„Dem lebendigen Gott anvertraut“

Walburgafest und erster Spatenstich für Restaurierung in Heltau gefeiert

Ausgabe Nr. 2615

 

Der erste Spatenstich für die Arbeiten an dem EU-Projekt „Reparatur und Konservierung der Heltauer Kirchenburg und deren Einführung in das touristische Angebot der Region“ erfolgte am Sonntag. Unser Bild: StadtpfarrerZorán Kézdi (Bildmitte mit roter Krawatte) bat Presbyter, Gemeindevertretung, Bauleute, Projektmanager sowie Gäste zum Gruppenbild.                          
Foto: Beatrice UNGAR

„Jene Menschen, die vor etwa 850 Jahren in eine neue Heimat aufgebrochen sind und hier in der Villa Ruetel, in Heltau eine neue Heimat gefunden haben, vertrauten ihre Lebenswege dem lebendigen Gott an. Sie, die aus Flandern kamen, wuchsen hier zu einer Gemeinschaft zusammen und errichteten zur Ehre Gottes eine Kirche in der Mitte der Ortschaft, welche sie der heiligen Walburga geweiht haben. Von damals bis heute war und ist es das wichtigste Bauwerk unserer Stadt. Viele ‚Bauleute‘ haben im Laufe der Jahrhunderte an dieser Kirche gebaut, und ich meine nicht nur jene, die tatsächlich Stein auf Stein gelegt haben und jene, die dieses Bauwerk gotisch umgestaltet haben oder die Kirche in Zeiten der Not wehrbar gemacht haben, sondern auch und insbesondere jene, die mit ihren Gebeten und Liedern den Glauben wachgehalten, ihrem Kummer und ihrer Freude Ausdruck verliehen haben.“Weiterlesen

Fassbare Form gewordenen Glaubens

Gespräch mit dem Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr

Ausgabe Nr. 2613

Stadtpfarrer Kilian Dörr.            
Foto: Rareș HELICI

Der Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr ist 1966 in Hermannstadt geboren, hat 1985 die Brukenthalschule absolviert und studierte danach Theologie in Hermannstadt, Jena und Berlin.  Nach dem Abschluss 1993 machte er sein Lehrvikariat 1993-1994 in Mediasch, wo er 1994 als Pfarrer ordiniert worden ist und bis 1999 diente. 1999 wählte ihn die Gemeindevertretung der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt zum Stadtpfarrer.   Im Gespräch mit der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r lässt Kilian Dörr die zwanzig Jahre Revue passieren.Weiterlesen

Neujahrsempfang des Bischofs

Ausgabe Nr. 2608

Der traditionelle Neujahrsempfang des Bischofs der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Reinhart Guib (Bildmitte, im Hintergrund), und seiner Gattin Henriette Guib (1. v. l., im Hintergrund) fand am Freitag, den 11. Januar, im Festsaal im Bischofspalais statt. Die Wortmeldungen der Vertreter der Kirche, des Deutschen Forums, des Deutschen Konsulats u. a. bezogen sich allesamt auf die Jahreslosung „Suche den Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34,15). Unser Bild: Zur musikalischen Untermalung gehörte auch das „Salve Mater“ aus dem Heltauer Missale in einer Fassung von Brita Falch-Leutert gespielt von der Hermannstädter Stadtkantorin Brita Falch-Leutert (Harfe) und dem Musikwart der EKR, Jürg Leutert (Portativ). Foto: Fred NUSS

Die wunderbarste Parole der Welt

Weihnachtsbotschaft von Bischof Reinhart Guib

Ausgabe Nr. 2606

Foto: Cynthia PINTER

Liebe Weihnachtsleser!

Hektische stressige Vorbereitungszeit, die Landschaft schneebedeckt, ein schön geschmückter Weihnachtsbaum, bunt gepackte Geschenke, der Geruch von Lebkuchen, Äpfel und Nüssen, ein leckeres Festessen, Weihnachtslieder, die Gedichte der Kinder, die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2 mit dem „Euch ist heute der Heiland geboren“, die Familie zusammen – so kennen wir Weihnachten aus Kindheitstagen. So wünschen wir es uns. Dass es auch anders sein kann hat mancher erlebt. Z. B. in der Millionenstadt Tokio:Weiterlesen

Vorweihnachtliches Zeichen

Diebstahl mit ungewöhnlichem Ausgang an der theologischen Fakultät

Ausgabe Nr. 2606

Claudiu Riemer (links) und Andreas Guță mit dem wiedergefundenen Herd-Ofen.
Foto: Katharina BAUM

Im Gebäude der Protestantisch-Theologischen Fakultät (Schewisgasse 40) war es in den frühen Morgenstunden des 29. November 2018 zu einem Einbruch gekommen. Der Dieb entwendete sowohl den Herd-Ofen, einen Brotbackautomaten als auch diverse Lebensmittel aus der Gemeinschaftsküche. Auf ungewöhnliche Weise gelang es Studenten letzte Woche, einen Teil des Diebesguts zurückzubekommen.Weiterlesen

Wahrzeichen und Warnzeichen

Streiflichter von der 86. Landeskirchenversammlung

Ausgabe Nr. 2603

Mit Bischofsvikar Daniel Zikeli, Bischof Reinhart Guib und Landeskirchenkurator Friedrich Philippi (v. l. n. r.) an der Spitze gingen die Vertreter und Gäste vom Bischofshaus am Großen Ring zur Johanniskirche.

Die Kirchenburgen seien Wahrzeichen, die zu Warnzeichen werden davor, neuzeitliche Befestigungen zu Bauen, Schutz in trendigen Projekten zu suchen, auf falsche neue Versprechen und Herren zu setzen“, sagte der Hermannstädter Dechant Hans-Georg Junesch in seiner Predigt in der Johanniskirche zum Auftakt der 86. Landeskirchenversammlung der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, die am Samstag in Hermannstadt tagte.Weiterlesen

„Die beste Zeit ist … heute”

Auftaktveranstaltung des evangelischen Gedenkens an die Neuordnung Europas

Ausgabe Nr. 2603

Die aus Mitteln des Deutschen Kulturforums östliches Europa finanziell unterstützte Wanderausstellung wurde zuerst in der evangelischen Kirche in Bukarest gezeigt.                                                     Foto: Stefan COSOROABĂ

Die Auftaktveranstaltung des evangelischen Gedenkens zu der Neuordnung Europas nach dem Ersten Weltkrieg, welche bis 2021 unter dem Motto „Gesichter – Grenzen – Geschwister“ auf den Zusammenhalt von Christen – trotz immer wieder wechselnden Grenzen – hinweisen will, hat vom 9. bis 11. November in Bukarest stattgefunden. In Bukarest stand sie unter dem Titel „Hundert Jahre zusammen“, da die evangelischen Gemeinden des Altreichs sich unter den neuen staatlichen Gegebenheiten an die Evangelische Kirche in Siebenbürgen anschlossen. Weiterlesen

„Wir sind für die Menschen da”

Gespräch mit Hans-Georg Junesch, dem Dechanten des Kirchenbezirks Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2602

Dechant Hans-Georg Junesch.                               
Foto: Cynthia PINTER

Hans-Georg Junesch ist der neue Dechant des Kirchenbezirks Hermannstadt der Evangelischen Kirche A. B. . Am Samstag, dem 20. Oktober, wurde er im Rahmen eines Gottesdienstes in der Hermannstädter Johanniskirche von Bischof Reinhart Guib eingesegnet. Er ist Pfarrer, Religionslehrer und Vorstandsmitglied im Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt. Über seinen beruflichen Werdegang und die Ziele, die er sich in seinem Mandat als Dechant vorgenommen hat, sprach Hans-Georg Junesch mit der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r.Weiterlesen

Musik im Mittelpunkt

Reformationsgottesdienst in der Mundart in Michelsberg
Ausgabe Nr. 2601

Der „Chor aus Siebenbürgen“ bot nach einem Konzept von Brita Falch Leutert und Jürg Leutert vor allem Kirchenmusik aus Siebenbürgen.
Foto: Beatrice UNGAR

Siebenbürger Sachsen, Reformation und Musik gehören zusammen und überschneiden sich“, stellte Ortspfarrer Stefan Cosoroabă in seinem einleitenden Grußwort zum Reformationsgottesdienst am Reformationstag, dem 31. Oktober, in der Dorfkirche von Michelsberg fest und sagte: Willkommen zum 501. Jubiläum der Reformation“.Weiterlesen

Von Freiheit und Liebe

Reformationsfest mit Buchvorstellung in Neppendorf
Ausgabe Nr. 2601

Altbischof D. Dr. Christoph Klein, Pfarrer Dietrich Galter und Pfarrer a. D. Wolfgang Rehner auf dem Gang zur evangelischen Kirche in Neppendorf (v. l. n. r.).
Foto: Beatrice UNGAR

Wie ein Posaunenchor klingen die Zusage und die Aufforderung „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So stehet fest und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen!“ aus dem Brief des Paulus an die Galater im 5. Kapitel, sagte Pfarrer Dietrich Galter in seiner Predigt im Reformationsgottesdienst am Sonntag in der Neppendorfer evangelischen Kirche.Weiterlesen