„In Rumänien überlebt man!“

Ausgabe Nr. 2326
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Zu Besuch in der Zahnarztpraxis von Thomas Denghel in der Fleischergasse

 

Hand aufs Herz! Wann waren Sie eigentlich zum letzten Mal beim Zahnarzt? Als der Schmerz, den Sie auf eine Kälteüberempfindlichkeit schoben, gegen Ihre Erwartungen nach drei Tagen doch nicht nachließ? Damit sind Sie nicht alleine: „Die meisten Patienten kommen, wenn es eigentlich ja schon zu spät ist. Würden die Menschen, so wie es in Deutschland von Krankenkassen vorgeschrieben wird, zwei Mal im Jahr zur Prophylaxe gehen, könnten sie sich unnötige Kosten und Schmerzen ersparen“, erläutert in seiner Praxis Thomas Denghel, 29 Jahre alt, verheiratet und Zahnarzt in zweiter Generation.

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Eine offene Gemeinde

Ausgabe Nr. 2326
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Pessach in der jüdischen Gemeinde Hermannstadt 

Wer Sonntag Nachmittag an der Synagoge in der Salzgasse/Constituției vorbeiging, konnte überrascht sehen, dass die ansonsten geschlossenen Tore der Umzäunung offen standen. Warum dem so war, erfuhr man am Montag Nachmittag, als die jüdische Gemeinde in dem Gemeinderaum neben der Synagoge den Auftakt zum Pessach-Fest feierte. Die Vorbereitungen für das Sedermahl hatten schon Sonntag begonnen. Der Jüdin Ana Baruch standen dabei zwei Nicht-Jüdinnen zur Seite – die Ungarinnen Ilonka Petreș und Rebecca Deutsch.

 

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