Fünftes Mediascher Treffen im Juni

Ausgabe Nr. 2374
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Jahresvollversammlung des Zentrumsforums Mediasch fand statt

 

 

Vergangenen Mittwoch fand die erste Vollversammlung des Zentrumsforums Mediasch in diesem Jahr statt. Zur Tagesordnung gehörten der Bericht des Vorsitzenden über die Tätigkeit des Vorstandes für 2013, die Rechnungslegung für 2013, Bericht des Rechnungsprüfers, Haushaltsplan für 2014, Wortmeldungen, Teilwahlen und Allfälliges. Der Vorsitzende Werner Müller erinnerte daran, dass in diesem Jahr das fünfte Mediascher Treffen vom 13. bis 16. Juni stattfindet.

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Weiterhin führende Rolle angestrebt?

Ausgabe Nr. 2374
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Vertreterversammlung des Kreisforums Hermannstadt tagte am Samstag

 

 

Einen Bericht über die politische Lage in Rumänien und deren Auswirkungen auf die lokale Politik des Deutschen Forums legte Hermannstadts Bürgermeister Klaus Johannis am Samstag bei der Vertreterversammlung des Kreisforums Hermannstadt auf Ansuchen der Vorsitzenden, Hermannstadts Vizebürgermeisterin Astrid Fodor, vor, die auch Frecks Bürgermeister Arnold Klingeis und Heltaus Vizebürgermeister Johann Krech um Stellungnahmen gebeten hatte.

 

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Praktikumsbörse geplant

Ausgabe Nr. 2373
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Neuer Beirat für die Michael-Schmidt-Stiftung

 

 

In einer konstituierenden Sitzung am 24. Februar stellte die Michael-Schmidt-Stiftung ihren neuen Beirat vor. Bischof i. R. Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Klein, der Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Dr. Bernd Fabritius sowie der Kulturreferent der Deutschen Botschaft in Rumänien, Josef Karl, wurden durch den Vorsitzenden Michael Schmidt im Beirat der Stiftung willkommen geheißen.

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Zweckbündnis USL geplatzt

Ausgabe Nr. 2371
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DFDR bekräftigt seine Äquidistanz zu allen poltischen Parteien in Rumänien

 

Nach genau drei Jahren und drei Wochen ist die Sozial-Liberale Union USL, das Bündnis der Sozialdemokraten und Nationalliberalen am Dienstag geplatzt. Vordergründig stolperte" das linksliberale Zweckbündnis über den Vorschlag der PNL, Hermannstadts Bürgermeister und PNL-Vize Klaus Johannis als Innenminister und Vizepremier einzusetzen.Weiterlesen

Intensiver Austausch

Ausgabe Nr. 2370
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Dr. Paul-Jürgen Porr zu Gast in Hessen

 

Dr. Paul-Jürgen Porr, der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), war bei seinem Besuch Anfang Februar in Deutschland zu Gast beim wiedergewählten hessischen Landtagspräsidenten Norbert Kartmann und der neuen hessischen Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich. Dabei erläuterte Dr. Porr die Situation der deutschen Minderheit in Rumänien und die Herausforderungen, vor denen das DFDR in seiner facettenreichen Arbeit steht.

 

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Johannis zum Innenminister nominiert

Ausgabe Nr. 2369
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Zur Pressekonferenz in Hermannstadt

Hermannstadt. – Hermannstadts Bürgermeister Klaus Johannis traf sich am Dienstag Vormittag mit der lokalen Presse, um auf die Fragen der Journalisten zu antworten, kurz vor seiner Abfahrt nach Bukarest, wo zu dem Zeitpunkt die Verhandlungen über dessen Einsetzung als Innenminister und Vizepremierminister auf Hochtouren liefen.

Es ist nicht sicher, wie diese ausgehen, je länger aber die Verhandlungen dauern, desto weniger Chancen gibt es, dass die Parteien der Sozialliberalen Union USL einen konsensualen Beschluss fassen. Dabei erklärte Klaus Johannis, dass über das ganze Paket – also für beide Ämter zusammen – verhandelt wird. „Im Idealfall wird heute in der Koalition ein Beschluss gefasst, morgen bestätigt das Parlament die Entscheidung und übermorgen lege ich meinen Eid ab", sagte Johannis u. a.Weiterlesen

Lebenswerk und Lebensleistung gewürdigt

Ausgabe Nr. 2368
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Laudatio zur Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens

der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Paul Niedermaier

    Ich freue mich sehr, Sie heute zu einem besonderen Anlass begrüßen zu dürfen. Wir sind heute hier versammelt, um das Lebenswerk und die Lebensleistung von Herrn Professor Dr. Paul Niedermaier zu würdigen.

Ehrungen dieser Art werden meist in den Amtsräumen einer deutschen Auslandsvertretung durchgeführt.

Es ist daher ungewöhnlich, dass wir uns heute zu einer Feier im Bischofssitz der Evangelischen Kirche A. B. zusammenfinden und ich möchte Ihnen, hochwürdiger Herr Bischof, an dieser Stelle herzlich danken, dass Sie uns Ihr Haus für diese Feier geöffnet haben.

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Vier Kernaufgaben im Blick

Ausgabe Nr. 2366
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Gespräch mit Judith Urban, Konsulin der Bundesrepublik Deutschland

 

Judith Urban ist die Konsulin der Bundesrepublik Deutschland für Siebenbürgen. In Hermannstadt ist die Konsulin seit Ende 2012, seit Anfang dieses Jahres wurde das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt in ein Konsulat umgewandelt. Über den Posten in Rumänien sprach Judith Urban mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.

 Seit 2012 sind Sie in Rumänien tätig…

Eigentlich bin ich wieder in Rumänien, denn Anfang der 2000-er Jahre war ich bereits in der Deutschen Botschaft Bukarest auf Posten, zuständig für die Angelegenheiten der deutschen Minderheit. Gekommen sind wir diesmal aus dem Nahen Osten.Weiterlesen

„Qualifizierte Zuwanderung tut gut“

Ausgabe Nr. 2364
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MdB Bernd Fabritius zur Debatte um die Arbeitnehmerfreizügigkeit

 

Mit dem Slogan Wer betrügt, der fliegt" startete die CSU zum Beginn des Doppelwahljahrs 2014 eine Kampagne gegen Armutsmigration aus Osteuropa. Zur anhaltenden Debatte um die Arbeitnehmerfreizügigkeit erklärte der in Rumänien geborene CSU-Bundestagsabgeordnete Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland:

 

„In der aktuellen Debatte zur Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien täte der öffentlichen Darstellung und den Gesprächspartnern ein wenig mehr Sachlichkeit gut.

Es ist falsch, öffentlich nur über die Missbrauchsmöglichkeiten zu sprechen und die positiven Aspekte der Arbeitnehmerfreizügigkeit als europäische Errungenschaft auszublenden. Es bringt uns aber auch überhaupt nicht weiter, die Augen vor den zum Teil berechtigten Befürchtungen von Missbrauch im Sozialbereich zu verschließen und nichts dagegen zu tun.

Unserem Land und seiner Wirtschaft tut qualifizierte Zuwanderung von leistungswilligen und integrationsbereiten Menschen gut. Darum geht es in den meisten Fällen. Dass dabei aber auch Missbrauch erfolgen wird, ist eine gesellschaftliche Realität unabhängig jeglicher Herkunft. Beides müssen wir sehen. Wir brauchen umfassende, sachliche Information zur Schaffung gesellschaftlicher Akzeptanz für die europäische Freizügigkeit und deren Vorteile aber gleichzeitig eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Vermeidung von Missbrauch. Missbrauch könnte z.B. durch innereuropäische Abstimmung und Leistungsabgleich eingedämmt werden: Wer schon in Rumänien oder Bulgarien Kindergeld bezieht, darf in Deutschland nicht doppelt Ansprüche stellen.

So sieht es übrigens auch der allergrößte Teil der in Deutschland lebenden rumänischen 'Diaspora'. Es sind gut integrierte, leistungsorientierte Mitmenschen, die den Missbrauch vorhandener Möglichkeiten durch einige ihrer Landsleute genauso kritisieren wie wir.

Mit diesen können und sollen wir zusammenarbeiten."