,,Schön, bunt und interessant“

Deutsche TV-Sendung und DFDR feierten ihre Jubiläen gemeinsam

Ausgabe Nr. 2651

 

Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien und die deutsche Sendung im Rumänischen Fernsehen feierten am Freitag gemeinsam ihr 30. bzw. ihr 50. Gründungsjubiläum mit einer Show auf der Bühne des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters. Unser Bild: Einen Höhepunkt stellte der gemeinsame Aufmarsch der Trachtenträger aus allen Regionen dar.                                 Foto: Fred NUSS

,,Das war ein langer wie schöner Abend, bunt und interessant, wie die deutsche Sendung uns seit Jahrzehnten erfreut“, sagte Bischof Reinhart Guib nach der Festveranstaltung zum 50. Gründungsgjubiläum der deutschen Sendung im Rumänischen Fernsehen und zum 30. Gründungsjubiläum des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, die am Freitag im Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater über die Bühne gegangen ist. Die vierstündige Veranstaltung, bei der mehr als 400 Mitglieder verschiedener Kulturgruppen des DFDR sowie Überraschungsgäste aus verschiedenen Regionen Rumäniens und aus Deutschland auftraten, moderierte die Leiterin der deutschen Sendung, Christel Ungar-Țopescu. Eingangs erinnerte sie sich an den Beginn ihrer Karriere als Fernsehjournalistin: ,,Januar 1990. Bukarest. Meine erste Reportage bei der deutschen Sendung. Thema: die rumänische Revolution aus der Sicht der Schüler der deutschen Schule Bukarest. Das wurde zu meinem Schicksal. Vor 30 Jahren.“ Weiterlesen

„Keine Routine im Redaktionsalltag‟

Streiflichter aus 50 Jahren deutsche Sendung im Rumänischen Fernsehen

Ausgabe Nr. 2650

 

Das Team der deutschen TV-Sendung in Bukarest heute (v. l. n. r.): Tiberiu Stoichici, Alex Mihăilescu, Adriana Constantin, Alexandru Ciornei, Anamaria Dimitrescu, Laura Moser, Irina Delca, Alex Calcan, Christel Ungar-Țopescu, Sonja Argint-Ionescu, Dragoș Tudor, Cristian Dudu und Radu Constantin. Foto: Beatrice UNGAR

Nicht immer ein leichtes Leben hatte die Deutsche Sendung des Rumänischen Fernsehens in in ihren fünf Jahrzehnten, doch jetzt darf gefeiert werden: Am 29. November 1969 – es war ein Samstag – wurde von 17 bis 18 Uhr die erste deutsche Fernsehsendung ausgestrahlt, zwölf Jahre nach der Gründung des Rumänischen Fernsehens.

 „Offen, tolerant und demokratisch” wollte sich die kommunistische Regierung Ende der 60-er Jahre gegenüber den Minderheiten zeigen und gründete mehrere Minderheitensendungen und -zeitungen. So wurde auch die deutsche Sendung ins Leben gerufen, schreibt Christel Ungar-Țopescu, langjährige Mitarbeiterin und Chefredakteurin der Sendung, zur Zeit Mitglied des Aufsichtsrates des öffentlich-rechtlichen rumänischen Fernsehsenders (Televiziunea Română).Weiterlesen

FunkForum-Treffen in Busiasch

Weinkostprobe, Workshop und Spaziergänge

Ausgabe Nr. 2641

Gruppenbild der Teilnehmer vor dem Restaurant ,,La Aeroport“.
Foto: Privat

Die Mitglieder des FunkForums, das deutschsprachige Medienforum in Rumänien, haben sich am vergangenen Wochenende in Busiasch getroffen. An dem Treffen nahmen diesmal sowohl deutschsprachige Journalisten aus Rumänien und Ungarn teil, als auch Studenten und Lyzeaner aus Temeswar und Sathmar, die in ihrer Freizeit bei Radiosendungen mitmachen.Weiterlesen

Breit gefächert und kurzweilig

Streiflichter vom Pressereferentenseminar der Siebenbürgischen Zeitung

Ausgabe Nr. 2621

 

Gruppenbild der Teilnehmenden vor dem Tagungszentrum mit zwei Chefredakteuren: Siegbert Bruss (SbZ) und Beatrice Ungar (HZ).
Foto: Hans-Werner SCHUSTER

„Die deutsche Minderheit in Rumänien und die aus Rumänien ausgewanderten Deutschen stellen die empfindlichste und zugleich kräftigste Brücke der bilateralen rumänisch-deutschen Beziehungen dar. Eine menschliche Brücke, die im Vergleich zu den gewöhnlichen Brücken, mit der Zeit und Nutzung nicht fragiler, sondern immer stärker und inniger wird. Die Rumänen und die Siebenbürger Sachsen haben friedlich und freundschaftlich koexistiert und die Rückkehr der Deutschen nach Deutschland macht uns traurig. Die Anwesenheit der Deutschen ist eine der schönsten historischen Erinnerungen Rumäniens, sowohl mit der Vergangenheit als auch mit der europäischen Gegenwart. Die mehrere hundert Jahre alten Kirchenburgen der Siebenbürgen Sachsen sind heute Bestandteil des Kulturerbes des rumänischen Staates. Ich stelle diese Realität sowohl mit großer Freude, aber auch als immense Pflicht fest. Wir freuen uns, diese Denkmäler zu haben, aber gleichzeitig wissen und wollen wir ihren Fortbestand, ihre historische, kulturelle und seelische Rolle für die nächsten Generationen schützen und sichern.“ Diese Aussagen machte Rumäniens Botschafter Emil Hurezeanu im Rahmen seines Vortrags beim Pressereferentenseminar, das vom 5. bis 7. April in Leitershofen bei Augsburg stattgefunden hat.Weiterlesen

„Morgengruß und Wegbegleiter”

Die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien feierte ihren 70. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2617

Paul-Jürgen Porr (stehend) sprach über die ADZ, dabei waren u. a. Rohtraut Wittstock und Cord Meier-Klodt (sitzend rechts) und Christiane Cosmatu (links vorne).                                    
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Auf eine 70-jährige Erfolgsgeschichte blickten aktuelle und ehemalige Redakteure und auch ihre Gäste am vergangenen Samstag zurück: Die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien(ADZ) feierte ihren 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde im Schillerkulturhaus in Bukarest eine kleine Feier vorbereitet, die von der Chefredakteurin der ADZ, Rohtraut Wittstock, moderiert wurde. Am 13. März 1949 erschien in Bukarest die erste Ausgabe der Tageszeitung Neuer Weg, die im Januar 1993 in die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänienumgewandelt wurde. Weiterlesen

Lesenswert

Deutsches Jahrbuch für Rumänien 2019

Ausgabe Nr. 2615

 

Ein Bild vom Deckendekor in der Zeidner evangelischen Kirche ziert den Umschlag des von der ADZ im Auftrag des DFDR herausgegebenen Deutschen Jahrbuch für Rumänien 2019. In seinem Grußwort stellt der DFDR-Vorsitzende Paul-Jürgen Porr fest: „2018 hatten wir in Rumänien ein sehr schlechtes Jahr“. Weiterlesen

Transition überstanden

Transilvania-Zeitschrift soll pünktlich erscheinen

Ausgabe Nr. 2612

Christine Manta-Klemens (stehend) wünschte Radu Vancu (Bildmitte) und Dragoș Varga viel Erfolg im neuen Jahr.           
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die Kulturzeitschrift Transilvaniawurde von den Redaktionsmitgliedern vergangene Woche wieder vorgestellt, nach einem Transitionsjahr, wie die Redakteure 2018 bezeichneten. Die Zeitschrift, die 1868 vom Astra-Verein in Kronstadt herausgegeben wurde, ist seit 1881 in Hermanstadt fast durchgehend erschienen und deren Redaktion ist seit 2017 im Astra-Museum untergebracht. Finanziert wird Transilvaniavom Hermannstädter Kreisrat.Weiterlesen