Cornel Irimie – 100 Jahre seit der Geburt

Der Ethnologe hat das Brukenthalmuseum geleitet und das Freilichtmuseum gegründet

Ausgabe Nr. 2608

War sehr oft unterwegs: Cornel Irimie in Wien, 1961.

Am 17. Januar 1919 wurde der Hermannstädter Ethnologe Cornel Irimie geboren, der seinen Lebenstraum verwirklicht hat und als Direktor des Brukenthalmuseums 1963 das Freilichtmuseum im Jungen Wald gegründet und bis zu seinem Tod 1983 geleitet hat.

„Das Freilichtmuseum war mit Sicherheit ein erfüllter Traum unseres Vaters, Cornel Irimie”, erinnern sich seine Tochter, Rodica Irimie Pascu und sein Sohn, Radu Irimie, kurz vor dem 100. Geburtstag des Ethnologen, der vor knapp 36 Jahren verstorben ist.Weiterlesen

Unsere gemeinsame Aufgabe

Volkstrauertag 2018 auf dem Heldenfriedhof

Ausgabe Nr. 2603

Volkstrauertag auf dem Heldenfriedhof: Gemeinsam mit der Akademie der Bodentruppen „Nicolae Bălcescu” Hermannstadt hatte das Deutsche Konsulat in Hermannstadt am Montag zu einer feierlichen Kranzniederlegung eingeladen, um der Gefallenen und Opfer der beiden Weltkriege zu gedenken. Unser Bild: Konsul Hans Erich Tischler bei seiner Ansprache.                    
Foto: Beatrice UNGAR

Zum Volkstrauertag fand am Montag eine feierliche Kranzniederlegung auf dem Heldenfriedhof im Jungen Wald statt. Für die Gefallenen und Opfer der beiden Weltkriege hielt Metropolit Laurențiu Streza von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche eine Andacht, kurze Gebete sprachen im Namen der Römisch-Katholischen Kirche Dechant Oskar Raicea und im Namen der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien der Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr. Kränze legten die Präfektur, der Kreisrat, das Bürgermeisteramt, die Bodentruppenakademie, das Konsulat, das DFDR und die jüdiche Gemeinde, vertreten durch ihren Vorsitzenden Otto Deutsch nieder. Im Folgenden lesen Sie die Ansprache des Deutschen Konsuls Hans Erich Tischler, der gemeinsam mit der Bodentruppenakademie zu dieser Veranstaltung eingeladen hatte:Weiterlesen

Ein echtes Erlebnis für alle

Hermannstädter Bürgermeisteramt veranstaltete Jahrhundertfeier-Event

Ausgabe Nr. 2597

Als Vertreter von Neppendorf nahm die sächsische Tanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums  mit wehenden rumänischen Fahnen an dem Festzug teil.
Foto: Focus Sibiu

„1.1. Der französische General Berthelot wird festlich empfangen. – 2.1. Zu Ehren der Anwesenheit des Generals Berthelot findet auf dem Großen Ring ein Festzug der rumänischen Landbevölkerung statt“. So lauten die ersten beiden Eintragungen für das Jahr 1919 in der „Chronik der Stadt Hermannstadt“ von Emil Sigerus. Diesem Ereignis gewidmet war am Samstag Abend ein Event zu Rumäniens Jahrhundertfeier – gefeiert wird in diesem Jahr die Vereinigung Siebenbürgens mit dem Königreich Rumänien 1918 – das von dem Bürgermeisteramt in Partnerschaft mit der Bodentruppenakademie Hermannstadt und Continental Automotive Systemsveranstaltet und im Rumänischen Fernsehen (TVR1), moderiert von Iuliana Tudor direkt übertragen wurde.Weiterlesen

„Mer hun et noch ist geschafft“

2596

Prauseorgel in Reichesdorf/Richiș nach Restaurierungsarbeiten eingeweiht

 

Orgelbauer Hermann Binder und Organistin Liv Müller auf der Orgelempore.

„Unsere Orgel,  Beweis einer uralten sächsischen Kultur hier in Siebenbürgen, gespielt heute wie in alten Zeiten, erklingt in ihrem alten Ton“ bemerkte Kurator Johann Schaas, der ein Dankeswort an alle Beteiligten sprach. Vergangenen Sonntag luden nämlich das Evangelische Bezirkskonsistorium Mediasch und die Kirchengemeinde Reichesdorf zur festlichen Einweihung der neu restaurierten Johannes Prause-Orgel in Reichesdorf ein. Nach dem Gottesdienst hatten die Anwesenden die Möglichkeit, den besonderen Klang der Prause-Orgel im Rahmen eines kleinen Orgelkonzertes von Organistin Liv Müller zu erleben. Im Anschluss ging es in den Gemeindesaal, wo nach dem Festessen Bezirkskirchenkurator Wilhelm Untch durch die Restaurierungsgeschichte der Orgel führte und den Gästen aus England für ihren Beitrag bedankte. Die Aufsicht über die Restaurierungsarbeiten hatte Orgelbauer Hermann Binder.

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„Was sind schon 100 Jahre?“

2595

Streiflichter vom 28. Sachsentreffen am 22. September in Mediasch

Zwei Mitglieder einer Tanzgruppe freuen sich über das wunderschöne Wetter.                                      Foto: Claudiu POPA

Bei der Jubiläumsauflage des vom Siebenbürgenforums veranstalteten Sachsentreffens, die am 19. September 2015 in Mediasch unter dem Motto „Schule – gestern, heute, morgen“ stattgefunden hatte, sagte der damalige Bundestagsabgeordnete Dr. Bernd Fabritius, das Sachsentreffen sei die beste Gelegenheit zu zeigen, „dass wir eine Gemeinschaft sind“ und schwärmte  davon, man könne durchaus 25 Jahre seit dem Beginn einer „sächsischen Wiedervereinigung“ feiern. Das 28. Sachsentreffen, das am vergangenen Samstag erneut in Mediasch stattgefunden hat, stand unter dem Motto „100 Jahre in Rumänien“ und Dr. Fabritius war in seinem neuen Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten dabei. 

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„Warum in der Waffen-SS?”

Lesung mit Paul Milata im Erasmus-Büchercafé

 

Der Historiker Paul Milata signierte seine Bücher.
Foto: Fred NUSS

 

Der Historiker Paul Milata stellte am vergangenen Freitag die rumänische Fassung seines Buches „Zwischen Hitler, Stalin und Antonescu. Rumäniendeutsche in der Waffen-SS“ – „Între Hitler, Stalin şi Antonescu. Germanii din România în Waffen-SS“ -im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt vor.

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