt 13 Uhr – erkennbar am Ringen der Schulklingel – werden die Türen zur Aula des Brukenthal-Gymnasiums am Montag geschlossen und die Verleihung der Deutschen Sprachdiplome kann beginnen. Zwei Schülerinnen leiten die Festlichkeiten musikalisch auf der Gitarre und mit Gesang ein, die meisten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler lauschen ihnen, andere rutschen auf ihrem Stuhl und tuscheln untereinander. Es liegt eine gewisse Nervosität und Anspannung in der Luft – Sehr verständlich, wenn man bedenkt, dass diese Veranstaltung ein großer Meilenstein in der Schullaufbahn aller Anwesenden ist. Weiterlesen

Sie träumen von Peking

Ausgabe Nr. 2955

Das Team mit Mathematiklehrerin Mihaela Hadăr (2. l.). Foto: Privat

Das Hermannstädter Robotikteam Gear Maniacs Junior hat bei der diesjährigen rumänischen Landesmeisterschaft den ersten Platz in der Kategorie Innovationsprojekt gewonnen und sich für die Asia Championship qualifiziert, die vom 14. bis 16. August in Peking stattfindet.

Die Mannschaft wurde 2020 an der Brukenthalschule gegründet. Jedes Jahr werden neue Mitglieder rekrutiert und in die Welt der Robotik eingeführt. Das Team besteht heute aus 18 Jugendlichen: fünf Lyzeaner bilden den Kern der Mannschaft, der Rest kommt aus der Mittelstufe. Die Schüler sind aus den Klassenstufen 6 bis 10. Der Gründer der Mannschaft ist bis heute als Mentor dabei geblieben.

In diesem Jahr entwickelten sie DigItAll, eine Anwendung, die Archäologen hilft, zerbrochene Artefakte mithilfe von 3D-Scans digital zusammenzusetzen. Die Idee entstand in enger Zusammenarbeit mit Experten vom Historischen Museums des Brukenthalmuseums und vom ASTRA-Museum.

Um den Traum von Peking verwirklichen zu können, sind sie auf Unterstützung angewiesen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 20.000 Euro, ein Großteil davon fehlt noch. Jeder Beitrag bringt das Team einen Schritt näher an die Weltmeisterschaft.

Alle Informationen zur Unterstützung unter: www.acbsb.ro

Radu NICA, 9A

,,Diese Tradition ist Identität“

Ausgabe Nr. 2955

In der Projektwoche zehn Jahre Deutsches Lyzeum in Mühlbach gefeiert

Die Grundschüler sangen unter der Leitung von Elena Sorina Petra und Violeta Bota die Hymne des Deutschen Lyzeums, die eigens für diese Gelegenheit von Elena Sorina Petra und Ioana Giurgiuman in Zusammenarbeit mit Robert Anghelescu komponiert wurde.
Fotos: Werner FINK

„10 Jahre Deutsches Lyzeum in Mühlbach” wurden zwischen dem 30. März und 3. April gefeiert, und zwar im Rahmen der Projektwoche „Școala altfel” (Schule anders), wobei es Ausstellungen, Workshops, siebenbürgisch-sächsische Tänze und Gastronomie sowie die Jubiläumsvorstellung gab. Am Mittwoch, dem 1. April, gab es ein Treffen mit den Freunden und Mitwirkenden, wo u. a. das neue Jahrbuch „Etwas Neues“ vorgestellt wurde. „Wir feiern 10 Jahre Bestehen des Deutschen Lyzeums Mühlbach – 10 Jahre Arbeit, Erfolge, erfüllte Träume und vor allem: 10 Jahre der Fortführung einer Tradition, die in Mühlbach nicht nur Geschichte, sondern Identität ist”, betonte Schuldirektorin Verona Maria Onofrei.

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Deutsch als Muttersprache

Ausgabe Nr. 2955

Sieben von 14: Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler der Klassen VII-XII von fünf Schulen aus Hermannstadt (Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium, Schule Nr. 4, Schule Nr. 6, Pädagogisches Lyzeum und Charlotte Dietrich-Schule) haben in diesem Jahr an der Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache teilgenommen, die in Kronstadt im Johannes-Honterus-Gymnasium veranstaltet wurde. Sieben von ihnen brachten Preise bzw. Belobigungen nach Hause mit: Den ersten Preis gewann der Neuntklässler Filip-Christian Jumugă (Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium), je einen zweiten Preis die Zehntklässlerin Anda-Ioana Brodețchi (Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium) und der Elftklässler Tudor Simon Mahl (Charlotte Dietrich-Schule), Belobigungen erhielten die beiden Achtklässlerinnen Emma Bărbat und Anna Voinea bzw. die Elftklässlerin Celia Orlea und der Zwölftklässler Robert Leutschaft (alle vier vom Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium). Auch in diesem Jahr haben die Gewinner der ersten Preise je ein Jahresabonnement der HZ erhalten. Das sind: Amalia Neguț (VII. Klasse, Deutsche Schule IDEES, Bukarest), Selina Ariana Fanu (VIII. Klasse, Nikolaus-Lenau-Gymnasium, Temeswar), Filip-Cristian Jumugă, Lara Ioana Rotar (X. Klasse, Nikolaus-Lenau-Gymnasium), Maria Oberreiter (XI. Klasse, Johann Ettinger-Lyzeum, Sathmar) und Noah Nistorescu (XII. Klasse, Nikolaus-Lenau-Gymnasium). Ihre Aufsätze sind in der HZ in loser Folge zu lesen. Unser Bild: Gruppenbild der Hermannstädter nach der Preisverleihung im Festsaal des Andrei-Șaguna-Gymnasiums in Kronstadt. Foto: Privat

Teamarbeit auf der Bühne

Ausgabe Nr. 2954

Jugendliche präsentierten eigene Komödie

Ein besonderes Theaterprojekt feierte am 1. April im Gong-Theater in Hermannstadt Premiere: Ein Ensemble aus Jugendlichen von verschiedenen Schulen der Stadt brachte das selbst entwickelte Stück „Fin“ erstmals auf die Bühne. Entstanden ist die Produktion über mehrere Monate hinweg in gemeinsamer Arbeit.

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Spendenaufruf für das Portal der Brukenthalschule

Ausgabe Nr. 2917

Tag für Tag bist Du hindurchgegangen. Mal voller Vorfreude, mal mit Lampenfieber, manchmal auch mit einem mulmigen Gefühl. Vier Jahre lang war das Portal der Brukenthalschule für Dich der stille Zeuge unzähliger Erlebnisse – vom ersten Schultag bis zum Abschied. Aber die Zeit und die vielen Schüler haben ihre Spuren hinterlassen. Darum startet die Evang. Kirchengemeinde Hermannstadt eine Sammel-aktion unter den Absolventen, um diese Türe auch für die nächsten Generationen erhalten zu können.

Mach mit – für das Portal, durch das Du gegangen bist. Für Deine Schule. Für die Zukunft.

Von einem Architekturbüro und einer deutschen Steinmetzin, die in Hermannstadt ansässig geworden ist, haben wir ein professionelles Gutachten nebst den nötigen Arbeitsschritten erkundet, die zeigen, was zur Restaurierung nötig ist.

Das Eingangsportal ist das wertvollste Steinelement der Fassade und trägt wesentlich zu deren Lebendigkeit bei. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein ursprüngliches Element des Gebäudes. Das Steinportal des Haupteingangs bildet den Mittelpunkt der Hauptfassade. Die Restaurierungsmaßnahmen zielen darauf ab, die Verfallsursachen und ihre Auswirkungen zu beseitigen bzw. zu mildern und die künstlerischen und historischen Komponenten durch Betonung des historischen Materials aufzuwerten.

Die nötigen Arbeiten erfolgen so, dass das ursprüngliche Steinmaterial vollständig erhalten bleibt – einschließlich seiner natürlichen Patina.

Die Wahl der Materialien und Methoden richtet sich nach der mineralogischen Beschaffenheit der zu behandelnden Elemente, der Form der Schädigungen sowie den mikroklimatischen Bedingungen und dem Feuchtigkeitsgrad des geschädigten Steins.

Der Kostenvoranschlag für Planung und Durchführung der notwendigen Reparaturen beläuft sich auf 11.440 Euro.

Spendenkonten bei der Banca Transilvania – Inhaber: Parohia Evanghelică C. A. Sibiu

Euro: RO78 BTRL 0330 4205 E231 45XX

Lei: RO16 BTRL 0330 1205 E231 4501 – bitte den Zweck „Portal Bruk“ angeben.

Die evangelische Kirchengemeinde Hermannstadt

Nestor der Schulgeschichte der Siebenbürger Sachsen

Ausgabe Nr. 2914

Festvortrag zur Erinnerung des 100. Geburtstags von Walter König in Hermannstadt

Dr. Ulrich Wien bei seinem Festvortrag. Foto: Beatrice UNGAR

Anlässlich der vom 29.-31. Mai abgehaltenen internationalen Konferenz des AKSL-Hermannstadt zur Bildungsgeschichte in Zentraleuropa während der Zwischenkriegszeit, deren Problematik nicht zuletzt von Walter König zum Forschungsgegenstand erhoben worden war, konnte – gewissermaßen als Reverenz gegenüber dem 2015 verstorbenen Nestor der Schul- und Bildungsgeschichte der Siebenbürger Sachsen – diese Tagung in Kooperation von AKSL, Siebenbürgenforum, RPTU Kaiserslautern-Landau und IKGS mithilfe der Förderung des Schroubek-Fonds (München) und des Amtes der Kärntner Landesregierung ausgerichtet werden. Neben dem Bildungshistoriker Prof. Dr. Angelo Van Gorp hatte Prof. Dr. Ulrich Andreas Wien (beide Landau) die Vorbereitung und Leitung übernommen. Letzterer hielt am Freitag, dem 30. Mai, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums eine würdigende Ansprache, die durch eine kleine, von Friedrich Philippi besorgte Ausstellung mit Quellentexten (Gesetze und Übersetzungen) sowie Schulbüchern ergänzt war. Lesen Sie im Folgenden eine gekürzte Fassung der Würdigung:

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,,Alle sind Gewinner”

Die Landesphase der Deutsch-Olympiade hat in Mühlbach stattgefunden

Ausgabe Nr. 2910

Otilia Zavaczki (Oberwischau), Teodora Gălbinaru (Hermannstadt), Alexandra Tudor, Andreea Goța (Temeswar), Alexander Szepesi, Dr. Doris Sava und Verona Onofrei (v. l. n. r.).

Die Landesphase der Schüler-Olympiade für Deutsch als Muttersprache hat vom 22. bis 25. April in Mühlbach stattgefunden. An der Olympiade nahmen 131 Schüler teil, die von Schulen aus Bukarest, sowie aus den Kreisen Alba, Arad, Bihor, Bistrița-Năsăud, Kronstadt, Klausenburg, Caraș-Severin, Hunedoara, Ilfov, Maramureș, Mureș, Hermannstadt, Satu Mare, Sălaj und Timiș kamen. Die Bewertung der Arbeiten wurde von einer zentralen Kommission vorgenommen, bestehend aus Vertretern des Ministeriums für Bildung und Forschung sowie Lehrkräften. Den Vorsitz hatte Prof. Dr. Doris Sava von der „Lucian Blaga“-Universität aus Hermannstadt inne. Die gute Organisation der Olympiade war vor allem dem Team des Deutschen Lyzeums in Mühlbach, unter der Leitung von Direktorin Verona Maria Onofrei zu verdanken.Weiterlesen

Schulstunden im Museum

Ausgabe Nr. 2907

Der Hermannstädter Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27. März einen Beschluss über das Projekt „Școala la muzeu” (Schulstunden im Museum) verabschiedet, das rund 23.000 Schülerinnen und Schülern der Klassen 0-12 aus Hermannstadt einen kostenlosen Museumsbesuch während einer Schulstunde (Klassenstunde, Erdkunde, Geschichte u. a.) ermöglichen soll.   Mit dabei sind das Brukenthalmuseum mit allen seinen Abteilungen sowie das ASTRA-Museum. Unser Bild: Der Museograf Bogdan Runcan mit einer Schülergruppe im Kuriositätenkabinett im Brukenthalpalais.                                           Foto: Brukenthalmuseum